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		<title>Vom FSJler zum Trainer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[FreitagsGedanken von Kyei Bonsu]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>3. Juni 2026</em>: <em>(Ballsport auch nach dem WM-Aus&#8230;!)</em><br><em>Vor drei Jahren bin ich zur Spielvereinigung Blankenese gekommen. Erst als FSJler, heute als Auszubildender in der Geschäftsstelle. Was damals für mich vor allem ein neuer Lebensabschnitt war, ist inzwischen viel mehr geworden: Blankenese fühlt sich für mich wie ein Stück Zuhause an.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Vor zwei Monaten bin ich sogar von Osdorf nach Blankenese gezogen. Damit ist die Verbindung zu diesem besonderen Stadtteil noch einmal deutlich gewachsen. Was lange mein Arbeitsplatz und der Ort meines Ehrenamts war, ist nun auch mein Zuhause geworden. Und ich merke jeden Tag, wie wohl ich mich hier fühle.</em><em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn ich durch den Stadtteil gehe, fällt mir immer wieder auf, wie freundlich die Menschen hier miteinander umgehen. Ob beim Einkaufen, auf dem Weg zum Sportplatz oder bei einem Spaziergang durch die Straßen, oft wird man mit einem Lächeln von allen Menschen begrüßt. Das mag für viele eine Kleinigkeit sein, aber genau diese kleinen Gesten machen für mich den Unterschied. Sie schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt, man merkt einfach, wie lebensfroh die Menschen hier sind.</em><em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Besonders spüre ich das in meiner Rolle als Trainer. Im Ehrenamt erlebe ich jeden Tag, wie eng die Menschen hier miteinander verbunden sind. Oft habe ich das Gefühl, dass in Blankenese jeder jeden kennt. Man trifft sich auf dem Sportplatz, beim Bäcker oder bei Veranstaltungen im Stadtteil. Und genau dadurch entsteht etwas Besonderes: Blankenese fühlt sich manchmal wie eine große Familie an.</em><em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Jugendtrainer darf ich Kinder und Jugendliche auf ihrem sportlichen Weg begleiten. Dabei geht es längst nicht nur um Fußball. Es geht um Freundschaften, Vertrauen, Verantwortung und gemeinsame Erlebnisse. Zu sehen, wie Kinder sich entwickeln, selbstbewusster werden und mit Freude auf den Platz kommen, ist für mich jedes Mal etwas Besonderes.</em><em></em></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:31% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="887" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Bonsu01-887x1024.jpg" alt="Bonsu01" class="wp-image-50973 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Auch persönlich habe ich hier viel gelernt. </em><br><em>Ich habe mich bewusst für den Weg im Verein entschieden, meine DFB-C-Lizenz erworben, Feriencamps geleitet und viele Stunden auf und neben dem Platz verbracht. </em><br><em>Dabei habe ich vor allem eines verstanden: </em><br><em>Ein Verein besteht nicht aus Gebäuden oder Sportplätzen. </em><br><em>Ein Verein besteht aus Menschen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Und genau diese Menschen machen Blankenese für mich so besonders. </em><br><em>Sie haben dazu beigetragen, dass aus einem Arbeitsplatz, einem Sportverein und einem Stadtteil ein echtes Zuhause geworden ist.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dafür bin ich wirklich sehr dankbar</em>!</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kyei Bonsu</em><br></p>
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		<title>Tauffest an der Elbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Taufe ist das kleine Ostern für jeden Einzelnen, so schreiben die Nienstedtener und die Blankeneser Kirchengemeinden. Und Taufe wollen sie feiern &#8211; ein erstes gemeinsames Tauffest der beiden Gemeinden. Taufe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Taufe ist das kleine Ostern für jeden Einzelnen, so schreiben die Nienstedtener und die Blankeneser Kirchengemeinden. <br>Und Taufe wollen sie feiern &#8211; <br>ein erstes gemeinsames Tauffest der beiden Gemeinden. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-3105f120c514eeb01ed7169729ece225 wp-block-paragraph"><strong>Taufe am 12. Juli um 11.30 Uhr Falkensteiner Ufer.