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		<title>Vom Mut, im Gespräch zu bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 20:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[FreitagsGedanken von Verena Fischer-Zernin]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">(Freitag, 14. August 2026) Mit Entsetzen verfolgen wir den Verfall der Debattenkultur in der Politik. Wer sich für den Dialog mit dem politischen Gegner einsetzt, riskiert es, in Mithaftung für Ansichten genommen zu werden, die er oder sie gar nicht teilt. Da erodiert etwas, das für unser Gemeinwesen womöglich noch wichtiger ist als die inhaltlichen Entscheidungen: die Bereitschaft, anderen zuzuhören und ihnen eine Meinung als legitim zuzugestehen, selbst und gerade dann, wenn diese Meinung nicht der eigenen entspricht. Wo alle sich nur noch innerhalb der eigenen Blase austauschen (wollen), blühen Feindbilder, geht die Fähigkeit zur Empathie verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das obige Lamento können sich vermutlich die meisten von uns einigen. Es ist ja ungefährlich, solange die eigene Komfortzone nicht berührt ist. Da wirkt es fast wohlfeil, sich über „die da oben“ in Berlin oder am Rathausmarkt zu beschweren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie ist es eigentlich im sogenannten Kleinen um das Zuhören bestellt, im Privaten? Vor Jahren habe ich einmal im Gespräch halb amüsiert erwähnt, dass meine Kinder diese Phase erreicht hätten, von der man sagt: „Pubertät ist, wenn die Eltern peinlich werden.“ Und war sehr erstaunt, ja beinahe beschämt, zur Antwort zu bekommen: „Hast du deine Kinder mal gefragt, was du anders machen könntest, wenn sie dich peinlich finden?“ Hatte ich nicht; ich hatte nicht einmal drüber nachgedacht. In der schlichten Gegenfrage lag nicht weniger als eine Einladung zum Perspektivwechsel, wie er grundlegender nicht sein könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="940" height="717" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/FZ.Verena.jpeg" alt="FZ.Verena" class="wp-image-52210 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch bleiben, auch wenn man fürchtet, etwas Unangenehmes zu hören zu bekommen könnte, erfordert den Mut, sich selbst zur Disposition zu stellen. <br>Es erfordert echtes Interesse am Gegenüber. Genau das spüren die Menschen. <br>Und das ist vielleicht genauso wichtig wie das, was dann aus so einem Austausch konkret folgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann Phrasen wie „die Menschen ernst nehmen“ oder „auf Augenhöhe reden“ nicht mehr hören, weil sie so abgenutzt sind. <br>Aber wenn sie nicht zu leerer Gesprächstechnik verkommen, sondern dafür stehen, dass jemand mit dem Herzen dabei ist, dann habe ich Hoffnung. <br>Ob daheim am Esstisch, auf der Straße oder im Parlament.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Verena Fischer-Zernin</em>, Journalistin</p>
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		<item>
		<title>Auf Streife am Elbstrand – unterwegs mit den Strandläufern der DLRG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 12:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schiffswrack &#8222;Uwe&#8220; Die Elbe ist kein Badegewässer. So könnte man es auf den Punkt bringen. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen am Strand vor Blankenese, wenn unwissende oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>Das Schiffswrack &#8222;Uwe&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Elbe ist kein Badegewässer. So könnte man es auf den Punkt bringen. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen am Strand vor Blankenese, wenn unwissende oder leichtsinnige Strandbesucher zu nahe an die im Wasser unsichtbare Abbruchkante geraten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrfach hatte es in der Vergangenheit bereits tödliche Unfälle gegeben, zuletzt im Juni dieses Jahres. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier hilft nur Aufklärung vor Ort. Deshalb haben sich im letzten Jahr besorgte Anwohner zusammen mit der DLRG zu einer Initiative zusammengeschlossen, den Strandläufern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es dazu kam und wie die ehrenamtliche Arbeit konkret aussieht, hat sich unser Redakteur Peter Franz vor Ort angesehen.  In seiner Audio-Reportage kommen Initiatoren, Strandläufer und auch Strandbesucher zu Wort.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Reportage-Strandlaeufer-datenreduziert.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="969" height="1005" data-id="52167" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Strandlaeufer.Peter-Strandinterview.jpg" alt="Strandlaeufer.Peter Strandinterview" class="wp-image-52167"/><figcaption class="wp-element-caption">Strandläufer Torben Wiegand im Interview</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" data-id="52163" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Strandlaeufer.5-Schilder-am-Strand-II.jpg" alt="Strandlaeufer.5 Schilder am Strand II" class="wp-image-52163"/><figcaption class="wp-element-caption">Hinweistafel</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="640" data-id="52162" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Strandlaeufer.-3-Arto-vander-Meirschen-DLRG.jpg" alt="Strandlaeufer. 3 Arto vander Meirschen DLRG" class="wp-image-52162"/><figcaption class="wp-element-caption">Arto van der Meirschen, Bezirksleiter Altona der DLRG</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>.                                                                    </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Interesse bekommen haben sollten und bei dem DLRG-Projekt Strandläufer mitmachen wollen könne Sie sich hier bewerben: <a href="mailto:arto.vandermeirschen@altona.dlrg.de">arto.vandermeirschen@altona.dlrg.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Autor: Peter Franz</em><em></em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="656" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Strandlaeufer.Uwe-2a.jpg" alt="Strandlaeufer.Uwe 2a" class="wp-image-52165"/></figure>
