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	<title>Gesundheit Archive - blankenese.de</title>
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	<title>Gesundheit Archive - blankenese.de</title>
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		<title>Zur Person – Was Demenz uns über Zusammenhalt lehrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 17:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund 1,8 Millionen Menschen leben aktuell in Deutschland mit einer Demenzerkrankung. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zahl Betroffener in den kommenden Jahren deutlich steigen. Dieser Trend wirft Fragen auf, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 1,8 Millionen Menschen leben aktuell in Deutschland mit einer Demenzerkrankung. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zahl Betroffener in den kommenden Jahren deutlich steigen. Dieser Trend wirft Fragen auf, die weit über medizinische und versorgungsbezogene Fragen hinausgehen: Werden Menschen mit Demenz in unserer Gesellschaft als vollwertige Personen mit eigenen Rechten wahrgenommen? Wovon hängt der Status als Person ab? Und nicht zuletzt, wie können wir Menschen mit Demenz zu echter Teilhabe befähigen?</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wenn Personsein zur Bedingung wird</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Thema Demenz denken wir häufig zuerst an Verlust: Verlust von Gedächtnis, Selbstständigkeit und Persönlichkeit. Die Angst davor ist verständlich. Aber sie beruht auch auf einem sehr engen Verständnis davon, was einen Menschen zur Person macht. In unserer Gesellschaft ist dieses Verständnis eng mit dem Begriff der <em>Autonomie</em> verbunden. Gemeint ist damit in der Regel die Befähigung zur individuellen Selbstbestimmung und reflexiven Lebensgestaltung. Jene Fähigkeiten, die es uns erlauben, unser Leben nach selbst gewählten Grundsätzen und Werten zu gestalten, frei von äußeren Zwängen oder fremder Kontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demenz stellt diese Definition auf die Probe: Wandeln sich doch die eigenen Präferenzen unter dem Eindruck der Erkrankung und sind Betroffene doch zunehmend auf die Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Selbstbestimmungsrechte angewiesen. Wer die zuvor bezeichneten Fähigkeiten verliert, läuft also Gefahr, auf Aspekte der Behandlungsbedürftigkeit reduziert zu werden, während individuelle Wünsche, Vorlieben und das Individuum als Person aus dem Blick geraten können. Häufig ist dies auch gleichbedeutend mit einer Übernahme höchstpersönlicher Entscheidungen durch Dritte. Ein prominentes Beispiel hierfür dürften medizinische Behandlungsmaßnahmen sein. Menschen mit Demenz droht so, von der eigenen Bezugsgesellschaft und ihrem rechtlichen Anspruch auf Einbindung und Teilhabe ausgeschlossen zu werden.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Assistierte Freiheit und kooperative Befähigung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gut Menschen mit Demenz leben können, hängt stark von den Befähigungsstrukturen ihrer Umgebung ab. Seit 2009 ist die <a href="https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/Redaktion/PDF/DB_Menschenrechtsschutz/CRPD/CRPD_Konvention_und_Fakultativprotokoll.pdf"><em>UN-Behindertenrechtskonvention</em></a> (UN-BRK) in Deutschland geltendes Recht. Sie führt das Paradigma der <em>Assistierten Freiheit</em> ein und wendet sich an Menschen mit Behinderung – also auch Menschen mit Demenz – ausdrücklich als Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, ein auf Wohltätigkeit und Fürsorge basierendes Politikverständnis in eine <em>Politik der Menschenrechte</em> zu überführen (vgl. Graumann, 2011).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussetzung dafür ist das Bewusstsein, dass jeder Eingriff in die Freiheit einer Person der Begründung bedarf. Aktive Fürsorge braucht deshalb neue kulturelle Zugänge: Die Anerkennung eines <em>Lebens mit Demenz als eigene Lebensform</em> sowie die <em>Wahrung der Rechte demenziell erkrankter Menschen auf gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und umfassenden Schutz</em> sind einige davon. Dieses fürsprachliche oder anwaltschaftliche Prinzip fasst der Rechtswissenschaftler und Gerontologe Thomas Klie in der Forderung auf ein „Recht auf Demenz“ zusammen (Klie, 2021).</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Autonomie neu denken – Gutes Leben mit Demenz</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind daher aufgerufen, Menschen mit Demenz in ihren alternativen Potenzialen anzuerkennen und zu echter Teilhabe zu befähigen. Ein erweitertes Autonomieverständnis, das Autonomie nie als voraussetzungslos, sondern immer in Beziehungen, sozialen Strukturen und Abhängigkeiten eingebettet betrachtet, kann hier neue Perspektiven stiften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle lohnt ein Blick auf die Arbeit der Philosophin Martha Nussbaum (Nussbaum, 2023), die mit dem von ihr benannten <em>Capabilities Approach</em> – auf Deutsch: Fähigkeiten-Ansatz – ein universalistisches Konzept <em>guten Lebens</em> entwickelt hat. In ihrem Buch &#8222;Gerechtigkeit oder das gute Leben&#8220; argumentiert Nussbaum, dass sich ein gutes Leben an den realen Möglichkeiten bemesse, essenzielle Lebenserfahrungen zu sammeln, Beziehungen einzugehen, diese zu gestalten und gesellschaftliche Anerkennung zu erfahren. Genau diese Anerkennung drückt sich in einem anwaltschaftlichen Verhältnis einer <em>sorgenden Gesellschaft</em> gegenüber Menschen mit Demenz aus. Sie erkennt die verbliebenen Potenziale Betroffener an und bietet sich als „Übersetzer“ und Ermöglicher in geteilten Verantwortungsbezügen an. Das ist für die Debatte um Demenz und Personalität ein wichtiger Perspektivwechsel. Geht es doch darum, nicht allein Defizite zu behandeln, sondern gezielt Potenziale in den Blick zu nehmen und Menschen mit Demenz als souveräne Bürger mit eigenen Rechten in den Blick zu nehmen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Ein Leben lernen, das anders aussieht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zentrale Gedanke dieses Textes ist, ein Leben mit Demenz nicht mehr allein als größtmögliches Übel, sondern als Gestaltungsauftrag und Lebensaufgabe anzunehmen und Demenz – ganz im Sinne der Arbeiten von Thomas Klie (2021) und Martha Nussbaum (2023) – als eigenständige <em>Lebensform</em> mit eigenen Potenzialen und anzuerkennen. Die UN-BRK bietet uns einen Rechtsrahmen innerhalb dessen Menschen mit Demenz ein Recht auf eine assistierte souveräne Lebensführung zugesichert wird. Als <em>sorgende Gesellschaft</em> sind wir dazu aufgerufen, Betroffenen diese Rechte zugänglich zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Momentan können wir Demenz nicht heilen – wir müssen also lernen, mit der Erkrankung zu leben und Menschen mit Demenz würdevoll zu begleiten.