<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/">

<channel>
	<title>blankenese.de</title>
	<atom:link href="https://blankenese.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blankenese.de/</link>
	<description>Aktuelles aus Blankenese</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Jun 2026 15:58:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/02/cropped-Logo_blankenese-32x32.png</url>
	<title>blankenese.de</title>
	<link>https://blankenese.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Sing mal wieder – Musik verbindet!</title>
		<link>https://blankenese.de/sing-mal-wieder-musik-verbindet/</link>
					<comments>https://blankenese.de/sing-mal-wieder-musik-verbindet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50816</guid>

					<description><![CDATA[FreitagsGedanken von Ute Stefanie Beier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Foto: pixabay</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 12. Juni 2026</strong>: Liebe Blankeneserinnen und Blankeneser,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Singen ist eine der ursprünglichsten Formen menschlicher Begegnung. Wie nichts anderes auf der Welt sorgt es dabei blitzschnell für ein schönes Gemeinschaftsgefühl. Das durfte ich bereits in meiner Grundschulzeit erfahren. Meine Klassenlehrerin, die in einer kleinen Dorfschule alle Fächer unterrichtete, war ausgesprochen singbegeistert. Jeden Schultag begannen wir mit einer viertel Stunde Gesang. Fröhlich und entspannt starten wir danach ins gemeinsame Lernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen, die gemeinsam singen, fühlen sich schnell miteinander verbunden und emotional ausgeglichen. Es funktioniert immer und überall. Wer jemals im Fußballstadion in eine Fanmelodie eingestimmt ist oder am Lagerfeuer „Country Roads“, „Über den Wolken“ oder „99 Luftballons“ gesungen hat, kennt diesen schönen Effekt nur zu gut.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeiten, gemeinsam zu singen, sind heute vielfältiger denn je. Klassische Chöre, weltliche Chöre, kirchliche Chöre. Pop und Rock, Gospel und Spirituals, Jazz und Swing, A-cappella und Barbershop, Opernchor und Musical. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer es klein mag, sucht sich ein Mini-Ensemble aus. Wer viele Leute kennenlernen möchte und Stimmenpower genießen möchte, wählt einen großen Chor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Blankenese muss man nicht lange suchen, um ein passendes Sing-Angebot zu finden. Die Musiklandschaft Blankeneses ist äußerst interessant und breit gefächert. Bei einem <a href="https://blankenese.de/ein-nachmittag-fuer-die-musik/">Treffen der Blankeneser Musikschaffenden</a> haben sich letzte Woche viele Chöre, Musikgruppen und -schulen untereinander ausgetauscht. Der inspirierende Nachmittag fand auf Einladung von Blankenese Miteinander statt und wurde von dem wunderbaren Musiker und Blankeneser Mitbürger Rolf Zuckowski begleitet. Neben vielen weiteren Musikangeboten stellten sich die Chöre Cantus Blankenese und der Gospelchor Blankenese vor. Auch <a href="http://www.improvoices.de">ImproVoices Hamburg</a> war dabei, eine neue Gruppe für Improvisationsgesang, die ich zusammen mit Mattis Trabandt gegründet habe und leite.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:26% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="853" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Ute-Stefanie-Beier-853x1024.png" alt="Ute Stefanie Beier" class="wp-image-50818 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren besuche ich Chorworkshops. <br>Das Impro-Singen hat mich dabei besonders erwischt. <br>Beim Improvisieren ist das gemeinsame Erleben entscheidend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer hektischen Welt ist es perfekt, um wieder ganz im Moment anzukommen. <br>Der Atem wird tiefer, <br>die Gedanken beruhigen sich <br>und die Stimme wird zum Ausdruck von purer Lebensfreude. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es keine Noten und Skripte. Stattdessen entstehen Melodien, Rhythmen und Klanglandschaften mit sanfter Anleitung ganz spontan. Viele Teilnehmende beschreiben diese Form des Singens als befreiend und überraschend kreativ. Mitmachen kann jeder!</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ob im Chor, im Gospelensemble oder beim freien Improvisieren – Singen verbindet Menschen auf besondere Weise. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, die eigene Stimme wiederzuentdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ute Stefanie Beier</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/sing-mal-wieder-musik-verbindet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Ute-Stefanie-Beier2.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Ute-Stefanie-Beier2.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Kurzbesuch: Die Oldtimer- Bergziege</title>