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tauffamilien und alle, die einen Gottesdienst unter freiem Himmel erleben möchten, treffen sich am Falkensteiner Ufer bei &#8222;Uwe&#8220; und &#8222;Polstjernan&#8220; &#8211; den Wracks an der Elbe. <br>Die Pastoren Präckel, Engelbrecht und Marschner werden taufen. <br>Für die musikalische Begleitung wird der Posaunenchor aus St. Trinitatis Altona dabei sein. <br>Nach dem Taufen soll am Strand weitergefeiert werden: Tische und Bänke, Kaffee und Kekse &#8211; so heißt es &#8211; werden zum Bleiben einladen. <br>Vielleicht ja auch für Zuschauer&#8230;<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="479" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/04/1.Seite_.Uwe-.jpeg" alt="1.Seite.Uwe" class="wp-image-49436"/><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Uwe&#8220;</figcaption></figure>
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		<title>Konfirmation – und dann?</title>
		<link>https://blankenese.de/konfirmation-und-dann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Klischan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Leonie und Alexander - im Gespräch mit Vera Klischan]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Woche für Woche treffen sich die Konfigruppen in Vorbereitung auf den großen Tag. Es wird diskutiert, gebetet, hinterfragt und gemeinsam verreist. Gemeinsam mit den Pastores Julia Kerrera-Hirth und Frank Engelbrecht, sowie der Diakonin Anika Höber dreht sich alles um das große Thema „Glaube“.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist der Tag endlich gekommen, ist oft die Familie von weit her angereist, die Konfis erscheinen festlich gekleidet voller Ernsthaftigkeit im großen Gottesdienst und zu Hause ist alles auf Schönste für die Feier vorbereitet.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und dann – was bleibt? Ist die Konfirmation, wie schon der Name sagt, eine Bestätigung? Oder vielleicht erst die Eingangstür in einen eigenen Glaubensweg und der Verbindung zu Gott? Oder reißt der Faden zur Kirche nach der Konfirmation ab? Rückt Kirche in den Hintergrund und hat in der Lebenswelt der Jugendlichen keinen Platz mehr?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leonie und Alexander sind im vergangenen Jahr in Blankenese konfirmiert worden. Gemeinsam mit den beiden blickt Vera Klischan darauf, welche Bedeutung die Konfirmation für sie hat – und was geblieben ist.</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Ein-Jahr-nach-Konfirmation_reduziert_14_51.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Technik: Peter Franz</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Markthausprogramm: Juli 2026</title>
		<link>https://blankenese.de/markthausprogramm-juli-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:35:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Markthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Info des Markthaus-Teams: Wir laden Sie herzlich ein, unser sommerliches Juli Programm zu entdecken und hier und da mal vorbeizuschauen! Noch bis zum 18. Juli ist die Ausstellung „Intuitive Prozessmalerei“ mit Werken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e76690668fc90cf7dace34d83af6a040 wp-block-paragraph">Info des Markthaus-Teams:</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9cfcde68f01c3439978330e62c3930a1 wp-block-paragraph"><br>Wir laden Sie herzlich ein, unser sommerliches Juli Programm zu entdecken und hier und da mal vorbeizuschauen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bis zum 18. Juli ist die Ausstellung <strong>„Intuitive Prozessmalerei“</strong> mit Werken von <strong>Anette Berndt</strong> zu sehen. <br>Ab dem 19. Juli übernimmt <strong>Martin Peter </strong>mit  <strong>„Stimmungen von Meer und Landschaft“</strong> und bringt seine Küsten- und Landschaftseindrücke ins Markthaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch startet der Monat am 4. Juli mit einem Konzert mit <strong>Sax Arpa &#8211; “Musik voller Schönheit und Leben“</strong>. Harfe, Saxophon und Percussion nehmen Sie mit auf eine überraschende musikalische Reise. <br>Am 16. Juli lädt <strong>„Das kleine Konzert auf dem Marktplatz“</strong> mit Heinrich &amp; Konsorten zu einem stimmungsvollen Sommerabend mit Evergreens, Traditionals und Volksliedern ein. <br>Den musikalischen Monatsabschluss gestaltet am 25. Juli <strong>CLEO &amp; Band</strong> mit ihrem Programm <strong>„A Vocal Journey“</strong>. Ein Jazzabend voller Ausdruck, Wärme und besonderer Klangfarben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Literatur und Geschichte kommen im Juli nicht zu kurz: <br>Der <strong>Förderkreis Historisches Blankenese e.V.