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		<title>Parabel: Lesung und Gespräch mit Anja Kampmann und Dr. Pablo Schneider &#124; 27.8.2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Das &#8222;Parabel. Zentrum für Kunst in Hamburg&#8220; lädt ein: Liebe Freundinnen und Freunde der PARABEL,wir möchten Sie herzlich zu einem besonderen Literaturabend in die PARABEL einladen. Im Rahmen unserer aktuellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das &#8222;Parabel. Zentrum für Kunst in Hamburg&#8220; lädt ein: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Freundinnen und Freunde der <a href="https://www.parabel.hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PARABEL</a>,<br>wir möchten Sie herzlich zu einem besonderen Literaturabend in die PARABEL einladen. Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung „Eine Lust, die tragisch wirkt …” – Rolf Nesch und Hamburg begrüßen wir die Hamburger Schriftstellerin Anja Kampmann. Sie liest aus ihrem vielfach ausgezeichneten Roman &#8222;Die Wut ist ein heller Stern&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hamburg in den frühen 1930er Jahren: Die Stadt pulsiert, die Reeperbahn zieht Nacht für Nacht Menschen an, Varietés und Theater versprechen Glanz und Unterhaltung. Gleichzeitig verändern politische Umbrüche das Leben der Menschen grundlegend. In diese Zeit führt Anja Kampmann in ihrem Roman &#8222;Die Wut ist ein heller Stern&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Romans steht Hedda, die sich ihren Traum erkämpft hat: Als Artistin tritt sie im Alkazar auf der Reeperbahn auf. Doch in den 1930er Jahren tauchen die neuen Uniformen immer selbstverständlicher im Publikum auf. Die Freiräume werden enger, und auch für die Frauen im Varieté wird das Leben zunehmend gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Während ihr Bruder Jaan als Harpunenschmied auf einem Walfänger Kurs auf die Antarktis nimmt, sucht Hedda für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach einem Ausweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer unverwechselbar atmosphärischen Sprache, der es zugleich an Leichtigkeit nicht fehlt, erzählt Anja Kampmann eine eindringliche Geschichte weiblicher Selbstbehauptung in einer von Männern dominierten Zeit. Die Lesung steht in einem besonderen Dialog mit der Ausstellung über Rolf Nesch. Beide eröffnen einen Blick auf das Hamburg der frühen 1930er Jahre und laden dazu ein, Kunst, Literatur und Geschichte miteinander ins Gespräch zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Lesung spricht Anja Kampmann mit Kunsthistoriker und Co-Kurator der Ausstellung Dr. Pablo Schneider über die Entstehung des Romans, die historischen Hintergründe und die Bedeutung Hamburgs als Schauplatz von Kunst und Literatur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anja Kampmann, geboren 1983 in Hamburg, zählt zu den profiliertesten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Für ihren Roman &#8222;Die Wut ist ein heller Stern&#8220; erhielt sie den Hans-Fallada-Preis; zudem war das Buch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 27. August 2026 | Beginn: 18 Uhr<br>PARABEL – Zentrum für Kunst in Hamburg<br>Eintritt: 10 Euro | Schülerinnen und Schüler: Eintritt frei</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bitten um Anmeldung unter <a href="mailto:info@parabel.hamburg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@parabel.hamburg</a>. <br>Restkarten sind, sofern verfügbar, an der Abendkasse erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit herzlichen Grüßen<br>Parabel. Zentrum für Kunst in Hamburg, Fuhlsbüttler Str. 656 | 22337 Hamburg<br><a href="https://www.parabel.hamburg" data-type="link" data-id="www.parabel.hamburg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.parabel.hamburg</a><br>Tel: +49 (0)40 60 42 9760<br>Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr, | Samstag u. Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr</p>
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		<item>
		<title>725 Jahre Blankenese &#124; 21. &#8211; 23. August 2026</title>
		<link>https://blankenese.de/725-jahre-blankenese-21-23-august-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 10:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Programm des Festes Programmpunkte des Festes &#8211; als pdf-Datei 6. August 2026: Podcast mit Klaus SchümannPersönliches und &#8222;Festliches&#8220; &#8211; 28. Juli 2026: Podcast mit Oliver Diezmann &#8211; bei ihm laufen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://blankenese.de/das-programm-zum-fest/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="500" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/MenschenBahnhofstrasse.jpg" alt="MenschenBahnhofstrasse" class="wp-image-52031 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://blankenese.de/das-programm-zum-fest/">Programm des Festes</a></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Programmpunkte des Festes &#8211; <a href="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Veranstaltungsprogramm-725Jahre_Blankenese-Stand_5.08-2026.pdf">als pdf-Datei</a></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://blankenese.de/klaus-schuemann-medienmann-mit-leib-und-seele/"><img loading="lazy" decoding="async" width="999" height="500" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Klaus-Schuemann-06082026-.jpg" alt="Klaus Schümann 06082026" class="wp-image-52042 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">6. August 2026: <br><a href="https://blankenese.de/klaus-schuemann-medienmann-mit-leib-und-seele/">Podcast mit Klaus Schümann</a><br>Persönliches und &#8222;Festliches&#8220;</p>
</div></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">&#8211;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://blankenese.de/1301-2026-725-jahre-blankenese/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="509" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/07/OD.2026a.jpg" alt="OD.2026a" class="wp-image-51856 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>28. Juli 2026: </strong><br><strong><a href="https://blankenese.de/1301-2026-725-jahre-blankenese/">Podcast mit Oliver Diezmann</a> &#8211; </strong><br><strong>bei ihm laufen die Fäden zusammen</strong>: Auf dem Weg zum Fest</p>
</div></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">&#8211;</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://blankenese.de/725-jahre-blankenese-und-das-zukunftsforum-feiert-mit/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="511" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/07/Zukunftsforum.Slider.jpeg" alt="Zukunftsforum.Slider" class="wp-image-51910 size-full"/></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://blankenese.de/725-jahre-blankenese-und-das-zukunftsforum-feiert-mit/">Zukunftsforum Blankenese</a> &#8211; mit seinem Programm<br></p>