		<link>https://blankenese.de/50764-2/</link>
					<comments>https://blankenese.de/50764-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:35:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50764</guid>

					<description><![CDATA[Die rosa Bergziege kommt nach Blankenese]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">100 Jahre Busbetrieb der VHH &#8211; Die rosa Bergziege kommt nach Blankenese</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hamburg 9. Juni 2026 * Seit Mitte Mai sind die Oldtimer-Busse von vhh.mobility an Sonnabenden als rollende Botschafter im Liniennetz unterwegs. Anlass ist der 100-jährige Geburtstag des Busbetriebs. Am Sonnabend, 13. Juni, wird es in Blankenese historisch. Dann kehrt die rosa Bergziege von 1981 noch mal in ihr damaliges Einsatzgebiet, das Blankeneser Treppenviertel zurück.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was damals noch die Schnellbus-Linie 48 war, ist heute die Linie 488. <br>Hier verstärkt der Daimler Benz O 309 D zu folgenden Abfahrtszeiten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ab S Blankenese:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">10:05, 10:25, 11:05, 11:25, 12:05, 12:25, 13:05, 13:25, 14:05, 14:25, 15:05 und 15:25.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ab Blankenese Fähre</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">10:13, 10:33, 11:13, 11:33, 12:13, 12:33, 13:13, 13:33, 14:13, 14:33, 15:13 und 15:33.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Mitfahrt ist zum hvv Tarif möglich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="550" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Historische_Bergziege_vhh_mobility2.jpeg" alt="Historische_Bergziege_vhh_mobility2" class="wp-image-50766"/><figcaption class="wp-element-caption">Am 29.September 1990 wurden die „Bergziegen“ von der Hochbahn an die PVG übergeben, <br>wo sie in der Schenefelder Werkstatt für ihren Einsatz auf der Linie 48 noch einmal durchgecheckt wurde. <br>Foto: Lutz Achilles/HOV</figcaption></figure>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Die Rosa Bergziege, ein Daimler Benz O 309 D</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1973 setzte die Hochbahn auf den damaligen Schnellbus-Linien 48 und 49 Kleinbusse vom Typ O 309 D ein. Die historische Bergziege wurde 1982 als Wagen „6310“ für die Hochbahn zugelassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1990 übernahm die Pinneberger Verkehrsgesellschaft (PVG) die Buslinien durchs Blankeneser Treppenviertel, womit auch die dort eingesetzten Kleinbusse den Eigentümer wechselten und nach Schenefeld versetzt wurden. Nun hörte der Wagen auf die Betriebsnummer „249“ und trug eine Pinneberger Zulassung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rosa Lackierung des Busses steht für die Produktfarbe der damaligen HVV-Schnellbusse. 2018 wurden die Linien in die StadtBus-Linien 488 und 588 umgewandelt, womit der Schnellbus-Zuschlag entfiel. Das Rosa, eine Farbe, welche zur Einführung in den frühen 1960er Jahren mit seinen Pastellfarben hochmodern war, verschwand bereits in den 1990er Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1999 ist der Bus offizielles Museumsfahrzeug, zunächst bei der PVG, heute bei vhh.mobility.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>100 Jahre VHH Bus &#8211; die nächsten Termine</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die historischen Busfahrten sind Teil einer Jubiläumsreihe, die in den kommenden Wochen auf weiteren Linien im hvv Gebiet fortgesetzt wird:</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20.06.2026 – Linie 32: Bahnhof Bergedorf – U Billstedt</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 27.06.2026 – Linie 225/227: Bahnhof Bergedorf – Grundschule Kirchwerder/Achterdeich</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 04.07.2026 – Linie 285: S Iserbrook – Bahnhof Pinneberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 11.07.2026 – Linie 189: S Blankenese – S Wedel</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 18.07.2026 – Linie 269: Stadtverkehr Ahrensburg</p>



