Goldene Konfirmation Jg. 1967/68

23.01.2018

Mit einem festlichen Gottesdienst feiern wir am 10. Mai, an Himmelfahrt, um 10 Uhr in der Blankeneser Kirche die Goldene Konfirmation der Jahrgänge 1967 und 1968. Wer aktuelle Adressen ehemaliger Mitkonfirmandinnen und Mitkonfirmanden hat, die längst weggezogen sind oder unter einem anderen Ehenamen an anderen Orten leben, möge sie uns bitte zur Verfügung stellen, damit wir möglichst viele von ihnen anschreiben können. Wir würden uns über eine große Runde sehr freuen!

Kontakt: kirchenbuero@blankenese.de, Tel. 866250-0

Bugenhagenschule am Hessepark: Reise nach Indien

23.01.2018

Zum zweiten Mal wird sich eine Gruppe von Oberstufenschülerinnen und -schülern der Bugenhagenschule auf den Weg zum indischen Subkontinent machen. Das Ziel der 12-tägigen Reise, die am 13. März beginnt, liegt an der indischen Südspitze. In der Nähe von Nagercoil werden wir eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche besuchen, die ohne Familien aufwachsen und vorher auf der Straße lebten. Den Kindern und Jugendlichen wird an diesem Ort nicht nur Unterkunft, Kleidung und Verpflegung garantiert, sondern auch eine solide Schul- und Ausbildung sowie Betreuung und Fürsorge. Der örtliche Leiter, Rev. Dr. Thomas Babu, hat uns eine herzliche Einladung ausgesprochen. Wir freuen uns auf die Begegnungen und sind gespannt auf all die neuen Erfahrungen.

Thomas Warnke

Kleiner Glaubenskurs Cursillo 2018

19.01.2018

Der Glaubenskurs Cursillo wurde nach dem zweiten Weltkrieg in Spanien von Priestern und Laien gemeinsam entwickelt, um Christen wieder neu für das Evangelium zu begeistern und sie besser über ihren eigenen Glauben zu informieren. Er ist für »Herz und Verstand« und findet in einer liebevollen Gemeinschaft statt mit Musik, Impulsen, Gesprächen und viel Humor. Probieren Sie es einfach aus und lassen Sie sich (neu) anstecken!

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Patenschaften für Geflüchtete

19.01.2018

Mit einer Patenschaft können Sie Familien und Einzelpersonen dabei unterstützen, sich in Hamburg zu orientieren und in der Gesellschaft anzukommen.
Gestalten Sie eine Patenschaft ganz nach Ihren Möglichkeiten und Interessen.

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Kirchenkaten

Ein würdiges Zuhause auf Zeit für zwei wohnungslose Menschen im Schutz unserer Kirchengemeinde.

Obdachlose Menschen erhalten hier die Gelegenheit, auf dem Hintergrund einer festen Adresse ihr Leben neu zu ordnen. Durch unterstützende Beratung gelingt häufig der Wechsel von der Kate in die eigene Wohnung. Das Miteinander zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Kirchengemeinde wird durch beratende Gespräche angeregt, geht manchmal in praktische Mitarbeit in der Gemeinde über, gelingt aber nicht immer. Nach 4-jähriger Erfahrung wird die Nachbarschaft zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Gemeinde positiv und als Lernprozess auf beiden Seiten erlebt.

Viele von Ihnen werden sich erinnern, unser damaliger Kirchenvorstand unter dem Vorsitz von Dr. W.-D. Hauenschild beschloss im Oktober 1998  zwei Kirchenkaten für Obdachlose zu bauen. Eine Idee von Prälat Dr. Stefan Reimers wurde in die Tat umgesetzt, mit Hilfe von privaten Spendern , wie u. a. eine Großspende der Familie Hermann Haltermann, Blankeneser Handwerkern, dem  Spendenparlament und vielen Blankenesern. Es folgten die Bauphase und unsere Feste: Spatenstich, Richtfest, schließlich die Einweihung im Oktober 1999. Unsere ersten Bewohner waren Rüdiger Jerwitz und Norbert Runge, unsere Hinz + Kuntz-Verkäufer.

Seitdem hatten wir kontinuierlich 17 Bewohner. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen haben wir über die Jahre gelernt, dass wir in den meisten Fällen nicht von einem „normalen“ Mietverhältnis ausgehen können. „Menschen, die auf der Straße gelebt haben, sind nicht nur äußerlich obdachlos“ und wir müssen  ihren Anspruch auf Unabhängigkeit und  Individualität respektieren. Einige Bewohner haben es mit Hilfe dieser neuen Kirchenkaten- Adresse geschafft,  wieder einen Weg in die Normalität zu finden – mit eigener Wohnung und Arbeitsplatz, andere nicht, sie sind wieder abgetaucht oder  in einer betreuten Unterkunft oder wie Rudi und Norbert verstorben. Für einen gewissen Zeitraum wieder ein Zuhause zu haben, hat in ihrem Leben bedeutet, dass sie sich auch wieder ein Stückchen soziales Umfeld und Kontakte aufbauen konnten und damit hatten sie im letzten Teil ihres Lebens ein bisschen Lebensqualität, die vorher nicht selbstverständlich war.

Ihre Margot Sontag + Friederike Laar

Kontakt: Margot Sontag
Klaus-Georg Poehls - 866250-25