</strong> nimmt uns am 1. Juli mit auf einen fotografischen Rundgang <strong>„Von der Elbchaussee zum Strandweg“</strong>. <br>Am 10. Juli feiert außerdem die szenische Lesung <strong>„Zeit der Mauser“</strong> von <strong>Heike Falkenberg</strong> Premiere – eine Monokomödie der bekannten Schauspielerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 13. bis 17. Juli ist &nbsp;das&nbsp;<strong>Summercamp internationaler Studierender der AMD und HCU</strong>&nbsp;zu Gast auf dem Blankeneser Marktplatz. Unter dem Motto&nbsp;<em>„Young and International Ideas für den Marktplatz“&nbsp;</em>entwickeln die Teilnehmenden neue Ideen und Impulse für den Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird das Programm wie gewohnt durch unsere regelmäßigen Angebote wie den&nbsp;<em>Spieleabend,&nbsp;</em>den<em>&nbsp;Vorlesekoffer, Die Neue Masche, Marktschach&nbsp;</em>sowie den<em>Kaffeeklatsch.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns darauf, Sie im Juli im Markthaus willkommen zu heißen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dfaf63f0ebe4638570c595d8c054a8c4 wp-block-paragraph">Ihr Markthaus-Team</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<figure class="wp-block-image alignfull size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1185" height="1548" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/MarkthausJuli.jpg" alt="Das Markthausprogramm im Juli" class="wp-image-51133"/><figcaption class="wp-element-caption">MarkthausJuli</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><br>Das Markthaus Team</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Kontakt:&nbsp;<a href="mailto:info@markthaus-blankenese.de">info@markthaus-blankenese.de</a></td></tr><tr><td>Blankeneser Bahnhofstraße 31A, 22587 Hamburg</td></tr></tbody></table></figure>
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		<title>Gesa von Ehren, geb. Meier</title>
		<link>https://blankenese.de/gesa-von-ehren-geb-meier/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Mittagsstündchen vor Brandts Weg 3 &#8211; Wir fanden nur dieses eine Bild von ihr Kapitänswitwe und Vermieterin, 1805 &#8211; 1866 Text von Maike und Ronald Holst –&#160;in ihrem Buch „Blankeneser [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Mittagsstündchen vor Brandts Weg 3  &#8211; <em>Wir fanden nur dieses eine Bild von ihr</em></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Kapitänswitwe und Vermieterin, 1805 &#8211; 1866</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-c2fa5c5512d4fd0081fe1e10a4d9220d wp-block-paragraph"><strong>Text von Maike und Ronald Holst –&nbsp;<br>in ihrem Buch „Blankeneser Frauen“ – erschienen 2013</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich war es eine Flucht. Und das an seinem 30. Geburtstag! Johannes Brahms hatte sich vorgestellt, mit Eltern und Geschwistern einen netten Tag zu verleben. Deshalb war er extra nach Hamburg gekommen. Aber dann dieses Fiasko! Nicht nur, dass die Eltern kaum Notiz von seinem Kommen nahmen. Nur kurz unterbrachen sie ihre lautstarken Auseinandersetzungen, in die dann auch noch die Geschwister einfielen. Brahms hielt es nicht länger aus. An seinem 30. Geburtstag, am 7. Mai 1863, packte er seine Sachen und nahm kurzerhand den Dampfer nach Blankenese.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie nun ein Quartier finden? Der Blankeneser Brückenwärter wusste Rat, war er doch in letzter Zeit schon häufig nach einer Sommerwohnung gefragt worden. Aber ein Piano sollte zur Verfügung stehen? Da kam nur Gesa von Ehren, genannt Geesche in Frage. Er könne sich ja mal erkundigen. <br>Ein Junge führte ihn zum Privatweg C 139 (heute Brandts Weg 3).