<p class="wp-block-paragraph">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 03.10.2026 – Linie 135: Ringlinie 135</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genauen Abfahrtszeiten der weiteren Einsätze werden wieder jeweils kurz vorher bekannt gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-pullquote has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-1ae81982e8910d5c8f1c4a591b9dbbe2"><blockquote><p><strong>Über vhh.mobility</strong><br>vhh.mobility (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) ist mit rund 3.000 Mitarbeitenden und ca. 800 Bussen an 18 Standorten die drittgrößte kommunale Busbetreiberin Deutschlands. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg befördert heute etwa 105,5 Millionen Fahrgäste pro Jahr. vhh.mobility ist Partnerin im Hamburger Verkehrsverbund (hvv) und auf 181 Linien in der Metropolregion Hamburg unterwegs.<br>vhh.mobility ist Treiberin der wichtigen Zukunftsthemen Elektromobilität und Digitale Mobilität. 2014 nahm vhh.mobility den ersten E-Bus Hamburgs in Betrieb, seit 2020 beschafft das Unternehmen für Hamburg ausschließlich Elektrobusse. vhh.mobility ist bundesweite Vorreiterin bei digital bedarfsgesteuerten On-Demand-Verkehren und hat mit hvv hop 2018 Deutschlands ersten On-Demand-Verkehr im ÖPNV erfolgreich in Betrieb genommen. Aktuell erprobt vhh.mobility im Projekt ahoi das autonome Fahren innerhalb der hvv hop Flotte im Bediengebiet Hamburg-Harburg.<br>In der Metropolregion Hamburg zählt vhh.mobility zu den größten Arbeitgebern. Die rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus 60 Nationen. vhh.mobility ist eine der frühen Unterzeichnenden der &#8222;Charta der Vielfalt&#8220;. Die Umsetzung dieser Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.<br>Weitere Information zu vhh.mobility: <a href="https://vhh-mobility.de/">vhh.mobility | Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH</a></p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/50764-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Historische_Bergziege_vhh_mobility.jpeg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Historische_Bergziege_vhh_mobility.jpeg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>„Zu Fuß ist cool“</title>
		<link>https://blankenese.de/zu-fuss-ist-cool/</link>
					<comments>https://blankenese.de/zu-fuss-ist-cool/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vera Klischan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50811</guid>

					<description><![CDATA[In großen bunten Buchstaben steht es seit Jahren am Eingang der Gorch-Fock-Schule. Unübersehbar! Das Transparent soll die chauffierenden Eltern erinnern, wie sinnvoll ein Schulweg sein kann, der ganz oder teilweise [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>In großen bunten Buchstaben steht es seit Jahren am Eingang der Gorch-Fock-Schule. Unübersehbar! </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Transparent soll die chauffierenden Eltern erinnern, wie sinnvoll ein Schulweg sein kann, der ganz oder teilweise zu Fuß zurückgelegt wird. Vera Klischan hat die Gorch-Fock-Schule von 1998 bis 2015 geleitet und kennt das Thema aus eigener Erfahrung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst gestern ist vor der Gorch-Fock-Schule im morgendlichen Anliefertrubel ein Unfall passiert. Eine 75-jährige Großmutter, die ihre Enkel zur Schule brachte, ist mit ihrem SUV beim Ausparken über die Karstenstraße auf das Schulgelände geschossen.