&nbsp; Es ist eine andere Form des Zusammenlebens – eine, die von uns verlangt, Autonomie neu zu denken: Nicht als Fähigkeit, die man allein besitzt oder verliert, sondern als etwas, das in Beziehungen entsteht und gemeinsam getragen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Individuelle Ängste vor dem Verlust der eigenen kognitiven Fähigkeiten werden dadurch nicht verschwinden. Aber eine Gesellschaft, die Menschen mit Demenz nicht ausschließt, sondern als Teil ihrer Mitte begreift, nimmt diesen Ängsten zumindest einen Teil ihres Schreckens – für die Betroffenen von heute und für uns alle, die wir morgen älter sein werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-4a2e0acf9bf23c35f970f91a03ac06b7 wp-block-paragraph"><strong>Quellenangaben</strong></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-2dcc824880b799022d7ed10e24a86294 wp-block-paragraph">Graumann, S. (2011). <em>Assistierte Freiheit: Von einer Behindertenpolitik der Wohltätigkeit zu einer Politik der Menschenrechte</em> (1. Auflage). Campus Verlag.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-ced89b7ef3b49dc02d74e2da2769deca wp-block-paragraph">Klie, T. (2021). <em>Recht auf Demenz: Ein Plädoyer</em> (1. Auflage). Hirzel.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-d82d9f00b6de775c93a7180dc4fe87c9 wp-block-paragraph">Nussbaum, M. C. (2023)<em>. Gerechtigkeit oder Das gute Leben</em> (H. Pauer-Studer, Hrsg.; I. Utz, Übers.; 12. Auflage). Suhrkamp.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-c91f8deee3c04b730e14abb8038927ba wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Gottesdienst zum Welt-Alzheimertag im Schilling-Stift</title>
		<link>https://blankenese.de/demenzsensible-gottesdienste-zum-welt-alzheimertagam-sonntag-21-september-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 16:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum zweiten Mal beteiligt sich das Schilling-Stift an der Initiative der beiden Hamburger Kirchenkreise, zum Welt-Alzheimertag (21. September) Gottesdienste zu diesem sensiblen Thema zu veranstalten. Wie in vielen Hamburger Kirchen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum zweiten Mal beteiligt sich das Schilling-Stift an der Initiative der beiden Hamburger Kirchenkreise, zum <a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/ueber-uns/welt-alzheimertag" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welt-Alzheimertag</a> (21. September) Gottesdienste zu diesem sensiblen Thema zu veranstalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in vielen Hamburger Kirchen (s. unten) findet daher am Sonntag, den <strong>20. September um 10:00 Uhr ein Gottesdienst im Schilling-Stift </strong>statt. Im Gottesdienst des christlichen Senioren- und Pflegeheims in der Isfeldstraße 16 ist der liturgische Ablauf speziell auf diesen Anlass ausgerichtet. Eingeladen ist – neben den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stifts – Interessierte oder Angehörige von Betroffenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr lenkt der Welt-Alzheimertag den Blick auf Menschen mit Demenz und auf diejenigen, die sie im Alltag begleiten. In Deutschland leben rund 1,8 Millionen Menschen mit dieser Erkrankung, mit steigender Tendenz. Ebenso betrifft sie Angehörige, Freunde sowie die vielen Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich Pflege und Begleitung übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Welt-Alzheimertag möchte informieren, Berührungsängste abbauen und ein Zeichen der Solidarität setzen. Dazu gehören auch Gottesdienste, die bewusst für Menschen mit Demenz gestaltet werden. Sie laden zu einer Gemeinschaft ein, in der niemand ausgegrenzt wird und in der jeder Mensch mit seinen Möglichkeiten und Grenzen willkommen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der diesjährige Welt-Alzheimertag steht unter dem Motto: &#8222;<strong>Demenz – (k)eine Frage des Alters</strong>&#8222;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit wurde in Hamburg ein einziger zentraler Demenz-Gottesdienst gefeiert. Um mehr Menschen zu erreichen, entwickelte Pastor Jochen Weber von der Fachstelle &#8222;<a href="https://lebe-im-alter.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebe im Alter</a>&#8220; des Kirchenkreises Hamburg-Ost ein neues Konzept: Statt einer zentralen Feier finden seit 2024 Gottesdienste an mehreren Orten in der Stadt statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Weg wird weiter ausgebaut. Rund um den 20. September 2026 laden zahlreiche Kirchengemeinden in ganz Hamburg zu Demenz-Gottesdiensten ein. Sie möchten das Thema verständlich und einfühlsam in die Mitte der Gemeinden rücken und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. In einigen Gemeinden klingt der Gottesdienst bei Kaffee und Kuchen aus. Willkommen sind Menschen mit Demenz, ihre An- und Zugehörigen sowie alle, die sich angesprochen fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Cornelia Engler, Seelsorgerin im Schilling-Stift</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-c3fda8dadb602c336582c3325f9a978f wp-block-paragraph"><strong>Demenzsensible Gottesdienste</strong> <strong>zum Welt-Alzheimertag am Sonntag, 20. September 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In verschiedenen Hamburger Kirchen finden demenz-freundliche Gottesdienste statt – offen, gut verständlich, das Herz ansprechend. Einige bieten danach Gespräche bei Kaffee und Kuchen an. Die Gottesdienste finden für Menschen mit Demenz, für ihre An- und Zugehörigen und für alle anderen statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">10.00 Uhr Versöhnungskirche Eilbek: Eilbektal 33, 22089 Hamburg; Prädikantin Imke Diermann<br>10.00 Uhr Lounge des Schilling-Stifts Hamburg-Iserbrook: Isfeldstraße 16, 22589 Hamburg; Seelsorgerin Cornelia Engler<br>10.00 Uhr im Hospital zum Heiligen Geist in Poppenbüttel, Festsaal, Hinsbleek 11, 22391 Hamburg, Pastorin Petra Wilhelm-Kirst<br>10.00 Uhr im Matthias-Claudius-Pflegeheim Wandsbek: Walther-Mahlau-Stieg 8, 22041 Hamburg; Pastorin Sabine Spirgatis und Team<br>11.00 Uhr Martin-Luther-Kirche Steilshoop: Gründgensstr. 