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	<title>Leben im Ort Archive - blankenese.de</title>
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	<title>Leben im Ort Archive - blankenese.de</title>
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		<title>Schwester Gertrud Höge: Gottesdienst als Dienst am Nächsten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 17:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[von der Journalistin Dr. Karla Eckert (geschrieben im Jahre 1991) &#8222;Gott begegnet mir am unmittelbarsten in meinem Nächsten&#8220;Schwester Gertrud Höge &#8222;Der Herr hat uns ein neues Arbeitsfeld, die Gemeindepflege zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-9 wp-block-paragraph">von der Journalistin Dr. Karla Eckert (geschrieben im Jahre 1991)</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-10 wp-block-paragraph"><br><br>&#8222;Gott begegnet mir am unmittelbarsten in meinem Nächsten&#8220;<br>Schwester Gertrud Höge</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Herr hat uns ein neues Arbeitsfeld, die Gemeindepflege zu Blankenese, zugewiesen. <br>Und Ihr seid berufen, als die ersten dorthin zu gehen.&#8220;<br>Mit diesen fast missionarisch klingenden Worten wurden zwei Gemeindeschwestern, Marie Glammer und Christine Reimers aus dem Diakonissen-Mutterhaus St. Anschar, am 19. November 1899 während eines Gottesdienstes feierlich in ihr Amt eingeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ort Blankenese kann zwar auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken, aber selbständige Kirchengemeinde wurde das Fischerdorf, erweitert durch Dockenhuden, erst 1896. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Diakonissen, die &#8222;Schwestern im Dienste der Liebesarbeit der evangelischen Kirche&#8220; konnte man zu Recht als Pionierinnen bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast hundert Jahre sind Diakonissen in Blankenese das Rückgrat der diakonischen Gemeindearbeit gewesen. Durch eine fünfjährige gründliche Ausbildung in Krankenpflege, in Bibelkunde, Kirchengeschichte, innerer und äußerer Mission waren sie ideale Helfer für eine junge Gemeinde. Diszipliniert und aufopfernd im Dienste christlicher Nächstenliebe standen sie dem Geistlichen stützend zur Seite. Ihr soziales Engagement, ihre Frauenbildungsarbeit reiht sie in die Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts ein. Da es heute an Nachwuchs fehlt, die Schwesternschaft der Diakonissen fast schon der Vergangenheit angehört, sei es an dieser Stelle erlaubt, ihre Geschichte, ihre hochgesteckten Ideale, ihre segensreiche Tätigkeit wieder ins Gedächtnis zurückzurufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weibliche Diakonie war bereits in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts von Frauen wie der Hamburgerin Amalie Sieveking konzipiert worden. Sie war beseelt von dem Auftrag, den sozial unteren Schichten helfend zu dienen und gleichzeitig das Evangelium an Krankenlagern und Sterbebetten zu verkündigen, in die Hütten der Armen zu tragen. Dieser christliche Auftrag fand in den Schwesterngemeinschaften der Diakonissen &#8211; das erste Mutterhaus wurde 1836 von Pastor Th. Fliedner gegründet &#8211; eine für das 19. Jahrhundert ungewöhnlich moderne Verwirklichung. Die Frau, die bis dahin nur innerhalb ihres Familienkreises wirken konnte, durchbrach erstmalig diese Tradition und übernahm Aufgaben in der Öffentlichkeit. Ihre Schwesterntracht verlieh ihr Schutz und gleichzeitig Würde. Die Haube, ursprünglich die biedermeierliche Rüschenhaube der verheirateten Frau, hob auch junge Mädchen in den Stand der Bürgersfrau. Sie teilte deren Rechte, Pflichten und Autorität.</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 27%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Ihr Heim war ein Mutterhaus, dessen Weisungen sie unterstand, das ihr aber auch in Krankheit und Alter Schutz bot. Zwar konnte eine Diakonisse aus dem Mutterhaus austreten und heiraten, doch ist der Diakonissenberuf dem Sinn nach ein Lebensberuf. <br>Wie eine Ehefrau bekommt die Diakonisse kein Gehalt, sondern ein Taschengeld. So streng die Disziplin ist, wird doch stets darauf geachtet, daß die Diakonisse, &#8222;dies wunderbare Geschöpf&#8220;, wie ein Pfarrer sie nannte, nicht ausgenutzt würde. <br>Der legendären Hamburger Diakonissen-Mutter und Kinderbuch-Autorin Elise Averdieck legte er 1868 nahe, wie sie in ihren Lebenserinnerungen berichtet, ihre Schwestern stets &#8222;hoch und kostbar&#8220; zu halten.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="820" height="878" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.02.jpg" alt="" class="wp-image-53608 size-full"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Und die Statuten für die Arbeit einer Gemeindeschwester lesen sich zuweilen wie die Forderungen einer Gewerkschaft. Ihr steht eine ordentliche Unterkunft mit Wohn- und Schlafzimmer zu, ein Herd, um sich Frühstück und Abendessen bereiten zu können. Ihre Tagesarbeit soll möglichst um sieben Uhr abends beendet sein. Übernimmt sie eine Krankenpflege, so veranlaßt sie die Angehörigen oder Nachbarn, ihr bei der Pflege zu helfen und die Wohnung ihres Pfleglings zu säubern. Die Wäsche wird für sie gewaschen, Nachtwachen bei Tagesarbeit sollen fünf im Monat nicht überschreiten. &#8222;Die Schwestern müssen die Kunst lernen, die vorhandenen Kräfte zu erkennen und anzustellen&#8220;. In der praktischen Arbeit wird es nicht immer möglich gewesen sein, die Kräfte zu schonen</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="754" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.03.jpg" alt="" class="wp-image-53609" style="width:690px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Besuchsdienst in Blankenese</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dienst für die Ärmsten hat immer Vorrang ohne Ansehen der Person oder der Konfession. Zu dem strengen Ethos gehören nicht nur der Verzicht auf materielle Güter, sondern auch der Verzicht auf gesellschaftlichen Umgang und persönliche Freundschaften. Dieses Verbot bestand bis in das 20. Jahrhundert hinein und hat sich erst in den letzten Jahrzehnten gelockert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund einer uns heute fremd anmutenden Lebenshaltung, einer Erziehung, die auf strengste Disziplin und Pflichtbewußtsein, auf Unterdrückung des Eigenwillens ausgerichtet ist, die Erfüllung und Glück darin findet, Gott im Nächsten zu dienen, kann man den Segen abschätzen, den die Diakonissen für die Blankeneser Gemeinde gewesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten beiden Diakonissen, die 1899 in die Gemeindepflege in Blankenese geschickt worden waren, wurden bereits nach sechs Jahren, 1905, abberufen. Sie