&nbsp;&nbsp;Zwei Brüder, die hinter dem Wagen standen, wurden leicht verletzt. Der kleinere, der unter dem Wagen lag, kam wie durch ein Wunder mit Schürfwunden davon, der große Bruder mit einem gebrochenen Arm. Sehr viel schwerwiegender ist der Schock zu bewerten, der die Augenzeugen, das Kollegium und viele Kinder noch lange beschäftigen wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Schule und den neuen Schulleiter Carsten&nbsp;Wandtke-Rumpf&nbsp;war es eine Herausforderung, in einer solchen Situation umsichtig und angemessen zu handeln. Sofort wurden alle Eltern per Mail benachrichtigt. Eltern unter Schock wurden im Schulbüro betreut und am Ende des Unterrichttages standen Lehrerinnen und Schulleiter vor der Schule, um besorgte Eltern „aufzufangen“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir kümmern uns gemeinsam mit dem Elternrat intensiv um die Sicherheitslage vor unserer Schule. Erst gestern haben wir zusammengesessen.“ So der Schulleiter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glück gehabt! Es hätte viel schlimmer kommen können! Wollen wir weiter auf Glück hoffen? Seit vielen Jahren ist das morgendliche Verkehrsaufkommen vor der Schule ein nicht nachhaltig zu lösendes Problem. In letzter Minute fahren einige Eltern noch vor, entlassen nicht selten ihre Kinder in der Zone des absoluten Halteverbots. Schnell in die Schule! Es ist kurz vor acht! Da bleibt keine Zeit mehr einen geeigneten Parkplatz zu suchen. Aber auch die nicht so Gehetzten verursachen eine sehr unübersichtliche Situation in der kleinen Karstenstraße. Das absolute Halteverbot vor der Schule soll den Kindern die Überquerung mit einem freien Blick über die Verkehrslage ermöglichen. Wie oft ist dieser Blick durch riesengroße SUV’s verstellt. Das Problem ist nicht die Lage der Schule an der Straße, das Problem sind die Eltern, die diese Straße jeden Morgen verstopfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist zu tun? Worüber sprechen wir seit Jahren(zehnten)?&nbsp;&nbsp;Eben zu Fuß gehen! Es ist gesund, sich vor dem Unterricht zu bewegen. Es macht Spaß, sich mit Mitschülern und Mitschülerinnen zum gemeinsamen Weg zu verabreden. Und es macht selbständig. Vielleicht ist der Schulweg, den ein Kind allein oder mit Freunden zurücklegt, die einzig unbeobachtete Zeit im ansonsten oft durchgetakteten Tag.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr verständlich, wenn Eltern kleinerer Kinder oder mit einem langen Weg ihr Kind nicht allein laufen lassen. In diesem Fall gibt es feste Laufgruppen, denen ein Kind sich anschließen kann. Oder ein Teil des Weges wird mit dem Auto zurückgelgt, die letzten Meter aus einer umliegenden Seitenstraße wird das Kind zu Fuß begleitet. Auf diese Weise wird die Karstenstraße entlastet, das Kind an ein umsichtiges Verkehrtsverhalten herangeführt und vielleicht ergibt sich noch ein kleines Gespräch auf den letzten Metern entspannt zu Fuß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dafür ist ein gutes Zeitmangement die Voraussetzung!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich als Schulleiterin oft gefragt, warum viele Eltern mich – zu Recht &#8211; so oft nach Sicherheitskonzepten im Schulalltag oder auf Klassenfahrten gefragt haben, diesen Aspekt aber morgens komplett außer Acht lassen. Einige, nicht alle!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Aufgabe aller Eltern, die Gefahrenlage vor der Schule zu entschärfen!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/zu-fuss-ist-cool/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Gorch-Fock-Unfall-scaled-e1781162878910.jpeg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Gorch-Fock-Unfall-scaled-e1781162878910.jpeg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>BSC Team ist deutscher Meister im Seesegeln</title>
		<link>https://blankenese.de/bsc-team-ist-deutscher-meister-im-seesegeln/</link>
					<comments>https://blankenese.de/bsc-team-ist-deutscher-meister-im-seesegeln/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra-Valeska Bruhns]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Hidde]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50675</guid>