28, 22309 Hamburg; Pastor Olaf Ebert<br>11.00 Uhr Lutherkirche Wellingsbüttel: Up de Worth 25, 22391 Hamburg; Pastor Jochen Weber<br>11.00 Uhr Martinskirche Horn: Bei der Martinskirche 2, 22111 Hamburg; Pastorin Katharina Riemer</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon vorher und auch nachher finden demenzsensible Gottesdienste zum Weltalzheimertag in Hamburg statt:<br><strong>Am 18. September 2026:</strong><br>15.00 Uhr Gnadenkirche Lohbrügge, Schulenburgring 168, 21031 Hamburg; Pastorin Maren Wichern und Team</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 27. September 2026:</strong><br>10.00 Uhr Kirche St. Markus-Hoheluft: Heider Str. 1, 20251 Hamburg; in Kooperation mit dem Seniorenzentrum St. Markus und Konfirmand*innen, Pastorin Anja Blös<br>10.30 Uhr Ansgarkirche Othmarschen: Griegstr. 1a, 22763 Hamburg; in Kooperation mit dem Pflegeheim Fallen Anker (Bernadottestr. 140), Pastorin Monika Geray</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 18. Oktober 2026:</strong><br>10.00 Uhr St. Pauluskirche Heimfeld: Alter Postweg 46, 21075 Hamburg, Pastorin Regina Holst und Team</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veranstalterinnen sind die jeweiligen Kirchengemeinden Hamburgs zusammen mit der <a href="https://www.nordkirche.de/adressen/institutionen/detailansicht/institution/arbeitsstelle-leben-im-alter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachstelle Leben im Alter des Kirchenkreises Hamburg-Ost</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-01a0c1444cb168122f1768e4e75132d3 wp-block-paragraph"><strong>Weitere Information: <br></strong>Vom 18. bis 27. September 2026 finden in ganz Hamburg die <strong><a href="https://www.alzheimer-hamburg.de/aktuelles/aktionstage-demenz-2026-in-hamburg-vom-18-27-september-2026-gemeinsam-informieren-begegnen-und-verstehen">Aktionstage Demenz</a></strong> statt. Sie sind Teil der bundesweiten Aktionswoche rund um den Welt-Alzheimertag und laden alle Hamburgerinnen und Hamburger – mit und ohne Demenz – herzlich ein. Ziel ist es, das Bewusstsein für Demenz zu stärken, Vorurteile abzubauen und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz zu fördern.</p>
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		<item>
		<title>Rückblick: Zweiter Blankeneser Hospiztag</title>
		<link>https://blankenese.de/rueckblick-zweiter-blankeneser-hospiztag/</link>
					<comments>https://blankenese.de/rueckblick-zweiter-blankeneser-hospiztag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 18:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag, den 7. Juni fand der zweite Blankeneser Hospiztag statt! Ein glücklicher Zufall, dass gleichzeitig ein Flohmarkt sich auf dem Marktplatz mit vielen Ständen präsentierte, denn viele Besucher und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag, den 7. Juni fand der zweite <a href="https://www.blankeneser-hospiz.de/home" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blankeneser Hospiztag</a> statt! Ein glücklicher Zufall, dass gleichzeitig ein Flohmarkt sich auf dem Marktplatz mit vielen Ständen präsentierte, denn viele Besucher und alle Hospizinteressierten kamen auch zu uns !</p>



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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Führung durch C. Loeck</figcaption></figure>



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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Dr.Tina Haatanen (Palliativmedizinerin) und Denise Kirsch (SAPV),</figcaption></figure>



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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Ausbilderinnen Annika Schlichting (links) und Diana Bahr</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a71290e4f43a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a71290e4f43a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="750" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51339" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/07/Hospiz2026.06.jpeg" alt="Hospiz2026.06" class="wp-image-51339"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Leitung Julia Behnk und Pastor Frank Engelbrecht</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hospiztag hatte viel zu bieten: Nach einer Begrüßung von Julia Behnk, der Leiterin unseres Hospizes, hielt Pastor Engelbrecht eine Andacht. Danach gab es Darbietungen vom Blankeneser Gospelchor und schließlich eine erste Führung durch das Hospiz mit Clarita Loeck, Verschiedene Vorträge über Hospizbedürftigkeit, Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung standen auf dem Programm. Weitere Führungen durch das Hospiz wurden angeboten </p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6a71290e506eb&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a71290e50c9f&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a71290e50c9f" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="552" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51340" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/07/Hospiz2026.04.jpeg" alt="Hospiz2026.04" class="wp-image-51340"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Gospelchor</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a71290e51349&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a71290e51349" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="524" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51341" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/07/Hospiz2026.03.jpeg" alt="Hospiz2026.03" class="wp-image-51341"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Big Band</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">und das Musikprogramm durch den Auftritt der BigBand West erweitert. Während des gesamten Nachmittags war für Kuchen, Häppchen, Eis und Grillereien gesorgt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gemeindesaal war bestens gefüllt und die Führungen genauso, sodaß spontan neben der ersten Führung noch eine zweite mit Diana Bahr angeboten wurde! Alle Besucher konnten sich mit Flyern eindecken und Informationen in Gesprächen mit den Stand- Vertretern erhalten. Es war &#8211; die allgemeine Resonanz &#8211; ein gelungener Nachmittag und das Team freut sich schon auf das 10-jährige Jubiläum des Hospizes am <strong>4.September 2027</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2020/11/Hospiz.jpeg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2020/11/Hospiz.jpeg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Neu bei uns&#8220;: Projekt Fanajana</title>
