Frauen der Katholische Heilig-Kreuz-Gemeinde Rauxel streiken

08.05.2019

Für die Woche vom 11. bis zum 18. Mai ruft eine Initiative „Maria 2.0“ alle Frauen auf, in einen Kirchenstreik zu treten. „Wir betreten keine Kirche mehr und tun keinen Dienst. Vor den Kirchen werden wir Gottesdienst feiern und unsere Klagen und Forderungen nachdrücklich und kreativ zum Ausdruck bringen. Wir werden informieren und diskutieren und wir werden deutlich machen, dass jetzt die Zeit ist und die Stunde, um zu handeln“, heißt es. Ein Beitrag von Marcel Witte

Unsere Kirche soll offen bleiben!

08.05.2019

Leider wurde unsere Blankeneser Kirche in letzter Zeit immer wieder mutwillig verunreinigt. Wir mussten sie daher außerhalb der Gottesdienstzeiten schließen. Das wollen wir nicht. Wir suchen ehrenamtliche „Tempelwächter“, die die Kirche jeweils ein bis zwei Stunden in der Woche – oder vorübergehend auch länger - beaufsichtigen.

 

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Organspende?

03.05.2019

Kirchen lehnen Spahns Pläne ab. Organspende, ja oder nein? Ein kniffeliges Thema. Eine Entscheidung, vor der sich mancher gern drückt. Von den einen als Akt der Nächstenliebe verstanden, von den anderen als Eingriff in Sterben und Autonomie, war es bislang eine Gewissensentscheidung jedes Einzelnen. 

Die Pläne des Gesundheitsministers gehen einen Schritt weiter. Nicht mehr die Einwillung sondern der Widerspruch sollen zukünftig über Organentnahme entscheiden. Diese Pläne lehnen die beiden Kirchen ab, schreibt CHRISMON.

Kirche halbiert sich bis 2060

03.05.2019

Alarmierende Zahlen der EKD Untersuchung
Mit spektakulären Zahlen sorgte eine Untersuchung der Universität Freiburg für Aufsehen.
Zumindest medial ist die EKD auf ihrer Homepage gut vorbereitet
und bietet neben Information und Anregungen auch Material zum Verteilen bzw. als PDF,
denn es bringt ja nichts, wie ein Kaninchen auf die Schlange zu starren, bzw. zu meinen, 2060 bin ich eh´ tot.

Tim

Konfihelfer Caroline und Tim, vorgestellt von Stefanie Hempel im Gemeindebrief Juni 2006

Caroline und Tim, ihr seid Konfi-Helfer und dich, Tim, sah ich am Wochenende bei einer Konfirmation als eine Art Messdiener. Und nun möchte ich mehr über euch und das Konfi-Helfer-Dasein erfahren.

Caroline: Ich bin schon vor 4 Jahren konfirmiert worden. Geschwister habe ich nicht, gehe in BLK zur Schule, bin in der 11. Klasse und war gerade 9 Monate in Neuseeland. Als Konfi-Helfer habe ich ein Jahr nach meiner Konfirmation angefangen.

Tim: Ich wurde im letzten Jahr konfirmiert und habe dann gleich als Konfi-Helfer angefangen und die Juleica (Jugendleiterkarte) gemacht.

Caroline, ein Jahr nach deiner Konfirmation bist du Konfi-Helfer geworden. Warst du zu dem Zeitpunkt nicht schon „aus allem raus“. War es eine Art Rückkehr?

Caroline: Nein, denn wenige Wochen nach meiner Konfirmation hat Pastor Plank mit uns eine Retraite gehalten

Was ist eine Retraite?