</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:39% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="984" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/04/JohannesBrahms-984x1024.jpg" alt="JohannesBrahms" class="wp-image-49409 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Die Kapitänsfrau von Ehren schien überrascht, aber nicht abgeneigt. <br>Komponist sei er. <br>Mehrere Monate wolle der Gast bleiben. <br>Ob er denn auch über das nötige Geld verfüge? <br>Mit warmem Rasierwasser am Morgen und Frühstück käme da schon einiges zusammen. <br>Übrigens könne sie auch die übrigen Mahlzeiten anbieten, fiel der geschäftstüchtigen Geesche schnell ein. <br>Nachdem Brahms eine Anzahlung angeboten hatte, wurde man sich handelseinig. Aber der junge Mann müsse sich ein wenig gedulden, sich vielleicht den Ort ansehen. Sie müsse noch die Zimmer herrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Glück gab es das Waschhaus an der hinteren Gartenmauer! Geesche wird ein paar Nachbarinnen zusammengetrommelt haben, die ihr halfen, aus Stube und Schlafzimmer ins Waschhaus zu räumen, was sie in nächster Zeit brauchen würde. Natürlich wäre es dort beengt und etwas ungemütlich, aber das Geld konnte die Witwe sehr gut gebrauchen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Brahms genoss seine Ruhe, den romantischen Blick durch den Garten auf die Elbe, auf das Auf und Ab der Tide mit ihren versinkenden und wieder auftauchenden Sänden, auf gleitende Großsegler und Rauchfahnen erster Dampfschiffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem abgelegenen Refugium, in dem er die Kantate „Rinaldo“ zu Texten von Johann Wolfgang von Goethe schuf, erhielt er einen Monat später schon das folgenschwere Telegramm, das ihn zum Chorleiter der Wiener Singakademie berief. <br>Er musste vorzeitig abreisen – sehr zum Bedauern seiner Vermieterin Geesche von Ehren.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-81db4880b97ef0a48530faade5fda61d wp-block-paragraph"><strong>Quellenangabe:<br>Maike und Ronald Holst „Stille Häuser – stürmische Geschichten“, S. 30 f, Klaus-Schümann-Verlag, 2010</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Pauls Bar</title>
		<link>https://blankenese.de/pauls-bar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Klischan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Lichterketten an der Blankeneser Landstraße in Höhe der Gorch-Fock-Schule, flatternde Fähnchen, Biertische mit Blumenschmuck in Ginflaschen. Dieser bunte Flachbau will sich nicht so recht ins Blankeneser Bild einpassen. Vera Klischan [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lichterketten an der Blankeneser Landstraße in Höhe der Gorch-Fock-Schule, flatternde Fähnchen, Biertische mit Blumenschmuck in Ginflaschen. Dieser bunte Flachbau will sich nicht so recht ins Blankeneser Bild einpassen. Vera Klischan hat dem illustren Ort einen Besuch abgestattet.</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_2849-1024x768.jpeg" alt="IMG_2849" class="wp-image-51171" style="width:680px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Der Chef Paul Hering  ©blankenese.de</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Herz und Kopf dieses ungewöhnlichen Lokals ist Paul &#8211; Inhaber, Chef, begeisterter Gastronom, dazu Familienvater. <br>Ein bisschen Familie ist für ihn aber auch seine Bar. <br>Hier wird nur getrunken, was Herz und Gaumen begehren, nicht gegessen. Bier, Wein, Cocktails, aber natürlich auch Wasser und „Virgin Drinks“. <br>Da kein Essen angeboten wird, darf geraucht werden. Eine der wenigen übrig gebliebenen „Raucherkneipen“. <br>Schon umweht das Häuschen ein wenig Nostalgie. Innen ist es von gemütlicher Enge. Schickimicki &#8211; weit entfernt. Das rustikale Ambiente läßt sofort ahnen: Hier geht es nicht um Design, um besonderen Style, hier geht es um Nähe, um Begegnung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/IPauls-Bar-2-1024x768.jpeg" alt="IPauls Bar 2" class="wp-image-51167" style="width:805px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Pauls Bar ©blankenese.de</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So ist es auch von Paul gewollt. Zweier- oder Vierertische sucht man vergeblich. Man sitzt zusammen auf langen Bänken oder an der Bar. Wer sich noch nicht kennt, ändert diesen Zustand nach kurzer Zeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man kommt ins Gespräch, lernt sich kennen. Manchmal nur für einen Abend, manchmal entsteht eine solide Kneipenfreundschaft, die man Abend für Abend auffrischen kann. Die Bar lebt von Stammkundschaft, von eingeschworenen Fans, die genau den Charme des Einfachen, des Bodenständigen lieben. Hier zählt nicht der große Auftritt, vielmehr das Miteinander, das Vertraute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage nach der Zielgruppe kommt es von Paul fast ohne nachzudenken. „Alle! Junge und Ältere, quer durch alle Schichten.