		<link>https://blankenese.de/neu-bei-uns-projekt-fanajana/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 21:02:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Gast im Bunten Haus: abgesagt &#8211; bzw, verschoben Madagaskar ist weit – aber nicht für Claudia Unruh und ihr Begleiter aus Blankenese. 2018 haben die beiden ihr Projekt Fanajana [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu Gast im Bunten Haus: </strong></p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-050cbb8cbd69fad6a122573dee30e96b wp-block-paragraph">abgesagt &#8211; bzw, verschoben</p>



<p class="wp-block-paragraph">Madagaskar ist weit – aber nicht für <strong>Claudia Unruh</strong> und <strong>ihr Begleiter</strong> aus Blankenese. <br>2018 haben die beiden ihr <strong>Projekt Fanajana</strong> gegründet. <br>Zunächst ging es der Hebamme Claudia Unruh-Schweppe darum, die Betreuung und Behandlung schwangerer Frauen und später auch ihrer Neugeborenen zu verbessern. <br>Von Anfang an gehörten dazu Themen wie Hygienefortbildung und Familienplanung. Inzwischen sind lebenswichtige Projekte wie der Neubau einer kleinen Schule entstanden oder werden Workshops für örtliche Helferinnen und Helfer durchgeführt. <br><br>Nach dem verheerenden Zyklon 2025 haben die Hebamme und der Richter zügig Spenden gesammelt, dafür Material zum Wiederaufbau von ca. 90 Hütten gekauft und den Familien vor Ort zur Verfügung gestellt, die damit ihre Hütten in Eigenarbeit wieder aufgebaut haben. <br><br>Von den Erfolgen und Schwierigkeiten ihrer Arbeit in einem – selbst für afrikanische Verhältnisse – ärmsten Länder der Welt berichten die beiden in Wort und Bildern im Bunten Haus am 12. Januar 2026 um 19:00 Uhr.</p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-3ef1145c4c7705127c1d74eb75e1ec5a wp-block-paragraph">abgesagt / verschoben:</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-17941946fddf6d4876b8ce4949933450 wp-block-paragraph">Buntes Haus, Blankeneser Bahnhofsstraße 30 &#8211; Weg zum Hessepark<br>12. Januar 2026 19:00 Uhr</p>
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		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/01/Fanajana.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/01/Fanajana.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Ehrung für herausragendes Engagement in der Hospiz-Arbeit: Clarita Loeck erhält Bundesverdienstkreuz</title>
		<link>https://blankenese.de/ehrung-fuer-herausragendes-engagement-in-der-hospiz-arbeit-clarita-loeck-erhaelt-bundesverdienstkreuz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2025 22:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Blankenese (17. Dezember 2025, Markus Krohn) · Der Bundespräsident hat Clarita Loeck das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr besonderes Engagement für das Gemeinwohl verliehen. Seit rund zwei Jahrzehnten ist sie in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blankenese (17. Dezember 2025, <a href="http://WWW.DORFSTADT.DE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Markus Krohn</a>) · Der Bundespräsident hat Clarita Loeck das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr besonderes Engagement für das Gemeinwohl verliehen. Seit rund zwei Jahrzehnten ist sie in der Hospizarbeit aktiv und setzte sich für den Bau eines stationären Hospizes im Hamburger Westen ein. Dabei engagiert sich Clarita Loeck mit großem persönlichem Einsatz für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer überreichte die Auszeichnung heute im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" id="system-readmore"/>



<p class="wp-block-paragraph">Sozialsenatorin<strong> Melanie Schlotzhauer:</strong> „<em>Clarita Loeck leistet mit ihrem außergewöhnlichen und langjährigen Engagement in der Hospiz-Arbeit einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl in unserer Stadt. Mit großem persönlichen Einsatz, Empathie und Beharrlichkeit hat sie den Aufbau und Betrieb des <a href="https://www.blankeneser-hospiz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Emmaus-Hospizes</strong></a> in Blankenese maßgeblich vorangetrieben und damit einen Ort geschaffen, an dem schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen in einer besonders schwierigen Lebensphase Unterstützung, Würde und Geborgenheit erfahren. Ihr Wirken ist ein herausragendes Beispiel für Mitmenschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Emmaus-Hospiz in Blankenese werden in zehn Zimmern sterbende Menschen und ihre Angehörigen umfassend betreut. Sterbende Menschen finden dort einen Ort, an dem sie nach ihren individuellen Bedürfnissen umsorgt werden, Ansprache erhalten und an dem ein würdevolles Sterben ermöglicht wird. Clarita Loeck ist dabei eine wichtige Ansprechperson für Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Gäste und deren Angehörige. Sie prägt die Atmosphäre der Einrichtung maßgeblich durch ihren täglichen Einsatz, den sie seit Beginn des Prozesses mit der Gründung des Vereins ehrenamtlich leistet. Zusätzlich engagiert sich Frau Loeck in der Schulung von ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleitern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fast zwei Jahrzehnte Trauerarbeit im Hamburger Westen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Clarita Loeck,</strong>&nbsp;geboren 1950 in Hamburg, studierte Pädagogik und Theologie. Ihr Engagement für die Hospiz-Arbeit begann mit der Begleitung eines Familienmitglieds in einem Altonaer Hospiz und der anschließenden Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin. Im Jahr 2006 gründete sie den Blankeneser Hospiz e.&nbsp;V. und übernahm den Vorsitz des Vereins. Ziel war die Errichtung eines stationären Hospizes, wofür zunächst ein ambulanter Hospizdienst aufgebaut wurde. 