„Wir haben die Wahl!“

08.09.2017

Aufruf des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zur Bundestagswahl am 24. September 2017. (weiter lesen)

Nacht der Kirchen

08.09.2017

Hamburg. „Glück“ ist in diesem Jahr das Motto der Nacht der Kirchen. 112 Kirchen in Hamburg und Umgebung laden am Samstag, 16. September 2017 von 19 Uhr bis Mitternacht dazu sein, darunter 18 aus dem Kirchenkreis. Kirchengemeinden können jetzt schon ihre Veranstaltungen in den sozialen Netzwerken bewerben oder dort in der Nacht selbst verfolgen, was läuft. Fotos, Beiträge und Tweets mit dem Hashtag #ndkh17 erscheinen auf der Social Wall zur Nacht der Kirchen unter www.walls.io/ndkh17  Das Programm gibt es gedruckt und im Internet unter www.ndkh.de

 

Aktuelles vom Kirchenkreiszentrum

08.09.2017

Niendorf. Der Bau des Kirchenkreiszentrums lässt sich seit August 2017 „live" verfolgen: Eine Kamera sendet im Zehn-Minutenabstand Bilder. Sie ist auf dem Verkaufscontainer von Bäcker Hönig östlich der Baustelle des neuen Kirchenkreiszentrums Ecke Max-Zelck-Straße und Friedrich-Ebert-Straße in Niendorf montiert. mr Die Bilder finden sich auf der Kirchenkreis-Website von kirche-hamburg.dewww.kirchenkreiszentrum-hhsh.de

 

Broschüren mit Kandidierenden für die Synodenwahl

08.09.2017

Die zehn unterschiedlichen Broschüren mit den Kandidaten und Kandidatinnen für die Synodenwahl gibt es jetzt auch im Internet. Zwei kleine Fehler in den Broschüren der Wahlkreise 1 und 8 sind hier korrigiert. Außerdem finden sich auf der Website die Handreichung, die das ganze Vorgehen erklärt sowie die Wahlniederschrift, die sich als pdf zum Ausfüllen am Bildschirm herunterladen lässt. – Gewählt wird auf einer Sitzung des Kirchengemeinderats; der Wahlzeitraum geht noch bis 30. September 2017. mr  - Info: bernd.grund@kirchenkreis-hhsh.de

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Schluss mit den Berührungsängsten!

Die neue Gruppe »Mittendrin« widmet sich dem Thema Inklusion (2014)

Inklusion, das gemeinsame Lernen, Spielen, Glauben, Leben von behinderten und nichtbehinderten Kindern ist eines der großen gesellschaftlichen Themen der Stunde. Doch wie sieht es mit gelebter Inklusion eigentlich in unserer Gemeinde aus? Auch in Blankenese leben Kinder und Erwachsene mit Förderbedarf, doch mitunter muss man den Eindruck gewinnen, als spielten sie im öffentlichen Bild des Stadtteils und auch seiner evangelischen Kirchengemeinde keine oder allenfalls eine untergeordnete, etwas verschämte Rolle.

Um daran etwas zu ändern, hat die Stiftung der Evangelischen Kirche am Markt beschlossen, sich des Themas verstärkt anzunehmen und eine eigene Gruppe gegründet: »Mittendrin«. Ziel von »Mittendrin« ist es, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Förderbedarf in der Gemeinde zu einer Selbstverständlichkeit zu machen. Dazu gehört zunächst einmal die Aufgabe, jene Menschen und ihre Besonderheiten überhaupt sichtbar zu machen und Berührungsängste abzubauen. An manchen Stellen, zum Beispiel im Familiengottesdienst, ist Inklusion schon gelebte Praxis. Aber auch hier möchte »Mittendrin« noch mehr Eltern ermuntern, mit ihren förderbedürftigen Kindern am Gemeindeleben teilzunehmen.

Auf den ersten Treffen von »Mittendrin« sind schon weitere Schritte beschlossen worden: Herr Poehls und Herr Warnke sind bereit, Kinder mit Förderbedarf in ihren Konfirmandenunterricht aufzunehmen; Anmeldungen dafür sind ab sofort möglich. Ein Mann mit Förderbedarf wird von der Gemeinde als „Betriebshelfer“ angestellt. Außerdem ist »Mittendrin« im Gespräch mit dem Verein Christlicher Pfadfinder mit dem Ziel, nach dem Vorbild der Othmarschener Pfadfinder auch in Blankenese eine »PTA«-Gruppe (»Pfadfinder trotz allem«) zu gründen, zumal die Warteliste in Othmarschen sehr lang ist.

Gleichzeitig möchte »Mittendrin« ein Netzwerk aufbauen, in dem Betroffene und Interessierte miteinander in Kontakt kommen und gemeinsam überlegen können, wie dieses wichtige Anliegen in der Gemeinde am besten umgesetzt wird. Gespräche mit den Nachbargemeinden sind im Gange; auch sollen die ortsansässigen Firmen gezielt angesprochen werden, um Praktikums- oder Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Förderbedarf anzubieten. Darüberhinaus soll es »Patenschaften« geben, die Gemeindemitglieder für behinderte Kinder übernehmen – nicht, um sie materiell zu unterstützen, sondern um im stunden- oder tageweisen Zusammenleben etwas vom Alltag dieser Kinder zu erfahren. Ansprechpartner für Interessierte (von beiden Seiten!) ist Isod Bötzel, isod.boetzel@blankenese.de.

Inklusion voranzubringen erfordert Mut, weil Unsicherheit, Scham, Angst den selbstverständlichen Umgang miteinander erschweren. Haben Sie diesen Mut – damit der Name »Mittendrin« kein Wunsch bleibt, sondern Wirklichkeit wird!

Christof Siemes

Ansprechpartnerin: Isod Bötzel

Finanzierung und Begleitung durch die Stiftung

Um die Arbeit der Kirchengemeinde Blankenese  inhaltlich wie finanziell nachhaltig zu fördern, wurde vor zwölf Jahren die Stiftung ev.-luth. Kirchengemeinde Blankenese gegründet. Dem Vorstand gehören derzeit Catharina Schuchmann, Dr. Michael Commichau  (Vorsitz), Friedrich von Bismarck und Pastor Klaus-Georg Poehls an. Ein Stiftungsrat kontrolliert und berät den Vorstand.
Es handelt sich um eine breite Gemeinschaftsstiftung, dazu verpflichtet, ihre Mittel zum Segen der Gemeinde und ihrer Mitglieder einzusetzen – ergänzend zu den Gremien der Gemeinde und dem Förderverein.
Seit Jahresbeginn 2015 widmet sich die Stiftung mit einem Kreis von Ehrenamtlichen einem besonderen „Herzensprojekt“. Es wurde die Initiative „du! mittendrin“ ins Leben gerufen, die dazu beitragen will, dass Kinder mit und ohne Förderbedarf einen Platz in unserer Gemeinde finden. Engagierte Mitglieder haben inzwischen einige Aktivitäten dazu auf den Weg gebracht – alles mit dem Ziel, dass Kinder mit und ohne Förderbedarf sich „mittendrin!“ in unserer Gesellschaft, an unserm Ort erfahren können