Volumen der Klänge und tönende Bilder

10.10.2018

Klangvolle Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Franz Kraft und Wittwulf Y Malik, Künstlerhaus Bergedorf

Einführung: Thomas Sello, Kunsthistoriker

TRANSART nennt Wittwulf Y Malik seine Kunst, eine Gratwanderung zwischen Hören und Sehen. Der studierte Musiker, Psychologe und bildende Künstler fühlt sich überall im Garten der Musen zuhause, auch im darstellenden Spiel oder beim Tanz, dessen Bewegungen er auf dem Cello Klang und Rhythmus verleiht. Doch man kann die Botschaften und Klänge seiner grafischen Bilder auch ohne akustische Hilfs mittel vernehmen, wenn man sich Zeit für die Betrachtung gibt und in sich hinein lauscht. Auch die Bronzen und Steinskulpturen von Franz Kraft, der an der Hamburger Kunsthochschule Bildhauerei bei Gustav Seitz studierte, verführen uns zum Lauschen. Seine Empfehlung: „Wenn unsere Arbeiten Erinnerungen und Vorstellungen evozieren – auch wenn sie blass sind – so ist das immer erfreulich bis beglückend. Die bildende Kunst in Analogie zur Musik zu setzen, kann ungeahnten Gewinn bringen.“

Ausstellung bis Ende November

Ort: Gemeindehaus

Zurück