2012 initiierte Frau Loeck die Gründung einer Stiftung, deren Vorsitz sie ebenfalls übernahm, und trieb die Realisierung des Emmaus-Hospizes in Blankenese voran, das im Juli 2017 eröffnet wurde. Sie akquirierte Spendengelder, initiierte die Zusammenarbeit mit der Diakonie und begleitete alle wichtigen Schritte persönlich.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="794" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/12/cl.-Bundesverdienst.jpeg" alt="Cl. Bundesverdienst" class="wp-image-47340"/><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Melanie Schlotzhauer und Clarita Loeck</strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Clarita Loeck gehört zu jenen Persönlichkeiten, deren Wirken oft leise beginnt und am Ende doch ganze Räume prägt. Räume, in denen Leben und Sterben, Nähe und Abschied ihren Platz haben. Acht Kinder hat sie gemeinsam mit ihrem Mann großgezogen, immer auch mit einem Hund im Haus – ein Familienleben, das Verantwortung, Organisation und Fürsorge verlangte und offenbar früh den Blick für das Wesentliche schärfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren ist Clarita Loeck fest in der evangelischen Kirchengemeinde Blankenese verwurzelt. Dort engagierte sie sich in verantwortlichen Aufgaben, auch im Kirchenvorstand, und brachte ihre Erfahrung, ihre Verlässlichkeit und ihren Gestaltungswillen ein. Der entscheidende Impuls für ihr späteres Wirken kam jedoch 2006: Durch die persönliche Begleitung einer Sterbenden machte sie intensive Erfahrungen mit der Hospizarbeit. Diese Begegnung wurde für sie zum Wendepunkt. Sie erkannte, wie wichtig ein würdevoller Umgang mit dem Lebensende ist – und dass es im Hamburger Westen dafür ein Angebot geben sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Clarita Loeck begann, Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu gewinnen, und formte eine Gruppe, die sich systematisch mit dem Konzept eines Hospizes beschäftigte. Zunächst entstand ein ambulantes Angebot: Ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und -begleiter wurden ausgebildet, mit jährlichen Kursen, die bis heute kontinuierlich stattfinden. Damit wurde ein tragfähiges Fundament gelegt, fachlich wie menschlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg zu einem stationären Hospiz war lang und von intensiver Suche geprägt. Schließlich fand sich der geeignete Ort in der Godeffroystraße – bewusst „unter dem Kirchturm“, in unmittelbarer Nähe zur Gemeinde. Mit ihm kamen großzügige Spenderinnen und Spender, ohne deren Unterstützung ein Hospizbetrieb nicht möglich wäre. Clarita Loeck verstand und versteht diese Verantwortung: Sie pflegt den persönlichen Kontakt, nimmt Zusagen ernst und sorgt mit regelmäßigen Spendenrunden für Transparenz und Vertrauen. Die anhaltende Spendenbereitschaft bestätigt diesen Ansatz bis heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juli 2017 konnte das Haus feierlich eingeweiht werden. Seitdem ist Clarita Loeck die treibende Kraft hinter dem <a href="https://www.blankeneser-hospiz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emmaus Hospiz</a>. Sie hat einen wachen Blick für die Ehrenamtlichen ebenso wie für die Mitarbeitenden, fühlt sich verantwortlich für die Atmosphäre des Hauses und für das Miteinander. Dieses ist geprägt von einem christlichen Menschenbild, das Offenheit einschließt: Das Hospiz steht allen Menschen offen, unabhängig von Herkunft oder Glauben. Clarita Loeck selbst ist nahezu immer im Haus präsent, ansprechbar für Gäste und Angehörige, mit einem offenen Ohr und klarer Haltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Selbstverständnis des Hospizes gehört auch die Begleitung über den Tod hinaus. Stirbt ein Mensch, wird der Trauernden selbstverständlich gedacht. Aus diesem Anliegen heraus hat Clarita Loeck ein regelmäßiges Trauercafé ins Leben gerufen, das Raum für Erinnerung, Austausch und Halt bietet. Soweit es möglich ist, trägt auch ihre Familie das Projekt mit – ein Zeichen dafür, wie sehr das Emmaus Hospiz Teil ihres gemeinsamen Lebens geworden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die evangelische Kirchengemeinde Blankenese ist für dieses Engagement zutiefst dankbar. Denn der bewusste Umgang mit Leben und Tod gehört zum Kern christlicher Verantwortung. Clarita Loeck hat dafür im Hamburger Westen einen Ort geschaffen, der weit über ein Gebäude hinausgeht: einen Ort der Würde, der Zuwendung und der Menschlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a71290e55047&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a71290e55047" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="583" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/12/CL-Bundesverdienst02-1024x583.jpg" alt="CL Bundesverdienst02" class="wp-image-47334"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Preisverleihung mit einer großen &#8222;Festgemeinde&#8220;</figcaption></figure>
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		<title>Ein neuer Kurs für Sterbebegleitung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 13:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Januar 2026 bietet das Blankeneser&#160;Emmaus Hospiz&#160;wieder einen neuen Kurs für zukünftige Sterbebegleiter:innen an. Der Kurs beginnt im Januar und endet im November 2026. Es werden 100&#160;Unterrichtsstunden sein, die sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2026 bietet das Blankeneser&nbsp;<em>Emmaus Hospiz</em>&nbsp;wieder einen neuen Kurs für zukünftige Sterbebegleiter:innen an. Der Kurs beginnt im Januar und endet im November 2026. Es werden 100&nbsp;Unterrichtsstunden sein, die sich auf die Ausbildungsmonate verteilen: Donnerstags abends von 19.00–21.30 Uhr findet der Kurs im Souterrain des Pastorats rechts neben der&nbsp;<em>Blankeneser Kirche am Markt</em>&nbsp;statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung übernehmen&nbsp;<em>Annika Schlichting</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Diana Bahr.</em>&nbsp;Der Kurs kostet 300,–&nbsp;€.&nbsp;<br>Alle weiteren und ausführlicheren Infos bekommen alle Interessierten in einem Einzelgespräch bei</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Clarita Loeck,</em></strong>&nbsp;Telefon 040/864929 oder mobil 0173/2391641</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="552" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2020/11/Hospiz.jpeg" alt="Hospiz" class="wp-image-41928"/><figcaption class="wp-element-caption">Hospiz</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Bislang 2025 keine Elbe-Badeunfälle</title>