wurden ersetzt durch Auguste Bließner. Zehn Jahre später, 1915, kam Martha Boost hinzu. Als dritte im Bunde schickte das Mutterhaus 1935 die zweiundzwanzigjährige Diakonisse Gertrud Höge in die wachsende Gemeinde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwester Gertrud war in &#8222;Großer Krankenpflege&#8220; und in &#8222;Säuglingspflege&#8220; ausgebildet worden. Den Kleinsten und Schwerkranken galt ihre ganze Liebe und Sorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel in die Gemeindearbeit fiel ihr schwer. Sei fühlte sich nach ihren eigenen Worten schlecht vorbereitet, weil ihr die praktische Ausbildung als Gemeindeschwester, die in erster Linie in der häuslichen pflegerischen Versorgung liegt, fehlte. Die ältere Diakonisse Martha Boost unterwies sie in der praktischen Arbeit. In Kursen versuchte sie, sich in theoretischen Fächern, vor allem in Sozialgesetzkunde, weiterzubilden und mit neuen Methoden und Erkenntnissen Schritt zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Jahre waren sie zu dreien in der Schwesternstation in der Dormienstraße 14, einem Haus, das Frau George Hesse, die auch die alte Orgel gestiftet hatte, der Kirche billig abgegeben hatte. Die Diakonisse Auguste Bließner wurde 1937 abberufen, 1957, zehn Jahre später, die zweite Diakonisse, Martha Boost. Danach blieb in den nächsten Jahrzehnten Schwester Gertrud die einzige und letzte Diakonisse in der Blankeneser Gemeinde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Mangel an Nachwuchs in der Diakonissen-Schwesternschaft kritisch. &#8222;Die Arbeitszeit und die Kleider sind zu lang, das Taschengeld und die Freizeit zu kurz&#8220;, formulierte es Schwester Gertrud in ihrem 1978 in der &#8222;Nordelbischen Kirchenzeitung&#8220; erschienenen Bericht &#8222;Aus meiner Arbeit als Gemeindeschwester&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der anfänglichen zwiespältigen Einstellung zu ihren neuen Aufgaben für die Gemeindefürsorge verwuchs sie jedoch immer stärker mit Blankenese, das sie noch heute, nachdem sie vor zwei Jahren in das Feierabend-Mutterhaus in Volksdorf übergesiedelt ist, als ihre Heimat bezeichnet. 45 Jahre, länger als jede andere vor ihr, war sie hier als Gemeindeschwester tätig. Und noch im Ruhestand kümmert sie sich bis heute um den Besuchsdienst, der vorher immer zu kurz gekommen war, ist mit Rat und Tat da, wo man sie braucht, getreu ihrer Einstellung: &#8222;In der Diakonie geht es nicht um einen Beruf, sondern um eine Berufung&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="756" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.01-756x1024.jpg" alt="" class="wp-image-53607" style="width:436px;height:auto"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Noch heute sieht man die hochgewachsene Frau mit den fröhlichen Augen hin und wieder während eines sonntäglichen Gottesdienstes in der Blankeneser Kirche, in Gemeindeveranstaltungen. Auf dem Wochenmarkt blitzt ihre weiße Haube in der Menschenmenge. Dauernd wird sie angesprochen, freudig begrüßt. Die meisten Blankeneser Familien kennt sie seit Generationen, nimmt an ihren Schicksalen teil. An Frage und Antwort wird deutlich, wieviel Liebe, Zutrauen und Achtung sie während ihres langen Wirkens erworben hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwester Gertrud ist eine wichtige Zeitzeugin. <br>Während ihrer über 50jährigen Präsenz in Blankenese vollzog sich der Umbruch vieler Werte und ein grundlegender Wandel der diakonischen Arbeit. Sie durchlebte die nationalsozialistische Herrschaft, den zweiten Weltkrieg, die Hungerjahre nach dem Krieg, den langsamen Wiederaufbau und den neuen Reichtum der Konsumgesellschaft in all seinen Erscheinungsformen. Der Begriff von Selbstverwirklichung der Frau, von Emanzipation, wird heute anders definiert als in der Zeit, als Schwester Gertrud aufwuchs. Während des Nationalsozialismus erfuhr sie die Einengung der kirchlichen Aufgaben und damit auch ihrer eigenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den ersten Jahren lag die Kinder- und Jugendarbeit noch zum großen Teil in der Hand der Schwestern in der Dormienstraße.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="701" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.Gruppe.jpg" alt="" class="wp-image-53683" style="aspect-ratio:1.4265421243748144;width:462px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Jungschargruppe</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1938 übernahmen die Warteschule und die Schulkindergruppen eine NSV-Schwester.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Kriege leitete Schwester Gertrud mit viel Freude eine Gruppe im Kindergottesdienst. Aber die während des Nationalsozialismus begonnene Entwicklung, pädagogische Aufgaben, die Frauenbildung, staatlichen Institutionen zu übertragen, ging weiter. Einen Ausgleich bot der mütterlichen Frau die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Säuglings- und Mütterberatung am Blankeneser Bahnhofsplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine neue Zeit sie auch der Vielfalt der Gemeindefürsorgearbeit beraubt, so brachte sie ihr auch neue. Wie alle tüchtigen Menschen erwarb sich Schwester Gertrud im Laufe ihrer Dienstjahre immer mehr Selbständigkeit und Freiheit. Ihre starke Persönlichkeit, in der sich Güte, ein scharfer kritischer Verstand und eine unsentimentale Frömmigkeit harmonisch paaren, verschaffte ihr Autorität.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="724" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.05.jpg" alt="" class="wp-image-53611" style="width:643px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Besuchsdienst 1987: links Schwester Gertrud neben Pastor Klaus-Georg Peohls</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen ihr und den Ärzten bestand eine gute Zusammenarbeit, enge Kontakte gab es zu den Krankenhäusern und anderen stationären Einrichtungen sowie zu den Seelsorgern. Sie alle wußten, daß es in der Gemeinde Blankenese jemanden gab, der zupackte, wo es nötig war, ob es darum ging, seelischen Trost zu spenden oder Alte und Kranke zu pflegen. &#8222;Meine liebsten Pflegefälle sind die Schwerkranken, weil sie meine Hilfe besonders brauchen&#8220;, bekennt sie.