</div></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="463" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ProgrammWerbung.jpg" alt="ProgrammWerbung" class="wp-image-52029"/><figcaption class="wp-element-caption">ProgrammWerbung</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Klaus Schümann – Medienmann mit Leib und Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vera Klischan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[und das Fest "725 Jahre Blankenese"]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt wohl niemanden, der Klaus Schümann nicht kennt. <br>Der <a href="https://kloenschnack.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klönschnack</a>, der Blankeneser Neujahrsempfang, der Hamburger Hafenempfang und &#8211; unvergessen – die Feierlichkeiten zur 700 Jahrfeier Blankenese. <br>Der gelernte Schriftsetzer hat den Stadtteil wie kein anderer inspiriert, zusammengebracht und &#8211; jeweils im Januar &#8211; zum gesellschaftlichen Mittelpunkt gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun steht ein weiteres Jubiläum vor der Tür. <br>Blankenese wird 725 Jahre alt. <br>Ob Klaus Schümann wieder eine tragende Rolle spielt? <br>Wie schaut er heute auf seinen Stadttteil, in dem er „jeden Grashalm kennt“?<br></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Podcast-Klaus-Schuemann-reduziert.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Vera Klischan hat sich mit Klaus Schümann unterhalten.<br>Technik: Peter Franz</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Vera Mohr-Möller, 1911 – 1998</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 08:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildhauerin, Malerin, Erfolgs-Autorin, Sport-Ass]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bildhauerin, Malerin, Erfolgs-Autorin, Sport-Ass</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-882d8e41fdcb64ba45f531342519615a wp-block-paragraph"><strong>Text von Maike und Ronald Holst –&nbsp;<br>in ihrem Buch „Blankeneser Frauen“ – erschienen 2013</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Würdigung durch Justus Frantz</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Vera war ein Mensch, der sich nicht schnell preisgab, der beobachtete, der still war – aber man konnte sicher sein, irgendeine Geburt stand bevor: Eine Plastik, ein Gedicht, eine Geschichte. Einen vielseitigeren Menschen habe ich selten erlebt und doch – sie machte nichts aus sich! Sie war bescheiden bis zur Selbstaufgabe (&#8230;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie konnte (&#8230;) schwierige Situationen mit ihrem Humor souverän durchstehen und hat uns wunderschöne Plastiken geschenkt, die wahrscheinlich, wenn sie sich besser in der Öffentlichkeit behauptet hätte, einen ganz anderen Stellenwert im hamburgischen Kulturleben einnehmen könnten – eine Stellung, die sie verdiente. Denn wie Vera mit dem Material umging, wie sie Feinheiten ziselierte, wie sie Grazie darstellte und kraftvoll zu modellieren wusste, ist ganz außergewöhnlich und ein Geschenk an uns, das nie vergeht!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auszug aus dem Brief, den der berühmte Pianist Justus Frantz anlässlich des Todes von Vera Mohr-Möller schrieb.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Unabhängiger Geist</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vera Mohr wurde 1911 in ein großbürgerliches Kieler Elternhaus geboren. Ihr Vater Hans Mohr war ein geachteter Werftdirektor. Von ihm hatte sie die technische Begabung. In dem jungen Mädchen, das noch zwei Brüder besaß, entwickelte sich schon früh ein unabhängiger Geist, was in der Schule zu ernsthaften Konflikten führte. Wegen einer „Ungebührlichkeit“ &#8211; hervorgerufen aus Gerechtigkeitsgefühl &#8211; musste sie die Anstalt schließlich verlassen. Denn sie hatte einem Lehrer bei der Zeugnisausgabe unerschrocken „Ungerechtigkeit“ vorgeworfen. Daraufhin wurde sie von ihren Eltern in ein Pensionat am Starnberger See geschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den Schock folgte die Erkenntnis, dass alles zwei Seiten hat: In Bayern fand sie ausgiebig Gelegenheit, von ihr geliebte Sportarten auszuüben, wie Bergsteigen oder Skilaufen. Hier durfte sie einmal wöchentlich in den Zug springen und nach München fahren,  um bei Bildhauer Horzetzki Aktmalerei und Portraitzeichnen zu lernen.  Dabei wurde das künstlerische Fundament der späteren Bildhauerin und Malerin gelegt. Das war 1928, kurz vor der Weltwirtschaftskrise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 1929 ging sie auf die Hamburger Hochschule für Bildende Künste, um Bildhauerei bei Professor Luksch zu studieren. Der schon betagte Herr gewährte seinen Studenten viel Spielraum, sodass die sechs Studiensemester eine Zeit künstlerischer Freiheit, vor allem aber eine Periode des Probierens und Entdeckens neuer Techniken und Stile für sie wurde. Damals schon entwickelte sich Veras Vorliebe für die Darstellung&nbsp; tänzerischer Posen, die sie lebenslang beibehielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss ihres Studiums heiratete sie 1932, was Anfang der 1930er Jahre üblicherweise das Ende eines künstlerischen Lebens bedeutete. Doch ihr Mann, der Hausmakler Wilhelm H.C. Möller, ließ seiner Frau alle Freiheit, weiterhin ihrem „unabhängigen Geist“ nachzuhängen und sich künstlerisch zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich 1934 ein erstes Kind ankündigte, zog das junge Paar von der Rothenbaumchaussee in freistehende Clubräume des Norddeutschen Regattavereins, in dem ihr Mann Wilhelm „Bobby“ Möller Mitglied war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die junge Künstlerin waren Wohnung und Atelier mit weitem Blick über die Alster – direkt auf die Silhouette der Stadt – der schönste Arbeitsplatz, den sie sich hätte denken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst nach der Geburt des zweiten Kindes im Jahr 1937 fand Vera Zeit für weitere künstlerische Entfaltung. Mit unglaublichem Eifer portraitierte sie ihre Kinder, verfasste Kinderbücher und schuf bildhauerische Werke.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Patin einer Hamburger Kult-Figur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem NRV-Bootssteg, direkt vor ihrer Haustür, war Vera mit den Geschichten über Klein-Erna in Berührung gekommen. Irgendwann kam ihr der Gedanke, zu diesen Kalauern frech hingeworfene Zeichnungen zu fertigen, und dann nach einem geeigneten Verlag zu suchen. Das könnte ein ähnlicher Erfolg werden wie es die beiden von Erich Ohser entworfenen Figuren „Vater &amp; Sohn“ waren.