		<link>https://blankenese.de/bislang-2025-keine-elbe-badeunfaelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 10:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Letzte Woche wäre es beinahe soweit gewesen und wir hätten einen weiteren tragischen Unfall in die Elbbadegeschichte schreiben müssen. Dank Feuerwehr, Polizei und DLRG, die gegen 18:10 Uhr mit einem [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche wäre es beinahe soweit gewesen und wir hätten einen weiteren tragischen Unfall in die Elbbadegeschichte schreiben müssen. Dank Feuerwehr, Polizei und DLRG, die gegen 18:10 Uhr mit einem Großaufgebot einem Notruf folgten, gelang es, die Schwimmerin vor dem Rissener Ufer zu retten. Sie war zuvor von der starken Strömung Richtung Fahrwasser gezogen worden. Einen von dem Schlepper „VB Rasant“ zugeworfenen Rettungsring konnte die Frau offenbar aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Die DLRG-Rettungsschwimmer sicherten sie schließlich und konnten sie auf den Schlepper ziehen. Am Ufer wurde die Frau medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="466" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/08/34_Strandlaeufer-1024x466.jpg" alt="34_Strandlaeufer" class="wp-image-44944"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Strandläufer&#8220;</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Mit einer großangelegten Informationskampagne in den lokalen Medien (u.a. DorfStadt-Zeitung und <a href="http://xt4xx.mjt.lu/lnk/AXEAAHmwmyQAAAAAAAAAAAOTu-oAAAAAWnAAAAAAABKtXwBoqDMDc6c55MyqRz6aOa1KHpnAlAASp6g/6/AxNDdZfYEGk9c-W4WuCA_A/aHR0cHM6Ly93d3cuZG9yZnN0YWR0LmRlL2luZGV4LnBocD9vcHRpb249Y29tX2FjeW0mY3RybD1mcm9udHVybCZ0YXNrPWNsaWNrJnVybGlkPTI0MjUmdXNlcmlkPTMwNDcmbWFpbGlkPTc3OA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blankenese.de</a>) und ehrenamtlichen Kräften, die bei Niedrigwasser persönlich am Strand Aufklärungsarbeit leisteten, gelang es bislang, Schlimmeres zu verhindern (siehe Teaserfoto: Möller). Immer wieder treffen die Ehrenamtlichen dabei auf Unverständnis und Naivität bei den Strandgästen, die ihre Kinder im vermeintlich seichten Wasser planschen lassen, „<em>dabei befindet sich nur wenige Zentimeter hinter der Wasserlinie die Abbruchkante in schlickigem Wasser</em>“, erklärt Anwohnerin <strong>Sabine Möller</strong>, die sich mit ihrem Lebensgefährten <strong>Eberhard Fledel</strong> für die Aufklärung am Strand einsetzt. Diese Abbruchkante hat in den vergangenen Jahren etliche Jugendliche das Leben gekostet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens jedoch treffen die Ehrenamtlichen auf vorwiegend freundliche und verständnisvolle Badegeste und Touristen, die sich über eine kompetente Auskunft freuen. So macht der Einsatz immer wieder Spaß: „<em>Heute traf ich auf ein sehr internationales Publikum – deutsch, spanisch, englisch – einige waren schon in der Schule über die Gefahren aufgeklärt worden</em>“ schreibt eine der 12 Strandläuferinnen, die ehrenamtlich unterwegs sind. „<em>Es macht einfach Spaß und die Strandbesucher erkennen unsere Arbeit an</em>“, schreibt ein anderer in der WhatsApp-Gruppe, in der die Einsätze koordiniert werden. Die Ehrenamtlichen kommen aus Blankenese, Nienstedten, Osdorf und anderen Stadtteilen. „<em>Das Problem liegt eher bei den Geflüchteten</em>“, weiß Koordinatorin Sabine Möller, die auch die in mehreren Sprachen übersetzten Informationsflyer nicht unbedingt lesen – und etliche Hamburg-Touristen, die die von der Stadt aufgestellten Schilder am Elbstrand geflissentlich übersehen. Wer die Strandläufer am Blankeneser Elbstand ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich per <a href="mailto:info@zukunftsforum-blankenese.de?subject=Information%20auf%20dorfstadt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">E-Mail informieren</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.dorfstadt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle: Dorfstadt.de &#8211; Markus Krohn</a></p>
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		<title>Marion Milius: Ein Leben für die Kinderphysiotherapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 12:34:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Therapeutenteam Blankenese, mit dem Schwerpunkt der Therapie von Kindern, kennen im Dorf und über die Grenzen hinaus sehr viele Eltern. Gründerin und Leiterin Marion Milius hat das besondere Konzept [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Therapeutenteam Blankenese, mit dem Schwerpunkt der Therapie von Kindern, kennen im Dorf und über die Grenzen hinaus sehr viele Eltern. Gründerin und Leiterin Marion Milius hat das besondere Konzept – und seitdem noch viel mehr – mit viel Herzblut entwickelt. Ein Porträt:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Marion Milius hat viele Talente, viele Ideen und viel Energie. Was sie tut, macht sie mit Ausdauer und Engagement. Was für ein Glück für die vielen Kinder und ihre Eltern, denen sie in den letzten 35 Jahren geholfen hat – 25 davon in der eigenen Praxis, 18 Jahre mit dem aktuellen Konzept. Die Kinder, die ins Therapeutenteam Blankenese kommen, haben manchmal nur etwas Kleines, wie etwa eine Asymmetrie. Viele aber haben mehr, sind zu früh geboren, haben Koordinierungs- oder Haltungsprobleme, können nicht laufen, hören oder schlucken. Hier hilft das Praxisteam weiter: Vor allem mit einem ganzheitlichen Konzept, das über die physiotherapeutische Behandlung weit hinaus geht: Zum Netzwerk gehören Ärztinnen und Ärzte, pädagogische Fachkräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, aber auch Hilfsmittelhersteller oder Stillberaterinnen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Physiotherapie als zweite Idee</strong></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/08/Milius.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/08/Milius-683x1024.webp" alt="Milius" class="wp-image-44933 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Möglich gemacht hat all das <strong>Marion Milius</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei war der Weg der mittlerweile 60-Jährigen so gar nicht unbedingt vorgezeichnet. <br>Nach dem Abitur hat sie erst einmal einiges ausprobiert: ein freiwilliges soziales Jahr in einem anthroposophischen Seniorenheim gemacht, als Au-Pair in New York gearbeitet, anschließend ein Studium der Fotoingenieurwissenschaft begonnen. <br>„Aber das war leider nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Daher habe ich eine andere Idee verwirklicht – und bin Physiotherapeutin geworden.