“ Man trifft sich und redet.&nbsp;<br>In diesen Tagen gibt es ein vorherrschendes Thema: Wer wird Fußballweltmeister? Wie ist die Aufstellung? Spielt Undav – der Held im Spiel gegen die Ivorer – von Anfang an? Hier sitzen viele selbst ernannte Bundestrainer, die diskutieren, wetten, jubeln oder auch gemeinsam leiden, wenn aus dem Sechzehntelfinale ein Endspiel wird.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_2852-1024x768.jpeg" alt="IMG_2852" class="wp-image-51173" style="width:662px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Die Bar   ©blankenese.de</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind keine Fußballkneipe.“ Das ist Paul wichtig zu sagen. Fußball darf einen großen Raum einnehmen, aber es ist nicht alles. „Kein Gegröle, keine aggressiven Töne“ Auch das ist ihm &#8211; dem Chef – sehr wichtig, der auch nach 18 Jahren für sein Lokal brennt, jeden Abend mit seinen Gästen genießt. „Da verschwimmen Beruf und Freizeit.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den hölzernen Bänken am Rand der Blankeneser Landstraße unter den Lichterketten oder im gemütlich-engen Häuschen geht es um die Menschen, die kommen, um sich zu unterhalten, zu lachen, vielleicht um auch mal um ein paar sorgenvolle Gedanken hinter sich zu lassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende geht es nicht um Fußball, um Politik oder andere relevante Themen der Zeit. Es geht um Gemeinschaft.&nbsp;Vielleicht ist genau das der eigentliche Grund, warum die Menschen immer wiederkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geöffnet:</strong> <strong>Di &#8211; Sa ab 18 Uhr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>&#8222;250 Jahre USA&#8220;</title>
		<link>https://blankenese.de/250-jahre-usa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Klischan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Blankenese]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhandlung Wassermann]]></category>
		<category><![CDATA[Herbstlese]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 1. bis zum 6. September 2026 findet in Blankenese ein Literaturfestival statt. Und was für eines… Innerhalb von drei Jahren hat die Herbstlese der Buchhandlung Wassermann derart Fahrt aufgenommen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom 1. bis zum 6. September 2026 findet in Blankenese ein <a href="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/programm_herbstlese_2026.pdf">Literaturfestival</a> statt. Und was für eines… Innerhalb von drei Jahren hat die Herbstlese der Buchhandlung Wassermann derart Fahrt aufgenommen, dass selbst Urlaube auf diesen Termin ausgerichtet werden.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das zu Recht! Wir erinnern uns an denkwürdige Veranstaltungen der Herbstlese im vergangenen Jahr. Steffen Mau und Altbundespräsident Joachim Gauck in der prall gefüllten Blankeneser Kirche. Aber auch Daniel Cohn-Bendit, Elke Heidenreich und Dinçer Güçyeter rundeten das hochkarätige Angebot ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun liegt das mit Spannung erwartete neue Programm für September vor. Die Herbstlese wird auf sechs kompakte Tage verkürzt. Das übergeordnete Thema ist „250 Jahre USA“. Ein Thema, das gerade in den letzten Monaten der politischen Kräfteverschiebung von elementarer Bedeutung für unsere Sicherheit ist und Perspektiven auch aus Sicht der USA bieten wird. Insgesamt </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt 35 Veranstaltungen an 13 unterschiedlichen Orten in Blankenese und Nienstedten mit Autoren und Autorinnen aus 16 Nationen. Richtig gerechnet! Das macht im Schnitt sechs Veranstaltungen am Tag. Wir können fast eine Woche lang tief in die Welt der Literatur eintauchen, uns einladen lassen zu einem neuen Blick auf die Welt. In diesen Zeiten rasenden digitalen Fortschritts und zunehmender kriegerischer Eskalationen ist das gemeinsame Nachdenken, der Austausch von Positionen und die Inspiration durch andere Meinungen wichtiger denn je. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klassische Lesungen, Live-Podcasts, Lyrik und musikalische Performances laden zu diesem Austausch ein. Außerdem wird der Literatur-Preis „Der zweite Roman“ im Rahmen des Festivals verliehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugesagt haben bisher Elke Heidenreich, Giovanni di Lorenzo, Karl Schlögel, Christoph Ransmayr und Sebastian Muthspiel, Vigdis Hjorth, Olivier Guez, Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz, Jan Philipp Reemtsma, Michael Köhlmeier, Madame Nielsen, Shelly Kupferberg, Judith Schalansky, Felicitas Hoppe, Dinçer Güçyeter, Sharon Dodua Otoo, Nora Gomringer, Laura Freudenthaler uvm. „Zum jetzigen Stand freuen wir uns auf Künstlerinnen und Künstler aus acht Nationen.“ So einer der beiden Inhaber Florian Wernicke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eintrittspreise liegen zwischen 20 und 30 Euro. Zudem gibt es vier kostenlose Veranstaltungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herbstlese Junior wird vom 8.–11. Oktober 2026 stattfinden. Für den Kinder- und Jugendteil der Herbstlese gibt es eine Kooperation mit dem Verein Seiteneinsteiger e.V. aus Hamburg. Insgesamt finden ca. 10 Veranstaltungen in Schulen und an anderen Orten in Blankenese (Stadtteilschule), Osdorf, Iserbrook und Lurup statt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten eines überbordenden Gebrauchs digitaler Medien ist es eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Literatur als unverzichtbaren Bestandteil des Verstehens der Welt und der eigenen Lebenswirklichkeit zu vermitteln. Lesen ist die Schlüsselkompetenz für eine erfolgreiche Teilhabe am Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können uns auf großartige Veranstaltungen freuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NEU</strong>:&nbsp;&nbsp;Ein Topangebot ist der&nbsp;<strong><u>Herbstlesepass</u></strong>&nbsp;zum Preis von&nbsp;<strong>195 Euro</strong>. Er berechtigt zur Teilnahme an allen Veranstaltungen und darüberhinaus gibt es jeden Morgen ein Franzbrötchen und einen Kaffee „auf die Hand“ im Festivalzentrum vor der Kirche.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie Lust bekommen haben…<br>Tickets gibt es über&nbsp;<a href="https://wassermann-buecher.de/herbstlese-blankenese/">https://wassermann-buecher.de/herbstlese-blankenese/</a></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-785794010ded3b5ef9b394604ace10d8 wp-block-paragraph"><a href="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/programm_herbstlese_2026.pdf">Hier die Übersicht über das ganze Programm</a></p>
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		<item>
		<title>ME/CFS &#8211; und die Stiftung NELE – &#8222;Nicht Einsam LEben&#8220;</title>
		<link>https://blankenese.de/me-cfs-und-die-stiftung-nele-nicht-einsam-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[FreitagsGedanken von René Wilken]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 26. Juni 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein chinesisches Sprichwort sagt: <em>„Wer das Glück sucht, findet den Weg. Wer die Tür öffnet, lässt das Glück herein.“</em> Dieses Sprichwort ist für mich zu einem Motto und einer tiefen Motivation geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Ein Zuhause bedeutet Schutz, Geborgenheit und Würde. Doch für immer mehr Menschen wird bezahlbarer und passender Wohnraum zur großen Herausforderung – insbesondere für diejenigen, die durch schwere Krankheit ohnehin schon täglich um ein Stück Lebensqualität kämpfen.<br>Meine Frau gehört zu diesen Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist schwerst an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) erkrankt. Für viele ist diese Krankheit kaum sichtbar, für die Betroffenen aber bestimmt sie jeden einzelnen Tag. Eine kleine Bewegung ihres Gegenübers kann bereits zu viel sein, ein lautes Geräusch wirft sie zurück, und selbst ein längeres Gespräch bedeutet oft, dass sie den Rest des Tages erschöpft im Bett verbringen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ME/CFS gehört zu den schwersten und gleichzeitig am wenigsten wahrgenommenen Erkrankungen unserer Zeit. Viele Betroffene sind dauerhaft an ihr Zuhause oder sogar ans Bett gebunden. Selbstverständlichkeiten wie Duschen, Kochen oder ein kurzes Gespräch können zu einer massiven Verschlechterung ihres Zustands führen. Allein in Hamburg leben weit über 50.000 Menschen mit dieser Erkrankung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser persönlichen Not und den täglichen Erfahrungen mit meiner Frau entstand in mir ein Herzenswunsch: ein speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit ME/CFS ausgerichtetes, reizarmes Wohnprojekt im Hamburger Westen zu schaffen – einen Ort der Ruhe, der Sicherheit und der würdevollen Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn heute leben viele Betroffene isoliert, sind vollständig auf Angehörige angewiesen oder finden keine Wohnform, die ihren besonderen Bedürfnissen gerecht wird. Das möchte ich ändern.