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="866" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.Pflege-866x1024.jpg" alt="" class="wp-image-53685" style="width:455px;height:auto"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Bericht in der &#8222;Nordelbischen Kirchenzeitung&#8220; stellt sie fest, daß ihre Patienten meist Langzeitkranke, oft auf Jahre hinaus, seien. Und daß durch die sich verkürzende Verweildauer in den Krankenhäusern, durch die Entlassung von chronisch Kranken aus der stationären Behandlung, durch wachsende Möglichkeiten der Rehabilitation an Gelähmten, MS-Kranken, durch die Zahl der Alterspatienten bei steigender Lebenserwartung, durch Einsame, psychisch Kranke, Verhaltensgestörte die Gemeindepflege immer mehr an Bedeutung gewinne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese 1978 niedergeschriebenen Erkenntnisse gelten auch noch heute. Ebenso wie der einem Korrespondenten der &#8222;Altonaer Nachrichten&#8220; (14.5.80) gegenüber geäußerte Wunsch nach einer aktiveren Nachbarschaftshilfe. &#8222;Anteil am Schicksal der Nachbarn nehmen, die Hand ausstrecken, wenn es nötig erscheint, Hilfe bringen, ohne gleich zu fordern!&#8220; Auch ihre Klage: &#8222;Ich habe auch einen leider nur sehr kleinen Kreis von Frauen, die in den Familien gegen ein Entgelt länger, also über Stunden hinaus, dauernde Arbeit übernehmen&#8220;, gehört keineswegs nur der Vergangenheit an. Trotz der Hilfeleistung von Zivildienstleistenden und karitativen Organisationen bleibt ein Notstand.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="849" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.Kaefer.jpg" alt="" class="wp-image-53684" style="aspect-ratio:1.1778770907582357;width:509px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Die Zeiten werden auch für die Schwester Gertrud bequemer und schneller</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Pflichten von Schwester Gertrud gehörte neben der Krankenpflege noch die Begleitung von Gebrechlichen zum Arzt, Botengänge zu den Ortsämtern, Krankenkassen und Sozialämtern. Sie bedauert, daß es zu ihrer Zeit keine Familienpflegerin in Blankenese gab. Als &#8222;Ersatz&#8220; besaß sie seit 1961 ein Auto. Sie nannte es &#8222;meine zweite Schwester&#8220;. Poetischer schreibt Pastor Dr. Rudolf Halver in seinen Erinnerungen an seine Amtszeit: &#8222;Die &#8218;Flügel&#8216; dieses &#8218;Engels&#8216; der Einsamen und Kranken waren die Räder ihres VW mit dem sie durch die große Gemeinde flitzte&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="936" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.Besuch.jpg" alt="" class="wp-image-53681" style="aspect-ratio:1.0683816235076797;width:473px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Besuch am 26.5.1961</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Diakonisse als Autofahrerin war um 1960 anscheinend ebenso ungewöhnlich wie in den dreißiger Jahren eine Diakonisse auf dem Fahrrad. Im ersten Jahr ihrer Gemeindearbeit hatte die junge Schwester alle Wege zu Fuß durchmessen. Daß sie 1936 ein Fahrrad bekam, war für die damaligen Verhältnisse nach ihren Worten &#8222;sensationell&#8220;. 25 Jahre fuhr sie damit durch das hügelige Gelände Blankeneses. Wie oft sie unterwegs absteigen mußte, weil sie angesprochen wurde, ein Gemeindemitglied Rat oder Trost brauchte, läßt sich denken. &#8222;Eine Gemeindeschwester muß immer ansprechbar sein&#8220; ist ihre Auffassung. Daß sie zurückblickend auf die langen Jahre eines bis an den Rand mit Arbeit gefüllten Lebens die Bilanz zieht: &#8222;Ich persönlich bin immer noch für die &#8218;alte&#8216; Gemeindepflegearbeit, in der man für alles am Menschen individuell und persönlich verantwortlich ist&#8220;, erscheint uns nach heutigen Begriffen unfaßbar.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="704" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege_.07.jpg" alt="" class="wp-image-53612" style="width:545px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Mit einer Frauengruppe auf dem Bulln</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zukunftsbild, das Schwester Gertrud 1978 in der &#8222;Nordelbischen Kirchenzeitung&#8220; malt, ist inzwischen Wirklichkeit geworden: die Diakonie- oder Sozialstation, von der aus alles gesteuert wird. &#8222;Dort sieht es dann aus wie in den Krankenhäusern, wo fünf bis acht Schwestern oder Pfleger das Bett eines Patienten passieren. Fürsorge und Verantwortung lassen dann aber sehr viel zu wünschen übrig&#8230;jedenfalls sind dann Freizeit und Ferienvertretung geregelt&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl findet man um sich herum immer wieder Beispiele von hingebungsvoller Hilfsbereitschaft, in Krankenhäusern, bei den Hilfskräften der Sozialstationen wie in der Familie: Eltern umsorgen ein behindertes Kind und versuchen, es unter Verzicht auf Karriere und Ferienreisen zu fördern, Töchter und Söhne betreuen ein halbes Leben einen kranken Vater, eine gelähmte Mutter. Frauen pflegen Jahrzehnte ihren bettlägerigen Mann, Freunde stehen einem sterbenden Freund bis zuletzt zur Seite. Aber als Berufsbild gehört die Diakonisse, für die Hingabe an den Nächsten &#8222;eine Berufung ist, die über uns selbst hinausweist auf das Reich Gottes hin&#8220;, der Vergangenheit an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Vorwurf, dieses Berufsbild sei überholt, hält Schwester Gertrud entgegen: &#8222;Wenn ein Mensch auf seinem Sterbebette liegt, von einer Diakonisse betreut&#8230; sieht er nicht die (altmodische) Kleidung, sondern den Menschen und ob dieser Mensch, der sich selber gläubig auf Gottes Wort stützt, wohl imstande wäre, ihm eine verläßliche Brücke über den dunklen Todesstrom zu weisen, auf der er in die ewige Heimat gelangen kann. Darum geht es in der Diakonie und das nicht nur im Sterben, sondern noch viel mehr und erst recht bei Lebzeiten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer von Krisen geschüttelten Welt, in einer Zeit des Umbruchs, aber das Gebot der Nächstenliebe ist eine der Grundfesten des Christentums. &#8222;Der Inhalt der Diakonie, das selbstlose Dienen, ist so alt wie die Gemeinde Jesu&#8220;, schreibt die Diakonisse Gertrud Höge. Neue unserer Zeit entsprechende Formen werden sich aus den alten Inhalten entwickeln. Denn &#8211; um ein Wort Wilhelm Raabes zu zitieren: &#8222;Es geht nichts in der Welt verloren. Nicht eine Träne, nicht ein Blutstropfen.&#8220; Wieviel weniger die Zeugnisse uneigennütziger Nächstenliebe.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-11 wp-block-paragraph">März 1991, Karla Eckert</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:29% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="733" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/BF.Hoege10-733x1024.jpg" alt="" class="wp-image-53615 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-12 wp-block-paragraph"><strong>Schwester Gertrud Höge</strong><br><strong>ist im Alter von 90 Jahren gestorben.</strong></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-13 wp-block-paragraph">Fast hundert Jahre sind Diakonissen in Blankenese das Rückgrat der diakonischen Gemeindearbeit gewesen.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-14 wp-block-paragraph">Schwester Gertrud gehörte zu ihnen, gehörte zu unserer Gemeinde, zu Blankenese. <br>45 Jahre, von 1935 an, hat sie ihren Dienst bei uns getan &#8211; und ehrenamtlich noch Jahre darüber hinaus.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-15 wp-block-paragraph">Wir sind dankbar für das segensreiche Wirken dieser Gemeindeschwester. „Gott begegnet mir am unmittelbarsten in meinem Nächsten.&#8220;<br>Schwester Gertrud Höge</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trauerfeier am Dienstag, 29. Juli 2003 um 11.00 Uhr in der St. Michaels-Kapelle in Volksdorf, Farmsener Landstraße 73.</strong></p>