“ <br>Im Universitätsklinikum in Eppendorf war sie in der Kinderneurologie eingesetzt – ein Bereich, der sie seitdem nicht wieder losgelassen hat. Schon damals hat sie Kinder mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen behandelt. Weitere prägende und wegweisende Erfahrungen machte Marion Milius im Sozialpädiatrischen Zentrum von Frau Dr. Flehmig in Hamburg. „Die Arbeit dort hat meine Berufsjahre sehr geprägt, da ich durch die interdisziplinäre Arbeit mit den verschiedenen Berufsgruppen am Kind sehr viel gelernt habe. In dieser Zeit war ich für das Institut ein Jahr in Paris. Auch dies war eine sehr tiefe und schöne Erfahrung.“ Im Jahr 2000 hat sie sich schließlich in Blankenese selbstständig gemacht. 2007 ist dann die Praxis mit dem heutigen Nutzungskonzept entstanden: Eine moderne, barrierefreie, auf die Belange der kleinen und großen Patienten zugeschnittene Praxis. Mit dem Schwerpunkt der Therapie von Kindern.</p>
</div></div>



<pre class="wp-block-preformatted"></pre>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Ansporn und Antrieb für die Kleinsten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sport war wie die Fotografie immer eine große Leidenschaft. Was sie darüber hinaus anspornt: „Ich finde es immer wieder toll, wie weit man mit den Kindern kommen kann, je früher man anfängt, um so besser. Und ich mag die Fröhlichkeit und Energie der Kleinen.“ Aber auch die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Punkt: „ Wir haben sehr viele Intensivtherapien, d.h. Kinder kommen täglich, vor allem, wenn sie klein sind. Daraus entwickelt sich oft eine große Gemeinschaft, mit den Kindern und Eltern. Wichtig ist mir, die Eltern mit einzubeziehen, sie anzuleiten und zu beraten, aber auch zu erklären, was wir machen. Denn Physiotherapie kann viel, aber das geht nicht von allein. Deshalb haben wir viele Beratungsbroschüren und ein Buch über das wichtige erste Lebensjahr geschrieben.“ Wichtig ist ihr auch das passende Wohlfühlambiente. Dazu gehören etliches, was ihr nicht bezahlt wird: Viele Hilfsmittel, ein großes Puppenhaus, ein schöner Garten, aber auch eine ergonomisch auf die Kleinen zugeschnittene Küche für Kinder mit Trink- und Schluckbeschwerden. Denn: Bewegung und Ernährung gehören zusammen. „Mein Ziel ist es, dass die Kinder bestmöglich gefördert werden, sich gut in ihrem Körper fühlen und selbstständig werden.“ Alles ist sehr durchdacht. Damit das so bleibt, gehören viele jährliche Fortbildungen für alle zum Konzept. Marion Milius selbst war vor unserem Gespräch gerade in Barcelona zum Hospitieren. „Was ich kann, ist eben auch, Neuentwicklungen entdecken.“ Wie etwa gerade Roowalk: Ein Hilfsmittel, mit dem Kinder in die Aufrichtung kommen und mit dem das Laufen durch einen kleinen Motor unterstützt wird.&nbsp;</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Konzept mit Zukunft – und neue Ideen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Marion Milius hat ihre Praxis vor einem Jahr verkauft. Sie ist und bleibt dem Team aber weiter erhalten. „Nach 35 Jahren mit intensiver Arbeit wollte ich einfach sicherstellen, dass alles, was ich aufgebaut habe, auch so weitergeführt wird. An dem Konzept soll sich nichts ändern, auch wenn ich die Praxis einmal komplett übergebe.“ Bis dahin arbeitet sie aber weiterhin voller Elan – und mit weiteren Ideen: „Es wäre mein Lebenstraum, ein Zentrum zu bauen, indem man Hilfsmittel, die ja sehr teuer sind, ausprobieren kann. Hilfsmittel sind mein Steckenpferd. Und Blankenese ist eigentlich ein gutes Fleckchen, wo man viel bewegen kann.“ Ein besseres Schlusswort kann man nicht finden. Denn sie hat auf jeden Fall viel bewegt. In und für Blankenese. Und für viele Kinder und ihre Eltern. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-medium-font-size"><blockquote><p><strong>Kontakt:</strong><br><a href="https://www.therapeutenteam.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Therapeutenteam Blankenese</strong> <strong>TTB GmbH</strong><br></a><strong>Praxis für Physiotherapie</strong><br><strong>Blankeneser Landstraße 51-53</strong><br><strong>22587 Hamburg</strong><br>040 &#8211; 70 70 57 92<br><a href="mailto:kontakt@therapeutenteam.com">kontakt@therapeutenteam.com</a></p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sabine Müntze</em></p>
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		<title>Elke van Alen: 25 Jahre Netzwerk Kindertherapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 08:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Augenarztpraxis Blankenese]]></category>
		<category><![CDATA[Elke van Alen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk Kindertherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Orthoptistin]]></category>
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					<description><![CDATA[Über den Tellerrand schauen, miteinander und voneinander lernen, sich gemeinsam stark machen für Prävention, ganzheitliche Entwicklungsförderung und beobachtende Früherkennung bei Kindern: Das ist das Ziel des Netzwerks Kindertherapie, einem interprofessionellen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Über den Tellerrand schauen, miteinander und voneinander lernen, sich gemeinsam stark machen für Prävention, ganzheitliche Entwicklungsförderung und beobachtende Früherkennung bei Kindern: Das ist das Ziel des Netzwerks Kindertherapie, einem interprofessionellen Zusammenschluss. Gegründet wurde das Netzwerk von der Orthoptistin Elke van Alen gemeinsam mit&nbsp; Kolleginnen und Kollegen – vor 25 Jahren.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein regionaler Zusammenschluss von Fachkräften aus Medizin, Therapie und Pädagogik, der für die Kinder im Umfeld von Blankenese da sein möchte. Das Feld ist weit gefasst, von Hebammen, Physiotherapeuten, Logopäden bis Lerntherapeuten ,Kinderzahnärzten, Jugendpsychologen und vielen anderen am Kind interessierten Berufsgruppen. Denn: „Bis heute sind wir ganz bewusst kein Verein. Bei uns wird Mitglied, wer mitarbeitet und sich einbringt. Wir sind daher ein offenes Netzwerk, mit unterschiedlicher Zusammensetzung“, erklärt Elke van Alen. Die Stärke des Netzwerks ist der interdisziplinäre Austausch: „Wir besprechen uns mit den verschiedenen Berufsgruppen und daher eben auch anderen Sichtweisen – z.B. bei schwierigen Fragestellungen von Patienten. Daher haben wir auch unser Logo so gewählt: <em>‚Ich sehe was, was du nicht siehst &#8230;‘.