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="604" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Wilken3.png" alt="Wilken3" class="wp-image-50964" style="aspect-ratio:1.1589703789936618;width:159px;height:auto"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben bereits die ersten Schritte gemacht. Gemeinsam mit einem kleinen, engagierten Team konnten wir die Stiftung NELE – Nicht Einsam LEben gründen. Wir führen Gespräche mit Behörden, suchen nach geeigneten Grundstücken und Fördermöglichkeiten. All das geschieht neben unserem beruflichen und privaten Alltag – getragen von der Hoffnung, etwas zu verändern.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:28% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="386" height="387" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Wilken.jpeg" alt="Wilken" class="wp-image-50962 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Doch wir können dieses Projekt nicht allein verwirklichen. J<br>eder Beitrag zählt – unabhängig von seiner Höhe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam können wir einen Ort schaffen, an dem Menschen mit ME/CFS nicht nur untergebracht sind, sondern wieder ein Stück Leben, Sicherheit und Perspektive finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte unterstützen Sie unser Wohnprojekt „NELE – Nicht Einsam LEben“ und teilen Sie diesen Aufruf in Ihrem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis. <br>Schenken Sie schwer erkrankten Menschen Hoffnung, Geborgenheit und ein Stück Selbstbestimmung zurück..</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">René Wilken<br><a href="mailto:RuheHaus@web.de">RuheHaus@web.de</a></p>
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		<item>
		<title>Johanna Maria Raupert, geb. Elmenhorst, 1850 -1923</title>
		<link>https://blankenese.de/johanna-maria-raupert-geb-elmenhorst-1850-1923/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Wohnen auf &#160;den Treppenstufen Johanna Maria Raupert geb. Elmenhorst, 1850 – 1923 Text von Maike und Ronald Holst –&#160;in ihrem Buch „Blankeneser Frauen“ – erschienen 2013 Bismarckstein Von 1883 bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wohnen auf &nbsp;den Treppenstufen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Johanna Maria Raupert geb. Elmenhorst</strong>, 1850 – 1923</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-882d8e41fdcb64ba45f531342519615a wp-block-paragraph"><strong>Text von Maike und Ronald Holst –&nbsp;<br>in ihrem Buch „Blankeneser Frauen“ – erschienen 2013</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bismarckstein</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von 1883 bis 1890 „wohnte“ der Eisenbahner Johann Wilhelm Raupert (1845 &#8211; 1917) im Turm auf dem Bismarckstein. Zusammen mit seiner Frau Johanna und nach und nach fünf Kindern. Da ihr „Wohnbereich“ fast nur aus Treppenstufen bestand, war das eine entsetzliche Bleibe. Man konnte&nbsp; weder Bett, Tisch noch Stühle stellen, keinen Ofen anschließen und nicht heizen. Gekocht wurde unter einem Schutzdach vor der Tür, daneben&nbsp; stand ein Herzhäuschen.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:42% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="707" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rupert01-707x1024.jpg" alt="BF.Rupert01" class="wp-image-50749 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Da der Verdienst des Reichsbahners nicht ausreichte, die immer größer werdende&nbsp; Familie zu ernähren, <br>machte seine Frau Johanna eine kleine Milchwirtschaft vor dem Turm auf, <br>denn im Sommer kamen viele Gäste, <br>die die herrliche Aussicht vom Turm aus über das Elbtal ins Alte Land genießen wollten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besucher mussten dabei durch den „Wohnbereich“ der Rauperts auf die Aussichtsplattform stiefeln. <br><br>Und da sie&nbsp;nach dem „langen Marsch“ vom Bahnhof <br>und der Atemnot hervorrufenden Turmbesteigung <br>Durst hatten, <br>verkaufte ihnen Frau Raupert frische Milch.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr größtes Problem aber war, dass es auf dem Bismarckstein kein Wasser gab. Das musste die arme Frau mit Eimern von der Pumpe aus dem Kahlkamp holen und den steilen Weg bergan schleppen. Später machten das ihre Kinder.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-a388da8a764830581a96df379182f64e wp-block-paragraph">Quellenangabe:</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-119b6692476c5fe7e51222b4aa31e110 wp-block-paragraph">Interview mit Helmut Wichmann</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Junge Forscher bei der Arbeit</title>
