Kirchliches Ehrenamt - kann ich das?

26.12.2018

Seit knapp zwei Jahren bin ich Mitglied in unserem Kirchengemeinderat (KGR) – lang genug, um eine ganz persönliche Zwischenbilanz zu ziehen. Als ich im Sommer 2016 mit dem Gedanken spielte, mich in der Gemeinde ehrenamtlich zu engagieren, schwankte ich.

Einerseits reizte es mich, aktiv zu werden: Ich fand, dass sich Kirche mehr einmischen und christlicher Glaube im Alltag erkennbarer werden muss, gerade dann, wenn – wie gegenwärtig – vieles aus den Fugen zu geraten scheint. Ich fand, dass man sich nicht nur beklagen kann, sondern handeln muss.

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Stifungsrat neu besetzt

26.12.2018

Die Stiftung der ev.-luth. Kirchengemeinde Blankenese hat sich neu aufgestellt. Nachdem in 2017 der Vorstandsvorsitz gewechselt hatte, ist nun der für die inhaltliche Ausrichtung maßgebliche Stiftungsrat neu besetzt worden. Als Altbeiräte sind Karin Kornowski und Dr. Jan Dreyer verblieben. Neu in den Beirat gewählt wurden: Ellen Hörth, Peter Börner, Jürgen Hillmer, Dr. Arnim Karthaus, Peter Kübler und Ulrich Zeiger, der dem Beirat vorsteht.

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Abschied von Helmut Wichmann

26.12.2018

Am 18. Oktober 2018 mussten wir uns von Helmut Wichmann verabschieden, Counter-Mitarbeiter der ersten Stunde. Unser Quotenmann, wie wir ihn scherzhaft nannten, verstärkte bis kurz vor seinem Tod die Mannschaft am Empfang im Gemeindehaus. Immer Donnerstagnachmittags lenkte er in seiner ruhigen, souveränen Art die Geschicke hinter dem Countertresen.

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Save the Date: Einkehrtage im Kloster Drübeck

26.12.2018

Pastorin Christiane Melchiors fährt vom 29. April bis zum 2. Mai 2019 erneut mit einer Gruppe in das wunderbare Kloster im Harzvorland. Anmeldung sofort erbeten: Tel. 866250-0 oder per Mail an christiane.melchiors@blankenese.de

Christine Rump

Liebe Christine Rump. Es gibt Menschen, bei denen ich immer gute Laune bekomme, wenn ich sie sehe, Sie gehören für mich dazu. Das Diakonische Netzwerk in Blankenese ist von Ihnen mit ins Leben gerufen worden und seit Jahren gestalten Sie wesentlich „Wohnen im Alter“. Sie haben eine große Familie und trotzdem geben Sie anderen Menschen so viel Zeit. Warum ?

Von Anfang an habe ich mit viel Freude im und am Netzwerk teilgenommen. Seit all den Jahren erlebe ich, welche Lebenskraft ein derartiges Netz von Nachbarn, Bekannten, Freunden und vor allem der Gemeinde spenden kann. Ich glaube, es ist auch mein einzige Möglichkeit, mich auf die Unwägbarkeiten des Alters vorzubereiten. So hoffe ich, aus menschlichen Beziehungen ein farbenreiches Netz um diejenigen herum zu spannen,  die ich im ganz großen Umfeld liebe. Die Beratungsstelle „Wohnen im Alter“ vermittelt das gute Gefühl, inhaltsreiche Gespräche zu führen, tragbare Perspektiven aufzuzeichnen und oft auch Starthilfe in einen neuen Lebensabschnitt zu geben. Diese wunderbar befriedigende ehrenamtliche Arbeit mit Freude - ohne Stress und Erwartung – sollte weitergeführt werden.

Woraus schöpfen Sie die Kraft für dieses Tun?  

Ganz viel Kraft schöpfe ich aus der Liebe, die ich von meiner Familie, meinem Zuhause, der Gemeinde und allem mir Zugewandten verspüre. Diese weiterzugeben, ist mein Motor.Liebe, Glaube, Hoffnung, das sind immer DIE Angel- und Orientierungspunkte in meinem Leben gewesen. Ich versuche , immer intensiv  zu leben. Es gelingt natürlich nicht immer. Gott finde ich nicht nur in der Kirche, er begleitet mich bei jedem Schritt und Blick.

Wer ist Ihnen Vorbild ? 

Meine Bewunderung gilt den Menschen, die die Kraft haben, anderen , deren Blick eng geworden ist, wieder die Augen zu öffnen, damit sie wieder wahrnehmen können,  wie schön facettenreich  unsere Welt doch  ist - wie liebens- und lebenswert. Das sind auch die Werte, die mir in meinem Elternhaus vermittelt worden sind. Teil meines Glaubens ist aber auch, sich auf Menschen und auf das Leben positiv einzulassen, lernen zu unterscheiden, was einem wirklich wichtig ist und was einem bis dahin nur scheinbar wichtig war. Schlicht, auf den eigenen Herzschlag zu hören. 

Wie empfinden Sie diese Gemeinde?

Das Blankeneser Gemeindeleben liebe ich. Schön zu spüren, dass unter dem christlichen Dach alle menschlichen Stärken und Schwächen gelebt werden können – das Wohlwollen und der unermütliche Einsatz von engagierten Gemeindemitglieder glätten stets die Wogen, die sich Gott sei dank auch hier bilden dürfen.  Alles überstrahlen sollte die Liebe zum Nächsten, die Voraussetzung ist die innere Bereitschaft dazu.

Mögen Sie etwas zu den Veranstaltungen der GemeindeAkademie sagen, halten Sie das Programm für ansprechend ?

Der große Kulturanspruch der Gemeinde Akademie ist ganz großartig. Wozu denn noch in die Innenstadt fahren?

 

Kurz, aber herzlich
Danke, liebe Frau Rump 

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