</div></div>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-16 wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Tanz der Vampire</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 19:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hamburger Sternschnuppe lädt ein auf den Süllberg]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-17 wp-block-paragraph">Eine Einladung des Teams der Hamburger Sternschnuppe e.V. und der Süllberg Gastro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Liebe Freunde der Hamburger Sternschnuppe e.V.,</p>



<p class="wp-block-paragraph">hiermit möchten wir Euch ganz herzlich am 31.10. &#8211; anlässlich unseres 15. JUBILÄUM &#8211; zum&nbsp;<strong>TANZ DER VAMPIRE</strong>&nbsp;&#8211; in den glanzvollen Kristallsaal auf den traditionsreichen SÜLLBERG einladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid dabei, wenn Charity auf ART &amp; MUSIC trifft, Euch eine spannende exklusive TOMBOLA mit GENUSS und GLITZER begeistern, sowie drei Versteigerungen von KUNST und GESCHMEIDE verlocken werden, &#8211;&nbsp;<strong>ALLES FÜR DEN GUTEN ZWECK</strong>&nbsp;– zu Gunsten der Hamburger Sternschnuppe e.V..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es erwartet Euch `auf dem Ball des Jahres´ schwungvolle LIVE MUSIC von CATS-Musical-Sängerin&nbsp;<strong>KATHY SAVANNAH KRAUSE</strong>&nbsp;&amp; dem „Phantom der Oper“&nbsp;<strong>DALE TRACY</strong>, sowie&nbsp;<strong>KAT WULFF</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>DENNIS DURANT</strong>, eine eindrucksvolle KUNST-VERSTEIGERUNG mit Werken von JEANNINE PLATZ und MANU VERNEUIL, sowie Geschmeide von KATHARINA ARNOLD und PAISLEY BESPOKE, eine spannende TOMBOLA mit großartigen Preisen, sowie ein cooler DJ, und dies alles launig moderiert von&nbsp;<strong>HINNERK BAUMGARTEN</strong>&nbsp;– in einer der schönsten Location Hamburgs – mit einem wundervollen Blick über die Elbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erlös der Versteigerung und des Verkaufs der&nbsp;<strong>TOMBOLA</strong>&nbsp;sowie die zu diesem Event eingehenden Spenden gehen direkt in unser Herzens-Spendenprojekt, das „Schulfrühstück für Alle“!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr INFOs hierzu findet Ihr angehängt und auf: <a href="https://417361.seu2.cleverreach.com/c2/EK24XYI/417361-17465325/185a73ac1099-de0a119683ad-e9f216123f58-0112dfeb3fbc-7e32cb1d30ce-e75d0cef0799-9ad5cd31676d-fa1c9c1fb386-990a6f2bd71c-23c850381046-53668226/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.hamburger-sternschnuppe.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf einen wunderschönen Abend mit Euch und Euren Freunden, sowie auf Eure unverbindliche Anmeldung per E-Mail:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:anmeldung@hamburger-sternschnuppe.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anmeldung@hamburger-sternschnuppe.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Überweisung von nur 149 € pro Person an das Konto der&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Hamburger Sternschnuppe e.V.</em></strong><br><strong><em>DE33 20050550 1043228715</em></strong><br><strong><em>bei der HASPA</em></strong><br><strong><em>Betreff: HALLOWEEN</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">seid Ihr automatisch angemeldet, habt einen festen Platz an den hochwürdigen Tafeln an diesem Abend, und genießt ein speziell ausgewähltes Dreigängemenü. inklusive Wein, Wasser und Softdrinks.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-18 wp-block-paragraph">Die Hamburger Sternschnuppe e.V. hilft Kindern und Jugendlichen in Not. <br>Wir unterstützen schwer erkrankte und sozialbenachteiligte Kinder und Jugendliche &#8211; in Hamburg, Deutschland und Europaweit, <br>und stehen persönlich dafür, dass alle Spenden dort ankommen wo sie „landen“ sollen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Team der&nbsp;<strong>HAMBURGER STERNSCHNUPPE e.V.</strong>&nbsp;&amp; der&nbsp;<strong>SÜLLBERG GASTRO</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://417361.seu2.cleverreach.com/c2/EK24XYI/417361-17465325/185a73ac1099-de0a119683ad-e9f216123f58-0112dfeb3fbc-7e32cb1d30ce-e75d0cef0799-9ad5cd31676d-fa1c9c1fb386-990a6f2bd71c-23c850381046-53668226/">www.hamburger-sternschnuppe.de</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="539" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/TanzderVampiere2.jpg" alt="" class="wp-image-53753"/></figure>
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		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/TanzderVampiere3.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/TanzderVampiere3.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Webcam</title>
		<link>https://blankenese.de/webcam/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 18:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[FreitagsGedanken - mit dem Marktplatz vor Augen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>Donnerstag,22. Oktober, 17.40 Uhr</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Vorspann</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Wir haben einen schön hergerichteten Marktplatz<br>Ja, stimmt<br>Einige hätten ihn sich viel schöner vorstellen können<br>Stimmt auch<br>Jetzt ist er so wie er ist</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Kein Parkplatz mehr <br>viele der verdrängten Automobile rasten jetzt irgendwo auf der Elbchaussee<br>aber er ist eine einladende Fläche<br>Und &#8211; auch richtig &#8211; noch viel zu wenig bespielt &#8211; unser Marktplatz <br>Die Anwohner wird es freuen</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Einige Male in der Woche werden wir angelockt durch die Marktbeschicker<br>oder monatlich durch Oldtimer-Fans<br>Zumindest ein Teil des Stadtteilfestes hat sich auf dem Platz blicken lassen<br>Ab und zu hört man Gesang in der Nähe zum Mühlenberger Weg<br>Mit dem Weg über den Platz &#8211; von allen Seiten &#8211; ist eine gute Spur ins Markthaus oder auch in die Kirche entstanden<br>Und in diesem Jahr zum ersten Mal gab es auch eine Veranstaltung einiger Sportvereine<br>Die haben sich mit ihren Leidenschaften vorgestellt<br>uns wollen nächstes Jahr auf jeden Fall wiederkommen</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Die Sitzgelegenheiten &#8211; ja &#8211; auch richtig &#8211; sind in der Masse… &#8211; sehr begrenzt<br>Die wenigen werden bei Sonnenschein gut genutzt<br>Eine weitere Mängelliste ersparen wir uns</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Also&nbsp;&#8211; ganz positiv gestimmt<br>Es kann etwas werden mit dem Marktplatz</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Hauptteil</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Wir von Blankenese Miteinander denken&nbsp;mit vielen anderen&nbsp;viel über den Ort nach<br>Lebens- und liebenswert soll er sein<br>Und man soll es auch sehen&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Jetzt gibt es eine neue Sicht auf den Marktplatz<br>Eine Webcam&nbsp;<br>zu finden gleich auf der 1. Seite bei www.blankenese.de</p>