		<link>https://blankenese.de/junge-forscher-bei-der-arbeit/</link>
					<comments>https://blankenese.de/junge-forscher-bei-der-arbeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vera Klischan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 10:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Dienstag wird nach dem Unterricht im Marion-Dönhoff-Gymnasium experimentiert und geforscht. Unter der Leitung des engaierten Lehrers Julian Kiedaisch treffen sich Gymnasiasten und Grundschüler. Vera Klischan hat einen Kurs besucht.&#160; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jeden Dienstag wird nach dem Unterricht im Marion-Dönhoff-Gymnasium experimentiert und geforscht. Unter der Leitung des engaierten Lehrers Julian Kiedaisch treffen sich Gymnasiasten und Grundschüler. Vera Klischan hat einen Kurs besucht.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MINT-Fächer sind in den Schulen von zentraler Bedeutung für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Aber was bedeutet MINT? Es handelt sich um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. In vielen MINT-Berufen fehlen Fachkräfte, sowohl im akademischen als auch im Ausbildungsbereich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So fällt den Schulen die wichtige Aufgabe zu, ein Interesse für diese Fächer zu entwickeln. Begeisterung nicht nur bei den Jungen zu entfachen, die sich klassischerweise oft in diesen Berufen wiederfinden, sondern auch bei den Mädchen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Marion-Dönhoff-Gymnasium in Blankenese engagiert sich in besonderer Weise für die MINT-Fächer. Jeden Dienstag findet dort nach dem Unterricht ein Kurs für interessierte Schüler und Schülerinnen statt und das nicht nur für die eigenen Schüler. Auch Schülerinnen und Schüler der Gorch-Fock-Schule sind eingeladen zu forschen und zu experimentieren. Im ersten Schulhalbjahr treffen sich Viert- und Sechstklässler beider Schulen, im zweiten Halbjahr sind es Dritt- und Fünftklässler.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_2584-scaled-e1782298407236-2-1024x768.jpeg" alt="IMG_2584-scaled-e1782298407236" class="wp-image-51073" style="width:719px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">©blankenese.de</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder darf frei entscheiden, womit er sich beschäftigt. Herrn Kiedaisch steht mit Rat und Tat zur Seite. Die gemsichte Gruppe &#8211; es sind nahezu gleich viele Mädchen und Jungen – können sich an den großen Experimentierschränken, die von der Lange-Rode-Stiftung finanziert wurden,  bedienen und an jeder Menge Material, das ihnen im speziell dafür vorgesehehen Fachraum zur Verfügung steht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurde geschraubt, gesägt und geklebt. Zwei Mädchen wollten in einem Minibeet etwas anpflanzen und erforschen, ob man die Pflanzen auch mit Essig „bewässern“ kann. Zwei Jungen versuchten mit Kleber, Nägeln und Schnüren ein unzerstörbares Kreuz zu konstruieren. Andere bauten ein kleines Boot, das sie zu Wasser lassen wollten in der Hoffnung, dass es tatsächlich schwimmt. Es ist zweirangig, in welche Richtungen geforscht wird. In disem Kurs wird die Begeisterung entfacht, Phänomenen auf den Grund zu gehen, naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten zu entdecken, zum Beispiel, warum ein Schiff schwimmt &#8211; kurz gesagt, zu verstehen wie unsere Welt funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird mit diesem Kurs der Grundstein gelegt für eine Karriere im naturwissenschaftlichen Bereich. Nachwuchs, den das Land dringend benötigt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Vera Klischan&nbsp;</em></p>
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