<em> </em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="545" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Mohr_.Bobby_.jpg" alt="BF.Mohr.Bobby" class="wp-image-52070"/><figcaption class="wp-element-caption">Bobby und Vera Möller, 1930</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die um 1900 geborene Klein-Erna-Namensgeberin Erna Nissen war schon früh segelbegeistert. Als ihre erste Jolle auf den Namen „Klein-Erna“ getauft werden sollte, blieb – oh Pech &#8211; die Sektflasche heil. Das Missgeschick wurde von Ernas Brüdern als besonderer Schenkelklopfer verbreitet. Vorrangig im Jugendsegelclub „Alster-Piraten“ (ab 1938 Jugend-Abteilung des NRV), in dem Erna und ihre Brüder Mitglieder geworden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch bald schon erfand und kannte jeder eine Klein-Erna-Geschichte.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="749" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Mohr_.KleinErna-749x1024.jpg" alt="BF.Mohr.KleinErna" class="wp-image-52072 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Witze nach verschiedenen Mustern aufgebaut waren, spielten sie durchweg im ärmlichen Milieu des Hamburger Gängeviertels, hatten immer eine lakonische Pointe und wurden stets auf „Missingsch“ vorgetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vera Mohr-Möller sammelte bzw. übernahm viele der verbreiteten Klein-Erna-Witze, illustrierte die  Geschichten und ließ sie von Druckerei Christians auf eigene Kosten produzieren, da sich kein Verleger fand. Nachdem die ersten 1.000 Exemplare in Windeseile vergriffen waren, gelang es ihr 1939 tatsächlich, einen Verleger auftun. Einzigartigkeit und Attraktivität des Büchleins lagen in den von Vera beschriebenen Dialogen und den von ihr geschaffenen Illustrationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders die beiden ersten Bändchen wurden zum sensationellen Erfolg. Das mag auch daran gelegen haben, dass  viele der Geschichten rund um die deftige Hamburger Deern ins Feld geschickt wurden, um die Soldaten an der Front zu erfreuen. Insgesamt wurden mehr als zwei Millionen der witzigen Büchlein verkauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach dem Krieg erschienen mehrere Klein-Erna-Bändchen und 1969 entstand – gewissermaßen als Krönung &#8211; ein Heidi-Kabel-Film um das schlichte Mädchen: „Klein Erna auf dem Jungfernstieg“. </p>
</div></div>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Aufstieg und Verehrer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Vorkriegsjahren fand die junge Mutter und engagierte Künstlerin nicht nur Zeit für die Kinder und fürs Häusliche, sondern auch für Hockey und Tennis. Sie begann sogar Golf zu spielen. Daraus sollte sich später eine unvergleichliche Karriere entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vera liebte klassische Musik, obwohl sie nie ein Instrument gespielt hat, während sich ihr sehr musikalischer Ehemann ganz der Kammermusik verschrieben hatte. Obendrein war er ein ausgemachter Kenner dieser Musikrichtung. Was lag da näher, als immer wieder Konzerte im Hause Möller zu veranstalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vera Mohr-Möller, kurz VMM, hatte während dieser Zeit auch an der Gestaltung von Bilderbüchern gearbeitet, veranstaltete eine Roller-Rallye durch Blankenese und schrieb Jugendlektüre, wie „Claudia hat Köpfchen“. Ihre Phantasie und ihr Unternehmungsgeist waren kaum zu bändigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen des stärker werdenden Bombenkrieges zog Vera Möller mit ihren beiden Kindern Peter und Monika nach Blankenese. Als sie sich auch dort nicht mehr sicher fühlte, nach Scharbeutz an die Ostsee. Hier gab es trotz des Krieges noch die Ruhe, die für eine Künstlerin notwenig ist. Hier fand sich auch ein Stoff, den es ohne Bezugscheine, dafür aber in Hülle und Fülle gab: Holz. An diesem für sie neuen Material wollte sie sich erproben. Doch schnitzend zu modellieren ist für jemanden, der bisher mit Ton gearbeitet hat, nicht einfach, erfordert sogar ein totales Umdenken, weil man am Material Holz einmal weggenommene Partien nicht wieder anfügen kann. Aber gerade diese Herausforderung faszinierte Vera.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Mohr_.1930-799x1024.jpg" alt="BF.Mohr.1930" class="wp-image-52069" style="width:548px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Portraitaufnahme, 1930er Jahre</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es begann um 1939/40, dass Vera einem jungen Mann ungewollt das Herz entflammte. Wolfgang Borchert hieß der um zehn Jahre Jüngere (1921 – 1947), der in glühenden Liebesbriefen um ihre Gunst warb. Die vielen erhaltenen Schreiben, die der früh verstorbene Autor an Vera richtete, enthielten eine schwer verdauliche Mischung aus echter Verehrung und theatralischem Gefallen an der Rolle eines in Liebe entbrannten Jünglings. „Wenn Du Dich mir entziehst, bricht mein Ich kühl und zwecklos zusammen vor Öde und Qual.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es blieb bei der unerwiderten, einseitigen Verehrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Krieg gelang Borchert der künstlerische Durchbruch. Er wurde mit Stücken wie „Draußen vor der Tür“ oder seinen ergreifenden Kurzgeschichten zum herausragenden Vertreter der deutschen „Trümmer-Literatur“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Borchert widmete Vera Mohr-Möller auch eine eigens für sie geschriebene indische Legende „Arti und Mira“ und bat darum, dass sie sie illustrieren möge. Erst nach seinem Tod, also nach 1947, konnte Vera die Bitte erfüllen. Da sich damals aber kein Verleger fand, ließ sie 50 Exemplare mit Farbkopien ihrer Illustrationen auf eigene Kosten herstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Puppen-Karriere</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="694" height="1024" data-id="52068" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Moh_.Kniende2-694x1024.jpg" alt="BF.Moh.Kniende2" class="wp-image-52068"/><figcaption class="wp-element-caption">ca. 1944</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="1024" data-id="52067" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Moh_.Kniende-550x1024.jpg" alt="BF.Moh.Kniende" class="wp-image-52067"/><figcaption class="wp-element-caption">Kleine Kniende, Holz</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">1945 begann sie in ihrem Atelier im Hirschparkhaus (heute Witthüs Teestuben) mit der Herstellung von Puppen nach eigenen Entwürfen, denn gängige Massenware fand vor