Caroline: Es ist eine Art Rückzug. Wir haben uns mit den anderen Konfirmanden aus meinem Jahrgang noch einmal getroffen und eine Woche gemeinsam im Gemeindehaus gelebt. Nach der Schule haben wir zusammen hier gegessen und sind von hier aus zu unseren Hobbys gefahren und haben uns abends wieder getroffen. Das hat so viel Freude gemacht. Kurz danach kam Herr Senf hierher und bot die Konfi-Helfer Gruppe an. Ich wollte immer weiter machen und mein Hiersein nicht mit der Konfirmation abschließen und so konnte ich weiter machen. Aus meiner Konfirmandengruppe gingen 6 mit zu den Helfern und die sind alle noch dabei.

Und wie war das bei dir, Tim?

Tim: Gleich nach der Konfirmation hatten wir ein Nachtreffen mit Pastor Senf, dort sprachen wir über die Möglichkeit, Konfi-Helfer zu werden. Erst sagten alle, dass sie es machen wollen und dann wurden es immer weniger. Jetzt sind wir so ca. 10 Jugendliche. Caroline: Wir haben dann noch einmal so eine Retraite gemacht, das war auch klasse. Die war dann mit Pastor Senf.

Habt ihr nicht schon so viel mit der Schule zu tun? Warum habt ihr euch für diese Aufgabe entschieden?

Caroline: Ich habe trotzdem noch Zeit für Hobbys. Ich wollte immer noch was in der Kirche weitermachen, damit es nicht so ganz aufhört.

Tim: Ich auch.

Caroline: Und außerdem bringt es mir total Spaß, was mit den Jugendlichen zu machen.

Tim: Bisher hatte ich mit denen noch nicht so viel zu tun, mehr Organisatorisches.

Caroline: Es macht mir auch Spaß, mit den Konfirmanden auf Reisen zu gehen und es ist toll bei den Konfirmationen mit zu helfen und die Kreuze umzuhängen.

Warum findet ihr das toll?

Caroline: Viele lassen sich nur konfirmieren, weil man das eben macht. Mich interessiert, ob da auch wirklich welche dabei sind, die dem offen gegenüber stehen. Ich habe viele erlebt, die ganz verschlossen waren und es nur aus Tradition machten. Und erlebte aber auch viele, die sich verändern. Mich interessiert auch, wie sie das aufnehmen. Manche sind schüchtern und es macht mir Freude ihnen zu helfen und ihnen einen Weg zu bereiten. Hier kann ich Menschen helfen. Ich kann andere motivieren, Ausgeschlossene zu integrieren.

Wie nehmen die euch denn an, ihr seid ja nicht so viel älter?

Tim: Auf meiner Konferreise war einer dabei, der nur ein Jahr älter war und der gar nicht ernst genommen wurde. Das hat mich abgeschreckt, aber ich glaube wenn man es richtig macht, dann geht es auch.

Caroline: Ich war ja auch jünger und habe mir darüber Gedanken gemacht, denn ich bin ja auch nicht gerade groß. Es gibt immer Jugendliche, die versuchen einen „zu verarschen“, die muss man dann wieder auf den Boden kriegen.

Könnt ihr eure eigene Glaubensgeschichte beschreiben?

Caroline: Bei mir war es ja so, dass meine Eltern nicht in der Kirche sind und ich bin ganz neu eingestiegen. Deshalb habe ich auch den Konfirmandenunterricht gemacht, weil ich mich damit beschäftigen wollte.

Wie fühlt ihr euch hier, neben der Kirche, im Gemeindehaus?

Tim: Ich bin in diesen Räumen zu Hause. Ich kenne sie nun so gut und habe so viel Schönes hier erlebt.

Caroline: Das geht mir auch so. Ich habe ja auch zwei Mal richtig hier gewohnt - ich bin heimisch.

Und in der Kirche?

Tim: Früher war ich Gast im Gottesdienst und habe bei der Predigt oft mal nicht richtig hingehört. Nun habe ich ein paar Mal mitgeholfen und verstehe die Liturgie. Auf einmal gehe ich gerne in die Gottesdienste. Viele Freunde fragen mich, was das soll, aber ich mache es gerne, es macht mir Spaß.

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