Mission und Christentum im Königreich Kongo - Kreuz und Krone

28.02.2020, 18:00 Uhr | Ort: Gemeindehaus

Vortrag von Dr. Gabriele Lademann-Priemer, Theologin, langjährige Weltanschauungsbeauftragte der Nordelbischen Kirche, Feldforscherin in Afrika

Was im Kopf des Königs von Kongo vorging, als er sich 1491 von portugiesischen Missionaren hat taufen lassen, wissen wir nicht. Ohne geistige Überschneidungen von Christentum und afrikanischem Denken jedoch wäre es dazu kaum gekommen. Dann folgte eine Mission „von oben“. Es entstand eine Form des indigenen Christentums mit einer speziellen Ikonographie. Dabei hatte das Kruzifix eine herausragende Bedeutung. Die Form der „Kongokreuze“ bildete sich aus, sie galten als  Kraftfiguren. Der heilige Antonius von Padua spielte eine große Rolle. Er hat sich in manchen Gegenden Afrikas sogar zu einer eigenen Gottheit verselbständigt. Dieses indigene Christentum wirkte so auch auf die traditionelle Religion zurück.

Die Referentin lädt zu einer Entdeckungsreise ein, die manch gewohnte Sichtweise in Frage stellt. Eine Kooperation von Initiative Weltethos, Jerusalem-Akademie und GemeindeAkademie
www.initiative-weltethos.de | www.jerusalem-akademie.de

Zurück