ihrem Künstlerauge keine Gnade. Aber selbst industriell hergestellte Puppen gab es in diesen schweren Jahren so gut wie nicht zu kaufen. Jeder Kopf wurde von ihr individuell geschnitzt und bemalt, die Puppenkörper von Helferinnen genäht und fachkundig mit Garderobe aus Stoffresten eingekleidet. Haarschöpfe entstanden aus Fellresten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1946 kam es zu einer großen Verkaufsausstellung in ihren Atelierräumen. Die künstlerisch gestalteten Puppen gingen meist an englische Besatzungssoldaten,&nbsp; die in den umliegenden Häusern stationiert waren oder verkehrten. (Das Hirschparkhaus war beispielsweise Sergeantenmesse.) Der Puppenpreis lag bei einer Stange Lucky Strike-Zigaretten. Dafür ließen sich Butter, Zucker, Mehl oder andere Nährmittel auf dem Schwarzen Markt eintauschen. Dass die meisten deutschen Kaufinteressierten nicht in diese hohen Preise einsteigen konnten, ist nachvollziehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Puppenidee köchelte weiter. Inzwischen war daraus ein Plüschtier auf vier Rädern zum Ziehen geworden. Drei alternative Kuschelwesen, Häschen, Hund oder Katze, konnten vom Fahrgestell genommen und gewaschen werden, um sie anschließend wieder auf dem Untersatz zu fixieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das müsste etwas für die Firma Steiff sein, überlegte sie. Doch die brieflich vorgestellte Idee kam überhaupt nicht an. Verärgert fuhr Vera zu Steiff nach Süddeutschland, um mit dem Herrn Direktor persönlich über ihren Vorschlag zu sprechen. Diese Reise muss Tage gedauert und viele Strapazen gekostet haben. Denn Ende der ´40er Jahre verkehrten nur schrecklich überfüllte Züge, die für die Strecken Hamburg/München oder ins württembergische&nbsp; Giengen an der Brenz Tage benötigten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem betrat Vera das Steiff-Direktorenzimmer locker und kampfeslustig, während sie das Hoppeltier hinter sich herzog – und hatte damit gewonnen. Ihr toller Vorschlag wurde angenommen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Haus in Blankenese</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Krieg fand sich die Familie wieder in Blankenese ein. Wilhelm Möller erwarb das Haus Pepers Diek 12 samt großem Grundstück, nachdem es von englischen Besatzungstruppen geräumt worden war. Doch in welchem Zustand befand sich das beinahe 400 Jahre alte Herrenhaus, das 1910 von den Architekten Lundt &amp; Kallmorgen umgebaut und auf die Höhe der damaligen Zeit gebracht worden war?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Britische Soldaten hatten mit Benzin versucht nachzuhelfen, als das Kaminholz nicht brennen wollte. Den Feuerschaden, der selbst das Dach beschädigt hatte, kann man sich ausmalen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gebäude bedurfte deshalb einer Renovierung von Grund auf. Aber der Blick vom Herrenhaus auf die Elbe beim Mühlenberger Loch, den schon&nbsp; der Niederländer Hugo Grotius 1632 beschrieben hatte, bezauberte Vera wie Wilhelm. Dieses Haus mussten sie haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ihre Kinder erwachsen waren und selbst Familie hatten, bauten Vera und Wilhelm Möller Anfang der 1960er Jahre für sich ein Einfamilienhaus mit Atelierräumen direkt neben das große Herrenhaus, während die jungen Familien weiter im ältesten Gebäude Blankeneses lebten. Dadurch konnte Vera in Ruhe ihren künstlerischen Arbeiten nachgehen und hatte trotzdem – wann immer sie wollte &#8211;&nbsp; Kontakt mit Kindern und Enkeln.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Künstlerisch immer neue Wege</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in den ersten Nachkriegsjahren genoss Vera den Ruf einer bedeutenden Künstlerin. Dies hatte immer wieder private und öffentliche Aufträge zur Folge. Zu den von ihr geschaffenen Werken gehörte der wasserspeiende goldene Delphin der Eigner-Badewanne auf Onassis´ Luxus-Yacht „Christina“. Oder ein verchromter Brunnen mit springenden Fischen für die Internationale Gartenbauausstellung von 1953 in Hamburg. Oder eine lebensgroße Plastik für die Hamburger Lehrerbaugenossenschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mohr-Möller ging dabei immer wieder neue künstlerische Wege, indem sie beispielsweise Glasbilder aus kaputten Flaschen, aus Fahrradkatzenaugen, aus bunten Scherben als Gegengewicht zur Tristesse und Trostlosigkeit der Kriegs- und Nachkriegszeit schuf. Mit den glitzernden Materialien gestaltete sie übrigens auch die Glaskuppel eines Londoner Einkaufszentrums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die unermüdliche, auch technisch so begabte Künstlerin gestaltete die Bar eines Schiffes mit farbigen Glasplatten, die sie per PKW aus Frankreich holte. Die fragilen Platten goss sie in flüssiges Acryl, um auf diese Weise Schäden durch Schiffsmotorenvibration zu vermeiden. Das wiederum fügte sich zu einem äußerst stabilen, besonders aber zu einem dekorativen Kunstwerk.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wohl erfolgreichste Golf-Familie Deutschlands</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1950 trat Familie Möller geschlossen dem Golf-Club Falkenstein bei, der gerade von der britischen Besatzungsmacht zurückgegeben worden war. In der Fachpresse wurde Jahrzehnte später gewürdigt, dass sich die Möllers zu der wohl erstaunlichsten Golffamilie Hamburgs &#8211; wenn nicht Deutschlands &#8211; mauserte. Sie waren damals in der Golfwelt so bekannt, wie heute ein Bernhard Langer.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="843" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Mohr_.Golf_-843x1024.jpg" alt="BF.Mohr.Golf" class="wp-image-52071" style="width:509px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Als Golferin hatte sie Handicap 3</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vera besaß das unglaubliche Handycap 3 und errang viele nationale und internationale Titel und Preise. Die zahllosen Silberpokale, die sie dabei erhielt, ließ sie eines Tages in einen Schmelzofen wandern, um aus dem so gewonnenen Material Silberschmuck zu produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich zeigte sie ihren halbwüchsigen Kindern Peter und Monika, wie man es macht, mit Handycap 3 zu spielen und damit eine Deutsche Meisterschaft zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1953 wurde Tochter Monika Hamburger Golfmeisterin und löste damit ihre Mutter ab. Weitere 13 Male gewann die Tochter diesen Titel noch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Bruder Peter stand mehrfach, neben Mutter und Schwester, auf dem Siegertreppchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden bestritten &#8211; zusammen mit zwei weiteren Damen &#8211; viele internationale Golf-Turniere für Deutschland. Was bedeutete: Unsere&nbsp; Nationalmannschaft wurde Anfang der 60er Jahre zur Hälfte von den Möllers gestellt. Es waren herrliche Turnierzeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann mussten Vera und Monika bei den skandinavischen Meisterschaften in Oslo in der Schlussrunde sogar gegeneinander antreten, nachdem jede andere internationale Größe aus dem Feld geschlagen war. Erst führte Vera, dann wurde sie von ihrer Tochter überholt. Während Sohn Peter, gleichfalls mit Handycap 0, bei den Herren im Finale stand. Drei Möllers gewannen an diesem Tag Silber. Welch ein grandioser Möller-Sieg.