<p class="has-text-align-center has-vivid-purple-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph"><br>Wikipedia<br>Unter einer <strong>Webcam</strong> oder <strong>Webkamera</strong> versteht man eine Kamera, die…Bilder, meist außerhalb von Gebäuden, aufnimmt, <br>welche dann über eine Website öffentlich abrufbar sind…<br>Der Begriff Webcam geht auf Webseiten zurück, auf denen regelmäßig aktualisierte Bilder angeboten werden. <br>Bei vielen Webcams wird das Bild nur in längeren Abständen (z. B. alle 15 Minuten) aktualisiert; manche Webcams bieten tatsächlich eine Art Live-Stream.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Sehen Sie selbst</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="408" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/10/webcam.jpg" alt="" class="wp-image-54028" style="width:254px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">so könnte sie wohl aussehen &#8211; vielleicht</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Wir danken dem IT-Haus Grassau GmbH für den Service&nbsp;<br>Der Willy Martini GmbH danken wir für den Zugang aufs Dach&nbsp;und zum Router</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Es wäre besonders schön<br>wenn wir miteinander erleben könnten<br>von wo auch immer<br>wie sich der Platz mit Leben füllt<br>Blankenese &#8211; gerade auch hier &#8211; lebens- und liebenswert</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Helmut Plank</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere <a href="https://grassau.com/webcams/fischclub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cam</a> von der Fa. Grassau ist unten auf dem Bulln montiert. <br>Sie sieht alles &#8211; alles, was reinkommt und was wieder geht&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Markthausprogramm: Oktober 2026</title>
		<link>https://blankenese.de/markthausprogramm-september-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 14:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Markthaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Markthaus-Team schreibt: !Nach einem abwechslungsreichen September laden wir Sie herzlich ein, auch im Oktober wieder im Markthaus vorbeizuschauen und unser vielfältiges Programm zu entdecken! Kunst und Literatur eröffnen den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Markthaus-Team schreibt:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">!Nach einem abwechslungsreichen September laden wir Sie herzlich ein, auch im Oktober wieder im Markthaus vorbeizuschauen und unser vielfältiges Programm zu entdecken!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunst und Literatur eröffnen den Monat: Am&nbsp;<strong>2. Oktober</strong>&nbsp;sind&nbsp;<strong>Maren Schönfeld und Ralf Plenz</strong>&nbsp;beim&nbsp;<strong>Literarischen Salon</strong>&nbsp;zu Gast. Bei Buchvorstellung und Werkstattgespräch geht es darum, wie Literatur vom 19. Jahrhundert bis heute wirkt. Ab dem&nbsp;<strong>5. Oktober</strong>&nbsp;zeigt die Künstlerin&nbsp;<strong>Julia Lemke</strong>&nbsp;unter dem Titel&nbsp;<strong>„wieder geboren“</strong>&nbsp;ihre Frauenportraits im Markthaus. Die Ausstellung wird am&nbsp;<strong>9. Oktober</strong>&nbsp;mit einer Vernissage und musikalischer Begleitung durch&nbsp;<strong>Norbert Ahrend und Werner Rabe</strong>&nbsp;eröffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für die jüngeren Literaturfans gibt es im Oktober etwas Besonderes: Beim&nbsp;<strong>Wassermann Vorlesemarathon für Kinder</strong>&nbsp;am&nbsp;<strong>10. Oktober</strong>&nbsp;lesen zwölf Elbautor*innen jeweils eine halbe Stunde aus ihren Büchern vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch dürfen Sie sich auf zwei besondere Konzertabende freuen: Am&nbsp;<strong>17. Oktober</strong>gestalten&nbsp;<strong>Susanne Glaeser und Paul Matthews</strong>&nbsp;einen Chansonabend mit Liedern und Texten von<strong>&nbsp;</strong>Hildegard Knef und Georg Kreisler. Am&nbsp;<strong>24. Oktober</strong>&nbsp;ist der Pianist&nbsp;<strong>Carlos Vargas</strong>&nbsp;aus Boston bei uns zu Gast und begibt sich am Klavier auf eine musikalische Spurensuche zwischen den Kontinenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu im Programm ist außerdem&nbsp;<strong>„Parliamo un po’ italiano insieme!“</strong>: Am&nbsp;<strong>12. Oktober</strong>&nbsp;lädt Marisa dazu ein, gemeinsam Italienisch zu sprechen. Wer lieber Französisch spricht, trifft sich auch im Oktober wieder bei&nbsp;<strong>On parle Français avec Maryse</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird das Oktoberprogramm wie gewohnt durch unsere regelmäßigen Angebote wie den&nbsp;<em>Spieleabend, Die Neue Masche, den Markthaus-Kneipenchor, den Vorlesekoffer, Marktschach</em>&nbsp;und den&nbsp;<em>Kaffeeklatsch</em>. Auch das&nbsp;<em>Oldtimer Café&nbsp;</em>und der&nbsp;<em>Förderkreis Historisches Blankenese e.V.</em>&nbsp;sind wieder mit dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf einen bunten Oktober!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße<br>Ihr Markthaus-Team&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/Oktober2026-830x1024.png" alt="" class="wp-image-53194"/></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zu zwei Veranstaltungen: </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">17. Oktober: <a href="https://blankenese.de/event/markthaus-susanne-glaeser-gesang-paul-matthews-klavier/">Ein Chanson Abend</a> mit Lieder von Hildegard Knef und Georg Kreisler &#8211; Susanne Glaeser und Paul Matthews</p>



<p class="wp-block-paragraph">24. Oktober: <a href="https://blankenese.de/event/markthaus-carlos-manuel-vargas-klavier/">Carlos Manuel Vargas</a>, Klavier</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><br>Das Markthaus Team</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Kontakt:&nbsp;<a href="mailto:info@markthaus-blankenese.de">info@markthaus-blankenese.de</a></td></tr><tr><td>Blankeneser Bahnhofstraße 31A, 22587 Hamburg</td></tr></tbody></table></figure>