					<description><![CDATA[Lars Hidde und seine junge Crew haben ihren ersten gemeinsamen Titel gewonnen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Lars Hidde und seine junge Crew haben ihren ersten gemeinsamen Titel gewonnen und sich die deutsche Meisterschaft der Seesegler gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Mat 1220 „Pure“ unter dem Stander des <a href="https://www.bsc-hamburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blankeneser Segel-Clubs </a>setzte sich das Team in den drei zur Meisterschaft zählenden Regatten gegen starke Konkurrenz durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Wertung gehörten in diesem Jahr das Sundowner Race und der Capitell Cup Rund Helgoland im Rahmen der Nordseewoche sowie der anschließende Langstreckenklassiker Pantaenius Rund Skagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedingungen während der drei Regatten waren sehr unterschiedlich. Während bei der Nordseewoche vor allem Leichtwind herrschte, nahm der Wind im Verlauf des 510 Seemeilen langen Rund-Skagen-Rennens deutlich zu. Mit einem dritten Platz beim Langstreckenrennen sicherte sich das zehnköpfige Team der „Pure“ schließlich den Gesamtsieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben nicht unbedingt damit gerechnet, Meister zu werden“, sagte Lars Hidde nach dem Erfolg. Erst im Herbst 2024 hatte die Familie die neue Mat 1220 übernommen. Die Yacht wurde von Designer Mark Mills entworfen und speziell für Offshore- und Küstenregatten entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bin früher viel FD und Soling gesegelt, als diese Klassen noch olympisch waren“, berichtet der 56-Jährige, dessen seglerische Wurzeln im Segel-Club Unterelbe und beim TuS Finkenwerder liegen. „Als unsere vier Kinder kleiner waren, haben wir das Cruisen im Mittelmeer sehr genossen. Doch nun haben wir uns entschieden, weniger CO₂ zu verbrauchen, unsere Flug- und Reisewege zu verkürzen und mit einer Regattayacht in der Ostsee, mit der man auch kleinere Törns unternehmen kann, neu durchzustarten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Gewinn des ersten deutschen Meistertitels richtet das Team den Blick bereits auf die nächsten Regatten. Auf dem Programm stehen die Viking Challenge im Rahmen der Kieler Woche, die IDM Inshore sowie anschließend die Europameisterschaft in Klaipėda.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/bsc-team-ist-deutscher-meister-im-seesegeln/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Pure_Go4Speed_von-achtern_Credit-Robert-Jacobsen-2048x1367-1.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Pure_Go4Speed_von-achtern_Credit-Robert-Jacobsen-2048x1367-1.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Paula Rahloff geb. Schröter</title>
		<link>https://blankenese.de/paula-rahloff-geb-schroeter/</link>
					<comments>https://blankenese.de/paula-rahloff-geb-schroeter/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50693</guid>

					<description><![CDATA[Deutschlands erste Blumenbindemeisterin]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Deutschlands erste Blumenbindemeisterin, 1897 bis 1980</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-c2fa5c5512d4fd0081fe1e10a4d9220d wp-block-paragraph"><strong>Text von Maike und Ronald Holst –&nbsp;<br>in ihrem Buch „Blankeneser Frauen“ – erschienen 2013</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Mit 15 Jahren Unternehmerin</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloff.Paula_.S_091628-540x1024.jpg" alt="BF.Rahloff.Paula.S_091628" class="wp-image-50829 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">„Ham Se jedient?“ <br>lautete im kaiserlichen Deutschland die Begrüßungsformel unter Männern. <br>„Wenn ja, bei welchem Regiment?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hatte man „nicht gedient“, was auf&nbsp; Frauen immer zutraf, war man auch kein „Mensch“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgerechnet in dieser Gesellschaft wurde Paula Schröter Unternehmerin, <br>und das &#8211; mit 15 Jahren, <br>obwohl sie außer „Frau“ <br>obendrein noch „grün hinter den Ohren“, <br>also noch lange nicht mündig war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie konnte am Anfang ihres Berufslebens noch kein Bankgeschäft tätigen, <br>keinen Mitarbeiter ein- oder ausstellen. <br>Durfte eigentlich überhaupt keine kaufmännischen Entscheidungen treffen.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem leitete Paula den Blumenbindebetrieb ihres Vaters ab 1912 über Jahrzehnte. Höchst erfolgreich übrigens!