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Immer wieder neue Kunst-Aktivitäten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem sich Vera an Glasobjekten erprobt hatte, entwickelte sie eine spezielle Technik, die sie Kristallographik nannte und sich patentieren ließ: Beim Entwerfen farbiger Felder mit Farbe und Holzbeize auf Papier ergaben sich bei Minustemperaturen zunächst unbeabsichtigt an Eisblumen erinnernde kristalline Strukturen, die auch nach dem Auftauen ihre Gestalt bewahrten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vielen von ihr beschrittenen Wege, Aufgaben und Arbeiten nannte sie schlicht und unprosaisch „Aktivitäten“. Es wimmelte bei ihr nur so davon. Dazu gehörte, wie schon erwähnt, ihre Liebe zur Kammermusik, der sich vor allem ihr Mann verschrieben hatte. Viele Jahre leitete er die „Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik“. Vera lieferte für deren Programme immer wieder Karikaturen, belebte Konzert-Abende mit Stegreifgedichten zu jedem beliebigen Thema, die sie aus dem Ärmel zu schütteln wusste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In späten Jahren gewann manchmal der Gedanke bei ihr Oberwasser, sie habe sich im Leben verzettelt. Weil sie so vieles angefangen, aber mit nichts einen durchbrechenden Erfolg gehabt habe. „Niemand mache ich dafür verantwortlich, nur mich selbst!“ kommentierte sie ihre Selbstzweifel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch gibt es ein erfüllteres Leben, als das von Vera Mohr-Möller? Die gleichzeitig Mutter, Künstlerin, Autorin, Technikerin, Sportlerin, Haus- und Ehefrau war?&nbsp; Sie verstand es, sich immer wieder neu zu begeistern, um sich, nachdem ein Werk abgeschlossen war, einem nächsten Projekt, einer ganz neuen Erfahrung zuzuwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vera Mohr-Möller hat ihr Leben mit „Freude am Tun“ erfüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-3aca40ce630b9d2e2063cb33fe53003d wp-block-paragraph"><strong>Quellenangabe</strong>:</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-7257634268f1923ef27fa9da98a9d506 wp-block-paragraph">Vera Mohr-Möller, „Plastiken“, Monika Blaubach geb. Möller, Eigenverlag, Hamburg 2004</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-317f1084582249c6e6ab2a8c7974ad73 wp-block-paragraph">Golf, Special: „Portrait: Familie Möller, Falkenstein“</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-270f57691b0a0810644e95bd3c39fb5d wp-block-paragraph">Interview mit Monika Blaubach, geb. Möller, Hamburg 2011</p>
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		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Mohr_.Moeller.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/BF.Mohr_.Moeller.jpg" medium="image" />	</item>
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		<title>ADAC Cyclassics Hamburg 2026 &#8211; mit &#8222;Blankenese Zeiten&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Profis am Waseberg ADAC Cyclassics Hamburg 2026 präsentieren&#160;starke Teams&#160; 16. August 2026 Auf der Site sind auch die ersten Namen vermerkt &#8211; eine spannende Teilnehmergruppe! In dem ADAC-Text heißt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Profis am Waseberg</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.cyclassics-hamburg.de/de/aktuelles/2026/adac-cyclassics-hamburg-2026-prasentieren-starke-teams/27">ADAC Cyclassics Hamburg 2026 präsentieren&nbsp;starke Teams</a></strong>&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-2c64e4e7619930bc9ddb44d08b903a0f wp-block-paragraph">16. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Site sind auch die ersten Namen vermerkt &#8211; eine spannende Teilnehmergruppe! In dem ADAC-Text heißt es u.a.:</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-0c426af6e56bcf382742de00d086c238 wp-block-paragraph">Nach der vorliegenden Übersicht sind 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams für das Rennen in Hamburg und der Metropolregion vorgesehen.<br>Das Feld verspricht bereits nach aktuellem Stand ein hochklassiges Rennen mit internationaler Besetzung.<br>Die Teilnahme der Profis deutet auf ein offenes Rennen hin, in dem Sprinter, Klassikerfahrer und Ausreißergruppen gleichermaßen eine Rolle spielen können. </p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-65680720c3da4e00f6a3de34b228a11c wp-block-paragraph">Das Hamburger WorldTour-Rennen bietet traditionell Chancen für endschnelle Fahrer, verlangt im Finale aber zugleich Positionierung, Rennhärte und Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rennen durch Blankenese</strong>: <strong>ca. 13:41–16:00 Uhr:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radrennen führt <strong>einige Male durch Blankenese und über den Waseberg</strong>. <br>Die Profis passieren das Dorf nach dem offiziellen Zeitplan mehrmals:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. <strong>13:41–13:50 Uhr</strong> – erste Passage Blankenese</li>



<li>ca. <strong>14:30–14:43 Uhr</strong> – zweite Passage</li>



<li>ca. <strong>14:44–14:58 Uhr</strong> – dritte Passage</li>



<li>ca. <strong>15:32–15:52 Uhr</strong> – vierte Passage</li>