</em> Fachübergreifend können wir Eltern entsprechend besser beraten – und Kinder ganzheitlich beurteilen.“ Zur gemeinsamen Arbeit gehört die Entwicklung von Informationsmaterialien, wie dem Entwicklungskalender, der Meilen- und Stolpersteine der kindlichen Entwicklung aufzeigt, genauso wie Vorträge und Tagungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsam Kinder besser versorgen</strong></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="698" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/08/VA-698x1024.webp" alt="VA" class="wp-image-44905 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ins Rollen gebracht, hat das Netzwerk die erste große Gesundheitsreform im Jahr 2000: „Da wurde es auf einmal schwierig in der Zusammenarbeit für die Kinder, z.B. im Bereich Orthoptik und Ergotherapie. Damals saßen viele Eltern zwischen den Stühlen – und den unterschiedlichen Therapieansätzen. Ich fand das irgendwann zu unprofessionell und schwierig. Denn eigentlich wollen wir es für die Kinder gut machen, auch wenn die Bedingungen schwierig sind. So ist das Netzwerk mit Kolleginnen und Kollegen entstanden, mit denen ich damals zusammengearbeitet habe. Mit dem Ziel, Kinder gemeinsam besser zu versorgen“, erklärt Elke van Alen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spezialistin für Sehschwächen und Sehstörungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die staatlich anerkannte Orthoptistin arbeitet in der Augenarztpraxis Blankenese und leitet dort den Bereich für Kinder. Sie ist Spezialistin für das Zusammenspiel von Augenbewegung, Sehentwicklung und visueller Wahrnehmung. Schielen, Augenzittern, Doppelbilder und auch kindliche Sehschwäche (Amblyopie) sind ihre tägliche Arbeit. Auch dabei tauscht sie sich eng aus mit anderen medizinischen und pädagogischen Fachberufen, Kinderärzten und -neurologen aus. Sie kümmert sich dabei ebenfalls um Kinder mit visueller Entwicklungsverzögerung. Ganz klar: Elke van Alen liebt die Arbeit mit Kindern, den engen und meist langen Kontakt mit ihren kleinen Patientinnen und Patienten. Darüber hinaus ist sie viel in der Weiterbildung tätig, hat einen Lehrauftrag an der Hochschule Gesundheit in Bochum und bildet Seh-Lotsen aus. Sie ist bereits im 40. Berufsjahr und kann sie sich keinen schöneren Beruf vorstellen. „Immer wieder begeistert mich, das nötige hohe Fachwissen in Kombination mit der abwechslungsreichen spielerischen Arbeit und pädagogischem Geschick.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachwuchs stark machen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um so mehr betrübt sie, die fehlende Bereitschaft der Politik, die Ausbildung akademisch zu machen, um dem riesigen Nachwuchsproblem des Berufsfelds zu begegnen. Aktuell dauert die Ausbildung drei Jahre und erfolgt an speziellen Fachschulen für Orthoptik, z.B. an Universitätskliniken. „Wir haben eine wichtige Aufgabe, denn je früher eine Sehstörung erkannt wird, um so besser können wir helfen und bleibende Schäden verhindern. Überall in Europa sind Orthoptisten akademisch ausgebildet, nur in Deutschland nicht.“ Aber: Auch dafür engagiert sie sich und unterstützt eine entsprechende Petition, die ihr Berufsverband gestartet hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="905" height="221" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/08/Kindertherapie.webp" alt="Kindertherapie" class="wp-image-44904"/><figcaption class="wp-element-caption">Kindertherapie</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Netzwerk Kindertherapie<br>Elke van Alen<br><a href="http://www.augen-blankenese.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Augenarztpraxis Blankenese</a><br><a href="mailto:e.vanalen@augen-blankenese.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">e.vanalen@augen-blankenese.de</a><br><a href="http://www.netzwerk-kindertherapie.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzwerk Kindertherapie Hamburg-West</a>&nbsp;&nbsp;<br><a href="mailto:info@netzwerk-kindertherapie.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@netzwerk-kindertherapie.de</a><br>Info: <a href="http://www.orthoptik.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.orthoptik.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilen Sie die Petition, damit der Beruf der Orthoptistin akademisch wird – und der Nachwuchs gesichert bleibt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Link zur Petition:<br><a href="https://www.openpetition.de/petition/online/keine-ausnahme-mehr-modellklausel-auch-fuer-die-orthoptik" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Keine Ausnahme mehr: Modellklausel auch für die Orthoptik! &#8211; Online-Petition</a></p>
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		<title>Das Schilling-Stift</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Klischan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 18:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
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					<description><![CDATA[Finanzen, Personal, engagierte, aber mitunter zerstrittene Angehörige…auch das Schilling-Stift, ein christliches Pflegeheim in Blankenese, hat mit manchen Problemen zu kämpfen.&#160; Vera Klischan hat sich mit dem Geschäftsführer Andreas Sauerbier unterhalten [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p><p><strong>Finanzen, Personal, engagierte, aber mitunter zerstrittene  Angehörige…</strong><br><strong>auch das <a href="https://www.schilling-stift.de">Schilling-Stift</a>, ein christliches Pflegeheim in Blankenese, hat mit manchen Problemen zu kämpfen.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vera Klischan hat sich mit dem Geschäftsführer Andreas Sauerbier unterhalten – auch über die schönen Seiten seines Berufs.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Aufnahme: Peter Franz</em></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/SauerbierIntervierw-mp3-reduziert-final.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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