Israelis und Palästinenser – Beobachtungen an den Konfliktlinien

29.01.2020, 20:00 Uhr | Ort: GemeindeAkademie

Vortrag von Christian Sterzing, langjähriger Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, und Christa Radermacher, Religions-und Englischlehrerin

Schützende Präsenz durch Freiwillige in Konfliktgebieten sowie die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen sind gewaltfreie Handlungsoptionen für externe Akteure in internationalen Krisenregionen, um Gewalt zu vermindern. Gewalttätige Auseinandersetzungen und Menschenrechtsverletzungen der israelischen Besatzungsmacht in den besetzten palästinensischen Gebieten beschäftigen seit Jahrzehnten die internationale Gemeinschaft.

Christian Sterzing und seine Frau Christa Radermacher nahmen von Januar bis April 2019 an dem Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel des Weltkirchenrates als Menschenrechtsbeobachter teil. Sie observierten z.B. Checkpoints, begleiteten palästi- nensische Kinder auf ihrem Schulweg, dokumentierten Häu- serzerstörungen und die Expansion der völkerrechtswidrigen Siedlungen.

Im Zentrum des Abends werden die Erlebnisse und Erfahrungen und eine kritische Bilanz dieses gewaltfreien Einsatzes für die Menschenrechte stehen.

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