]]></content:encoded>
					
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		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/1.Seite_.Markthaus.9.26.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/1.Seite_.Markthaus.9.26.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>125 Jahre der Duft von Blankenese</title>
		<link>https://blankenese.de/125-jahre-der-duft-von-blankenese/</link>
					<comments>https://blankenese.de/125-jahre-der-duft-von-blankenese/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 11:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Bäckerei Körner: Die 125-Jahr-Feier am 17. September]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Blankenese (Markus Krohn) ·&nbsp;<br>Wer an der Blankeneser Landstraße dem Duft von frischem Brot folgt, stößt auf eine der ältesten und letzten Handwerksbäckereien der Hansestadt &#8211; hier lebt ein Stück Stadtteilgeschichte, das bis heute täglich neu gebacken wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">125 Jahre Bäcker Körner in Blankenese sind weit mehr als ein rundes Firmenjubiläum. Sie stehen für ein Stück gelebte Hamburger Handwerkstradition, für Familiengeschichte über mehrere Generationen und für eine Verbundenheit mit dem Stadtteil, die in dieser Form selten geworden ist. Wenn die Bäckerei Körner heute ihr Jubiläum begeht, dann feiert sie nicht nur ihre eigene Beständigkeit, sondern zugleich das Lebenswerk von Hartmut Körner, der bis kurz vor seinem Tod noch fast täglich im Betrieb anzutreffen war.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adfb450b8cad&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adfb450b8cad" class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="781" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/KOERNER.125_2.jpg" alt="KOERNER.125_2" class="wp-image-52790" style="aspect-ratio:1.2804148212163768;width:916px;height:auto"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Bild von 1906 <br>Hinrich Martin Körner hat einen Fotografen zum 5 jährigen Jubiläum bestellt. <br>Stolz präsentiert er sich vor seiner Bäckerei.<br>Neben ihm stehen seine Kinder: Anne und Max</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte beginnt im Jahr 1901. Damals zog Hinrich Martin Körner aus Holm nach Blankenese, um gemeinsam mit seiner Frau Auguste an der damaligen Wedeler Chaussee eine Bäckerei zu gründen. Viele hielten den Standort für gewagt. Das Leben im alten Blankenese spielte sich vor allem im Hanggebiet und an der Elbe ab, nicht oben an der Chaussee. Doch Körner ließ sich nicht beirren. Schon früh sprach sich herum, dass in seiner Backstube großer Wert auf Qualität gelegt wurde. Der Duft von frischem Brot wurde zum Versprechen &#8211; und die Bäckerei schnell zu einer festen Größe im Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 1930er Jahren übernahm Max Körner gemeinsam mit seiner Frau Frieda den Betrieb. Es waren schwere Zeiten. Krieg, Entbehrung und Sorgen prägten den Alltag, und doch gelang es der Familie, die Bäckerei durch diese Jahre zu führen. Selbst Bombenschäden konnten den Betrieb nicht dauerhaft stoppen. In der Nachkriegszeit bauten Max und Frieda das Geschäft mit Fleiß und Ausdauer wieder auf. Max brachte Einflüsse aus seinen Wanderjahren mit, die ihn bis nach Wien geführt hatten. Daraus entwickelte sich nicht nur ein Qualitätsanspruch, sondern auch eine Erweiterung des Angebots, die den guten Ruf der Bäckerei weiter festigte.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adfb450b96b4&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adfb450b96b4" class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="1000" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/KOERNER.125._1.jpg" alt="KOERNER.125._1" class="wp-image-52793" style="aspect-ratio:0.7500105766383213;width:642px;height:auto"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Bäckerei in den 50iger Jahren – noch gab es Vorgärten.<br>Max hat die Bäckerei in „Wiener Bäckerei“ umbenannt aufgrund der Wiener Spezialitäten, die angeboten wurden – er hatte sie während seiner Wanderjahre in Wien kennen gelernt.<br>Der Brezel steht noch an der Straße, heute hängt er oben am Haus: Die Schüler hatten sich ein Hobby daraus gemacht, am Pfahl hochzuklettern und an der Brezel zu schaukeln… Bis sie abfiel und viele Jahre in der Garage lag – 1996 hat mein Vater den schmiedeeisernen Ausleger anfertigen lassen, an dem der Brezel heute befestigt ist.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1969 trat mit Hartmut Körner die nächste Generation an. Als Bäcker- und Konditormeister führte er das Unternehmen in eine neue Zeit. Unter seiner Regie wurde 1976 aus der alten Kellerbäckerei ein ebenerdiger, moderner Betrieb &#8211; ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen. Später folgte der Umbau der Konditorei, in der Kunden den Konditoren von der Straße aus bei der Arbeit zusehen konnten. Es war ein sichtbares Bekenntnis zum handwerklichen Arbeiten: nichts Verstecktes, alles offen, alles echt. Das prägt Bäcker Körner bis heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Jahreswechsel 2001/2002 übernahm Sabine Möller (heute Körner-Fledel), die älteste Tochter Hartmut Körners, die Verantwortung. Als Betriebswirtin, Konditorin und Bäckermeisterin steht sie für die Verbindung aus Tradition und Gegenwart. Nach Angaben der Familie reichen manche Rezepte noch bis auf Firmengründer Hinrich Martin Körner zurück. Zugleich hat sich der Betrieb mit veränderten Essgewohnheiten, neuen Angeboten und mehreren Verkaufsstellen weiterentwickelt. Aus der kleinen Backstube von einst wurde im Laufe der Jahrzehnte ein Unternehmen mit starker lokaler Präsenz und einem breiten Sortiment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist die handwerkliche Identität erhalten geblieben. Gebacken wird nach eigenen Rezepturen, mit eigenem Natursauerteig und mit einem klaren Bekenntnis zu Qualität, Frische und Vielfalt. Mehr als 20 Sorten Brötchen, zahlreiche Brote und ein saisonal wechselndes Kuchenprogramm gehören zum Angebot. Besonders die Franzbrötchen haben sich einen Namen gemacht.