<li>ca. <strong>15:46–16:07 Uhr</strong> – fünfte Passage</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://storage-aso.lequipe.fr/ASO/cycling_bem/timetable.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der genaue Zeitplan</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://storage-aso.lequipe.fr/ASO/cycling_bem/timetable.pdf" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="459" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Zeitplan-Cyclassics-1024x459.png" alt="Zeitplan Cyclassics" class="wp-image-52185"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Zeitplan Cyclassics</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeiten sind abhängig vom Renntempo; die mittlere der drei offiziellen Geschwindigkeitsprognosen liegt jeweils dazwischen. <br>Der Waseberg wird insgesamt fünfmal befahren. (<a href="https://www.cyclassics-hamburg.de/de/etappe-1">Cyclassics Hamburg</a>)<br><strong>Veranstaltungsort in Blankenese:</strong> Strecke u. a. über Elbchaussee, Blankeneser Landstraße und <strong>Waseberg</strong><br><strong>Veranstalter:</strong> ADAC Cyclassics / A.S.O. Germany<br><a href="https://www.cyclassics-hamburg.de/de/etappe-1">Offizielle Cyclassics-Strecke und Zeitplan</a><br><a href="https://www.hamburg.de/freizeit/sport/cyclassics-321972?utm_source=chatgpt.com">Hamburg.de – ADAC Cyclassics</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="503" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2024/09/Cyclassic2024a.jpg" alt="Cyclassic2024a" class="wp-image-28288"/><figcaption class="wp-element-caption">Cyclassic vor 2 Jahren &#8211; Falkensteiner Ufer</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film würde möglicherweise am Sonntag ähnlich aussehen&#8230; &#8211; darum nur der Rückblick: Hier das Falkensteiner Ufer</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2023/08/Cyclassics1.mp4"></video></figure>



<p class="wp-block-paragraph">dann auf den Falkentaler Weg</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2023/08/cyclassics2.mov"></video></figure>



<p class="wp-block-paragraph">dann aber der Waseberg &#8211; und den 5x&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2024/09/wasebergA.mp4"></video></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Einladung zum ElbeCampTag: 15.8.2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 09:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Familienspaß am Elbstrand für Groß und Klein ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ElbeCamp lädt am Samstag, den <strong>15. August 2026 </strong>erneut zum beliebten <strong>ElbeCamp Tag </strong>ein – einem bunten Sommernachmittag für die ganze Familie, direkt am Elbstrand zwischen Wald und Wasser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab <strong>14:00 Uhr </strong>erwartet die Besucher:innen ein <strong>vielfältiges Mitmachprogramm </strong>für Kinder und Erwachsene – kreativ, nachhaltig, fantasievoll und kostenlos.&nbsp;</p>



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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a7f827d98eac&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a7f827d98eac" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51960" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ElbeCamp_3000x2000px_Elfenagentur.jpg" alt="ElbeCamp_3000x2000px_Elfenagentur" class="wp-image-51960"/><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a7f827d993dc&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a7f827d993dc" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51963" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ElbeCamp_3000x2000px_Elpham‚-Kinderschminken.jpg" alt="ElbeCamp_3000x2000px_Elpham‚ Kinderschminken" class="wp-image-51963"/><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a7f827d99899&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a7f827d99899" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51961" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ElbeCamp_3000x2000px_Kreativstation.jpg" alt="ElbeCamp_3000x2000px_Kreativstation" class="wp-image-51961"/><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a7f827d99d1d&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a7f827d99d1d" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51965" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ElbeCamp_3000x2000px_M„rchenerz„hlerin-Gudrun.jpg" alt="ElbeCamp_3000x2000px_M„rchenerz„hlerin Gudrun" class="wp-image-51965"/><button
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		</button></figure>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a7f827d9a1c6&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a7f827d9a1c6" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="51964" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ElbeCamp_3000x2000px_Zirkus-Abrax-Kadabrax.jpg" alt="ElbeCamp_3000x2000px_Zirkus Abrax Kadabrax" class="wp-image-51964"/><button
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			</svg>
		</button></figure>
</figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Die kleine Galerie aus einem vergangenen Fest</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dabei sind:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">• Clown*innen Walkacts <br>• Siebdruck, Upcycling und diverse weitere Kreativstationen <br>• Elphamé Kinderschminken <br>• Elfenagentur-Überraschung <br>• Märchenstunde mit Gudrun <br>• Mitmachzirkus &amp; Kinderzirkusaufführung mit ABRAX KADABRAX <br>• Feuershow von Pina Colina – „Feuerspiel zum Träumen“ bei Einbruch der Dunkelheit </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 17:30 Uhr: <strong>Koko&#8217;s Clownshow </strong>&#8211; mit Humor, Fantasie und einer Prise Magie!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Musikalische Highlights:&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 18:00 Uhr: <strong>Bonny </strong>– sorgt mit ihrer warmen, souligen Stimme für eine ganz besondere Atmosphäre! </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="869" height="1006" data-id="51959" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ElbeCampTag_Bonny.jpg" alt="ElbeCampTag_Bonny" class="wp-image-51959"/><figcaption class="wp-element-caption">ElbeCampTag_Bonny</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" data-id="51958" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/ElbeCampTag_Mahoin.jpg" alt="ElbeCampTag_Mahoin" class="wp-image-51958"/><figcaption class="wp-element-caption">ElbeCampTag_Mahoin</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ab 19:00 Uhr: <strong>Mahoin </strong>– Shantypolka aus Hamburg! Wilde Rhythmen treffen auf treibende Shantys, Balkanbeats auf bekannte Ohrwürmer und kultige Melodien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erlebt mit uns einen unvergleichlichen Tag am Ufer der Elbe, umgeben von einer atemberaubenden Kulisse aus Natur und Wasser.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gesamte Programm ist <strong>kostenfrei </strong>und ohne Anmeldung zugänglich. Für Erfrischung sorgt das direkt angrenzende <strong>Café Lüküs </strong>mit Snacks, Kuchen, Kaffee und Eis. Ideal zu erreichen per Rad, zu Fuß oder Bus (Linie 388) – Autoparkplätze sind leider sehr rar. !<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="724" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/2026_ElbeCampTag_Plakat_Programm-724x1024.jpg" alt="2026_ElbeCampTag_Plakat_Programm" class="wp-image-51957"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-center has-x-large-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://elbecamp.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Webseite zum ElbeCamp</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Kirche und Schule in Blankenese</title>