</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ihre Vorfahren:<br>ein Opernsänger und ein Gartenkünstler</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu wissen, wie es dazu kam, müssen wir ein wenig ausholen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;J.W.O. (Johann Wilhelm Oskar) Meyer war Paulas Großvater und Leiter des „Theater Dilettanten-Vereins der Blankeneser Bürger von 1879“, in dem sich die kunstinteressierte Blankeneser Prominenz ein Stelldichein gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meyer war Opernsänger und Schauspieler gewesen und hatte sich mit seinen Künsten ein ansehnliches Vermögen ersungen. Mit 50 Jahren setzte er sich als Hausbesitzer und Gastwirt der „Friedenseiche“ in der Bahnhofstraße 34 zur Ruhe. Den Eckteil seines großen Grundstücks stiftete er der Gemeinde Blankenese, die darauf eine Friedenseiche pflanzte und einen Gedenkstein für den Krieg 1870/71 setzte.&nbsp; Beides ist noch heute zu bewundern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meyers Tochter Susanne heiratete den aus Sachsen zugewanderten Paul Schröter, der 1895 im Parterre des schwiegerväterlichen Hauses ein Blumengeschäft eröffnete. Schröter war ein geschickter Gartenkünstler. Er hatte Geschmack, war geschäftstüchtig und wurde im Laufe der Jahre ein weit über Blankenese hinaus beachteter Blumen- und Gartenkünstler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens auch sein Bruder, der gleichzeitig mit ihm die sächsische Heimat verlassen hatte, aber in Zürich gelandet war, eröffnete ein Blumengeschäft, das noch heute, mehr als 100 Jahre später, in der bekannten Zürcher Bahnhofstraße zu finden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider kam Paul Schröter schon 1912 bei einem Fahrradunfall ums Leben, als er die von Schlaglöchern übersäte Norderstraße (heute Oesterleystraße) abwärts fuhr, stürzte und sich das Genick brach.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="693" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF-Rahloff.Bindestube.jpg" alt="BF Rahloff.Bindestube" class="wp-image-50697"/><figcaption class="wp-element-caption">Bindestube</figcaption></figure>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Arme Suanne</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun musste Frau Susanne das ganz auf ihren Mann zugeschnittene Geschäft übernehmen. Doch Susanne wurde seit Kindesbeinen verwöhnt. Deshalb fielen ihr die täglichen Pflichten einer Geschäftsfrau und Handwerkerin schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oft waren vier und mehr Kränze mit der Vorortsbahn zum Ohlsdorfer Friedhof zu bringen. Über jedem Arm hingen mindestens zwei der stacheligen schweren Gebinde. Und während der langen Bahnfahrt musste man aufpassen, dass Blumen und Schleifen nicht zerdrückt wurden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann war Susanne abergläubisch. Und sie hatte Angst vor Gewittern. Da sie häufig auf Friedhöfe und in Gartenanlagen bestellt wurde, die bei einem Donnerwetter keinen Schutz boten, versuchte sie, diese Wege zu meiden. Sehr zum Nachteil des Geschäfts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, das Gärtner- und Blumenbinderleben war nichts für sie. Deshalb übernahm ihre Tochter, die 1897 geborene Paula, das Unternehmen und trat in die Fußspuren ihres erfolgreichen Vaters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paula war zu dem Zeitpunkt gerade 15 Jahre alt und hatte frisch die Schule beendet. <br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="831" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF-Rahloff.Paula091659-831x1024.jpg" alt="BF Rahloff.Paula091659" class="wp-image-50830" style="aspect-ratio:0.8115205615320058;width:422px;height:auto"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine einjährige Lehre vermittelte ihr das notwendigste Fachwissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mutter Susanne, der der Ruf einer „lustigen Witwe“ vorausging, gab derweil kleinere, oft aber auch aufwendige Gesellschaften. Zu ihrem Jour fixe, zu einem festen Tag in der Woche, konnten Gäste auch ohne spezielle Einladung kommen. In den Blumenladen wohlgemerkt. Den Gästen wurde zum Abschied stets ein Blumenbukett geschenkt.&nbsp; Nach jeder Party war der Verkaufsraum leer geräumt!