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adfb450b9f34&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adfb450b9f34" class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="535" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/KOERNER.125_3.jpg" alt="KOERNER.125_3" class="wp-image-52791" style="width:876px;height:auto"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Die Ladeneinrichtung in den 50iger und 60iger Jahren</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dass der Betrieb bis heute an der Blankeneser Landstraße 13 verwurzelt ist, unterstreicht den besonderen Charakter dieses Jubiläums. In einer Zeit, in der inhabergeführte Handwerksbetriebe zunehmend unter Druck geraten, behauptet sich Bäcker Körner mit einem Profil, das auf Verlässlichkeit statt auf kurzlebige Trends setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders emotional wird das Jubiläum durch den Blick auf Hartmut Körner. Noch bis Mitte August wirkte er an den Vorbereitungen für das Jubiläum mit und galt in Blankenese als prägende Persönlichkeit des Handwerks und des Stadtteils. Dann verstarb er unerwartet mit 86 Jahren. Dass die Familie das Jubiläum nun auch als Würdigung seines Lebenswerks versteht, verleiht dem Anlass eine besondere Tiefe. Aus einer Feier der Beständigkeit wird so auch ein stilles Gedenken an den Mann, der den Betrieb über Jahrzehnte geprägt hat.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adfb450ba83c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adfb450ba83c" class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="478" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/Koerners.125-1024x478.jpg" alt="Koerners.125" class="wp-image-52792" style="aspect-ratio:2.142283316968669;width:858px;height:auto"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Hartmut Körner mit seiner Tochter Sabine zum 111. Jubiläum</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bäcker Körner steht nicht nur für Brot, Brötchen und Kuchen. In den Familienaufzeichnungen wird auch deutlich, wie eng der Betrieb stets mit dem Gemeinwesen verbunden war &#8211; vom Engagement im Bürgerverein bis hin zu kirchlichen und ehrenamtlichen Aktivitäten. Diese Haltung, dass ein Handwerksbetrieb Teil des gesellschaftlichen Lebens ist, scheint sich über Generationen erhalten zu haben. Auch Sabine Körner-Fledel engagiert sich in der Nachbarschaft, u.a. mit dem Weihnachtsliedersingen oder im Sommer bei der Aufklärung über die Gefahren vom Baden in der Elbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">125 Jahre nach der Gründung ist Bäcker Körner damit ein Symbol für Bodenständigkeit, Familiensinn und echtes Handwerk. Die Geschichte dieses Hauses erzählt von Mut, Wandel und Beharrlichkeit. Und sie erzählt von einer Familie, die über Generationen nicht nur Backwaren hergestellt, sondern den Charakter eines Stadtteils mitgeprägt hat.</p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-19 wp-block-paragraph"><strong>Gefeiert wird am 17. September von 11–13 Uhr in der Blankeneser Landstraße 13.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dorfstadt.de">dorfstadt.de | Markus Krohn</a></p>



<figure data-wp-context="{&quot;galleryId&quot;:&quot;6adfb450bad5c&quot;}" data-wp-interactive="core/gallery" class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adfb450bb1de&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adfb450bb1de" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="649" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="52797" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/Koerner.125.Haus_.heute_.jpg" alt="Koerner.125.Haus.heute" class="wp-image-52797"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Bäckerei Körner heute</figcaption></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6adfb450bba41&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6adfb450bba41" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="883" height="1000" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="52798" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/Koerner.125.Stollen.jpg" alt="Koerner.125.Stollen" class="wp-image-52798"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der 1. Kirchen-Stollen 2013</figcaption></figure>
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		<title>Pastorin Karera-Hirth wird eingeführt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 14:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Julia Karera-Hirth hat ihre Zeit als Pastorin im Probedienst in Blankenese abgeschlossen und sich als Gemeindepastorin beworben. Der Kirchengemeinderat (KGR) hat daraufhin einstimmig beschlossen, auf eine Ausschreibung zu verzichten und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Julia Karera-Hirth hat ihre Zeit als Pastorin im Probedienst in Blankenese abgeschlossen und sich als Gemeindepastorin beworben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kirchengemeinderat (KGR) hat daraufhin einstimmig beschlossen, auf eine Ausschreibung zu verzichten <br>und Julia Karera-Hirth als Pastorin zu übernehmen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Einführungsgottesdienst mit Propst Frie Bräsen <br>am Sonntag, 27. September um 11 Uhr in der Blankeneser Kirche am Markt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der KGR lädt herzlich ein &#8211; auch zur anschließenden Gemeindeversammlung! <br>Darin berichtet der Vorstand und auch Propst Bräsen über aktuelle Entwicklungen in Gemeinde und Kirchenkreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu Julia Karera Hirth</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ein Interview 7.2023: &#8222;J<a href="https://blankenese.de/julia-karera-hirth-die-neue-pastorin/">ulia Karera-Hirth &#8211; die neue Pastorin</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Einladung an die Blankeneser Vereine und Institutionen</title>
		<link>https://blankenese.de/einladung-an-die-blankeneser-vereine-und-institutionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[DAS FORUM 2026 am 26. September]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gemeinnützige Verein „Blankenese Miteinander e.V.“  bemüht sich, die vielfältigen Vereine und Institutionen in Blankenese (Sport, Kultur, Religion, Sozialeinrichtungen, Schulen…) einander näher zu bringen, um ein Kennenlernen untereinander und Kooperationen zu ermöglichen. Mit den bisherigen Foren Sport, Kultur, Musik, Religion, Soziales, der Schulgruppe wird dies seit Jahren erfolgreich praktiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal jährlich lädt Blankenese Miteinander e.V. alle Vereine und Institutionen zu einem gemeinsamen Forum ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>FORUM 2026</strong> findet am <strong>Sonnabend, den 26. September 2026, von 14:00 Uhr – 18:00 Uhr</strong> <strong>im Gemeindesaal der Kirche am Markt statt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn werden sich die anwesenden Vereine/Institutionen vorstellen und sich in einem „speed dating“ untereinander bekannt machen. Erfahrungsgemäß werden hier schon erste Verbindungen geknüpft.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="524" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/JA.31.png" alt="JA.31" class="wp-image-52492 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns sehr, dass wir gegen 16:00 Uhr <strong>Jean Asselborn</strong>, den ehemaligen Außenminister von Luxemburg und erfahrenen Europa Politiker begrüßen dürfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit ihm wollen wir die Frage versuchen zu beantworten: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeuten europäische und internationale Entwicklungen ganz konkret für unseren Stadtteil und unser Zusammenleben vor Ort?</strong></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eingeladen sind ausschließlich die Blankeneser Vereine und Institutionen.</strong><br><strong>Bitte teilen Sie uns mit, ob und mit wie vielen Personen Sie an dem FORUM 2026 am 26.9.26 teilnehmen werden:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="mailto:miteinander@blankenese.de">miteinander@blankenese.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Tag des Friedhofs: Oase der Natur</title>