		<link>https://blankenese.de/kirche-und-schule-in-blankenese/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 20:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[FreitagsGedanken von Andreas-Christian Tübler, Pastor und Militärdekan a.D.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">(Freitag, 7. August 2026)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal staune ich selbst darüber, wie sich Wege im Leben wieder kreuzen. <br>Vor vier Jahren bin ich nach Blankenese zurückgekehrt – in jenen Stadtteil, in dem ich mich als Jugendlicher in einer Schauspielgruppe befand und als Schlagzeuger in einer Band spielte &#8211; beides ein Angebot der Kirche am Markt. Damals war Blankenese für mich Bühne, Klangraum, Abenteuer. Heute ist es Heimat. Und ein Ort, an dem ich nach meinem Dienst als Pastor und Militärseelsorger an der Führungsakademie einen neuen, stilleren Rhythmus gefunden habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders beeindruckt mich das gute Verhältnis zwischen Kirche und Schule hier im Stadtteil. <br>Die Bugenhagenschule – gegründet von der Evangelischen Kirche, getragen von der Stiftung Alsterdorf – ist ein Ort, an dem Bildung und Menschlichkeit sich nicht zufällig begegnen, sondern bewusst miteinander verwoben sind. Eine Stadtteilschule von Klasse 1 bis 13, in der Kinder und Jugendliche nicht nur lernen, sondern <em>wachsen</em> dürfen. Auch jene, die besondere Unterstützung brauchen: Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen begleiten sie mit Geduld, Wärme und Professionalität. Dieses Miteinander prägt die Atmosphäre der Schule – und es prägt auch mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit drei Jahren unterrichte ich dort Religion in der Oberstufe. Ich erlebe junge Menschen, die Fragen stellen, die ringen, die suchen. Und ich erlebe eine Schulgemeinschaft, die sich nicht scheut, gemeinsam innezuhalten. Regelmäßige Andachten und Gottesdienste, an denen die gesamte Schule teilnimmt, schaffen Momente, in denen wir uns als Teil eines größeren Ganzen spüren. <br>Für mich ist das ein Geschenk: zu sehen, wie Kirche und Schule einander stärken, wie sie gemeinsam Räume öffnen – für Trost, für Orientierung, für Mut.<br></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:34% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="497" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Tuebler2026.jpg" alt="Tuebler2026" class="wp-image-52003 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist es genau das, <br>was Blankenese für mich ausmacht: <br>ein Stadtteil, in dem Tradition und Gegenwart sich nicht ausschließen, <br>sondern einander tragen. <br>Ein Ort, an dem ich angekommen bin – <br>und an dem ich weitergeben darf, <br>was mich selbst einmal getragen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Andreas-Christian Tübler, Pastor und Militärdekan a.D.</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Schule.Kirche.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Schule.Kirche.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Gedenken vor dem sog. &#8222;Judenhaus&#8220;</title>
		<link>https://blankenese.de/gedenken-vor-dem-sog-judenhaus/</link>
					<comments>https://blankenese.de/gedenken-vor-dem-sog-judenhaus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 18:50:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr haben wir am Sonntag, den 19.07.2026 wieder im Grotiusweg 36 der ehemaligen jüdischen Mitbürger:innen gedacht, die von der nahegelegenen Villa (dem sogenannten „Judenhaus“) aus genau vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auch in diesem Jahr haben wir am Sonntag, den 19.07.2026 wieder im Grotiusweg 36 der ehemaligen jüdischen Mitbürger:innen gedacht, die von der nahegelegenen Villa (dem sogenannten „Judenhaus“) aus genau vor 82 Jahren ins KZ deportiert wurden. Die allermeisten von ihnen wurden  dort umgebracht. <br>Wir gedachten auch der jungen Menschen, die in verschiedenen sogenannten „Hachschara-Lagern“ in der näheren Umgebung (Wilhelminenhöhe, Falkensteiner Ufer, Grotiusweg) vielseitig ausgebildet und auf die Übersiedlung nach Palästina vorbereitet wurden. Viele von diesen jungen Erwachsenen sind ebenfalls im KZ umgekommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="519" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Gedenken.2026.c.jpg" alt="Gedenken.2026.c" class="wp-image-52011"/><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Friedemann Hellwig und Künstlerin Anna Vishnevska</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das sehr unterschiedliche jüdische Leben in diesen Hachschara-Lagern stelle Prof. Friedemann Hellwig in seiner Ansprache dar. Anhand eines Tagebuches, das im Zuge der Erforschung gefunden wurde, stellte Prof. Hellwig die Geschichte dieser Lager dar und las kurze Auszüge aus dem Tagebuch vor. Sehr lebendig, aktiv und lebensfroh wird darin geschildert, was die jungen Menschen bewegte und wie groß ihre Hoffnungen waren auf ein gutes Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss wurden die Namen der Menschen verlesen, die von diesem Ort aus deportiert wurden oder sich nach massiver Verfolgung und Entrechtung das Leben aus Verzweifelung genommen haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="404" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/08/Gedenken.2026.b.jpg" alt="Gedenken.2026.b" class="wp-image-52010"/><figcaption class="wp-element-caption">Gedenken.2026.b</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir legten für sie Sonnenblumen am Mahnmal nieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet und umrahmt wurde das Gedenken mit sehr einfühlsamen Liedern aus verschiedenen jüdischen Traditionen gesungen von der Künstlerin Anna Vishnevska.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stephan Willers-Inselmann</em></p>
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