		<link>https://blankenese.de/tag-des-friedhofs-oase-der-natur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 16:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Motto &#8222;Oase der Natur -Pflege der Seele&#8220; steht der diesjährige bundesweite Tag des Friedhofs, für den Sieglinde Schmidt, die Leiterin des Blankeneser Friedhofs, ein Kulturprogramm organisiert hat. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto &#8222;Oase der Natur -Pflege der Seele&#8220; steht der diesjährige bundesweite Tag des Friedhofs, für den Sieglinde Schmidt, die Leiterin des Blankeneser Friedhofs, ein Kulturprogramm organisiert hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag beginnt um 12.30 Uhr mit einem Rundgang zum Thema Grabarten (Dauer ca. 90 Min.). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von 13:30 bis 16:30 Uhr stehen zur Stärkung Kaffee und Kuchen vor der Kapelle bereit. <br>Architekt Ulrich Zeiger führt um 14:30 Uhr zu den zahlreichen Kunstwerken auf dem parkähnlichen Friedhofsgelände. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachmittag schließt mit einer Lesung von Louise Brown, die ihr neues Buch „Zuversicht“ vorstellt. Musikalisch begleitet wird sie von Cihan Morsünbül. Anschließend ist Gelegenheit zum Austausch bei einem Glas Wein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">www.<a target="_blank" rel="noopener" href="http://friedhof-blankenese.de/">friedhof-blankenese.de</a></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-21 wp-block-paragraph">Samstag, 19. September 2026, 12.30 Uhr <br>Friedhof Blankenese, Sülldorfer Kirchenweg 151<br>Spenden erbeten</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Nachbarschaftssingen</title>
		<link>https://blankenese.de/nachbarschaftssingen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 15:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Donnerstag, 17. September]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignfull size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="648" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Sang.u.Klang2_.jpg" alt="Sang.u.Klang2" class="wp-image-52510"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansprechpartnerin: Clara von Heynitz<br><a href="mailto:mail@vonheynitz-alltagsbegleitung.de">mail@vonheynitz-alltagsbegleitung.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>TAG DES OFFENEN DENKMALS: HIRSCHPARK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 11:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
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					<description><![CDATA[AM 13. SEPTEMBER]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph"><br> 13. SEPTEMBER 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dauer: 11 Uhr bis 16 Uhr mit Infoständen, kostenlosen Führungen und Kinderprogramm</p>



<p class="wp-block-paragraph">Treffpunkt: vor dem Landhaus (Lola Rogge Schule, Elbchaussee 499)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Führungen</strong>: </p>



<p class="wp-block-paragraph">12 Uhr parkgeschichtliche Führung</p>



<p class="wp-block-paragraph">14 Uhr naturkundliche Führung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dauer jeweils ca. 1,5 Std.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:23% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="776" height="750" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/09/VEREIN-DER-FREUNDE-DES-HIRSCHPARKS.jpg" alt="VEREIN DER FREUNDE DES HIRSCHPARKS" class="wp-image-52636 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstalter</strong>: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verein der Freunde des Hirschparks Blankenese und des Wildgeheges Klövensteen e.V.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-22 wp-block-paragraph"> <a href="https://Hirschparkverein.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hirschparkverein.de</a></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-23 wp-block-paragraph"><br><a href="https://denkmalstiftung.de/denkmaltag" target="_blank" rel="noreferrer noopener">denkmalstiftung.de/denkmaltag</a><br></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Hirschpark</strong>, <br>1786 von dem Hamburger Kauf-mann Johan Cesar IV Godeffroy angelegt und über drei Generationen im Besitz seiner Familie, wurde 1924 von der Gemeinde Blankenese erworben und für die Öffentlichkeit umgestaltet. In einer Anlage mit Elementen aus unterschiedlichen Epochen finden sich denkmalgeschützte Bauwerke sowie ein alter Baumbestand, der Lebensraum für eine Vielfalt von Arten bietet. Unter den Naturdenkmälern ragen die doppel-reihige Lindenallee und der über 270 Jahre alte Bergahorn heraus, der den Status eines Nationalerbe-Baums hat.Herausragendes Gebäude ist das Landhaus Godeffroy, das von dem dänischen Architekten Christian Frederik Hansen, einem Pionier des Klassizismus, ab 1789 gebaut wurde. Das ehemalige Kavaliershaus, heute das Restaurant »Witthüs«, war bis in die 50er Jahre Wohnhaus des Schriftstellers und Orgelsachverständigen Hans Henny Jahnn. Auch das Futterhaus im Wildgehege aus den Gründerjahren steht unter Denkmalschutz. Der »Französische Garten« stammt in seiner Anlage aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Lindenterrasse wurde 2023 auf Anregung des Hirschparkvereins wiederhergestellt.Hierüber und über andere Natur- und Kulturdenkmäler zu informieren und sich für diese einzusetzen, ist seit über 60 Jahren Anliegen der Freunde des Hirschparks. Wichtiges Satzungsziel des Vereins ist zudem der Tier- und Artenschutz. Darum setzen wir uns für die Wiederkehr des Damwilds in den Park ein. Denn das Damwild als Schirmart fördert die Biodiversität. Dafür wer-ben wir um Unterstützung.</p>
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