</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Paula greift durch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die tüchtige Paula setzte dem Treiben bald ein Ende. Schnell war aus dem ebenfalls sehr verwöhnten Backfisch eine Geschäftsfrau geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunden waren außer Reeder- und Kaufmannsfamilien auch Handwerker und Fischer aus dem Blankeneser Hanggebiet. Sie ließen an Feiertagen und zu Jubiläen die Dielen ihrer Häuser schmücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 1910 waren Blumen eigentlich immer noch Luxus. Denn sie konnten nicht das ganze Jahr über gezüchtet werden. Doch Kunden sollten auch in den Wintermonaten mit frischem Grün bedient werden. Deshalb lieferten Schröters Kübelpflanzen, wie Palmen, die in beheizten Gewächshäusern gezüchtet und auf Wunsch üppig dekoriert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann begann der Erste Weltkrieg. Und mit ihm entstanden neue Schwierigkeiten. Man fand keine Arbeitskräfte mehr. Die wurden entweder in der Kriegswirtschaft eingesetzt oder mussten ins Feld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Blumengroßmarkt, auf dem Paula vor Tau und Tag Waren beschaffte, bot kriegsbedingt nur wenige Blumen, denn Gartenbaubetriebe mussten sich auf die Versorgung der Bevölkerung mit Gemüse konzentrieren. Wie sollte man unter solchen Umständen ein Blumengeschäft weiterführen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gelang der jungen Paula, indem sie ihre wenigen Blumen gegen Zigaretten und Wurstwaren tauschte, die sie dann unterm Ladentisch weiter verkaufte. Außerdem pflegte sie gute Beziehungen zu Gartenbaubetrieben im nahen Dockenhuden, was sich prompt auszahlte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Weltkrieg mit bitterem Resultat beendet war, tauchten neue, beinahe noch größere&nbsp; Schwierigkeiten auf: Die wirtschaftliche Depression, verbunden mit politischen Unruhen und der Hyper-Inflation ließ das deutsche Bürgertum total verarmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blumenschmuck konnte sich kaum einer leisten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="684" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloffvor1937.jpg" alt="BF.Rahloff vor 1937" class="wp-image-50699" style="aspect-ratio:1.4619729777868247;width:728px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Blumen Rahloff vor1937</figcaption></figure>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Heirat in schlechten Zeiten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gottlob war Paula inzwischen mit Hermann Fritz Rahloff verlobt, der Prokurist einer niederländischen Bankfiliale in Hamburg war. Ein Teil ihrer Familie war gegen Paulas Beziehung zu diesem Fitz Rahloff. Doch Mutter Susanne und Großmutter Catharina Kühn aus dem Bückelgang stimmten für Paulas Partnerwahl. Oma Kühn ließ sich sogar zu einer Äußerung gegenüber Fritz hinreißen: „Kumm man ruhig to uns, du büst ´en gooden Kirl!“ Diese Einschätzung kam von einer erfahrenen Frau, die ihren alkoholkranken Mann 40 Jahre zuvor aus dem Haus geworfen hatte.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="585" data-id="50825" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloff.Paula_.mit-Mann.091713.jpg" alt="BF.Rahloff.Paula.mit Mann.091713" class="wp-image-50825"/><figcaption class="wp-element-caption">1923 Verlobung von Paula und Hermann-Fritz</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="678" data-id="50826" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloff1953-Verlobung.jpg" alt="BF.Rahloff1953 Verlobung" class="wp-image-50826"/><figcaption class="wp-element-caption">1953 die Verlobung von Oscar und Gisela Rahloff</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fritz erhielt seinen Lohn in wertstabilen holländischen Gulden. Ein Glücksfall in jenen Tagen, denn Paulas Mutter Susanne hatte ihr ganzes Vermögen durch die Inflation verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hermann Fritz Rahloff , Sohn des Blankeneser Malermeisters Hermann Friedrich Rahloff, heiratete Paula am 16. Mai 1923. Rahloffs Gulden-Gehalt erleichterte es nicht nur, das Unternehmen über die depressive Zeit zu manövrieren. Paula konnte 1923 sogar das von ihrem Großvater IWO Meyer 1903 verkaufte Nachbarhaus zurückkaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Reichsregierung den im Versailler Vertrag festgelegten Reparationszahlungen endlich nachkam, ging es langsam bergauf mit der deutschen Wirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Blumengeschäft Rahloff gedieh wieder. 1930 beschäftigte Paula schon sechs Mitarbeiter. Für Hermann Rahloff&nbsp; war das der Moment, als kaufmännischer Leiter ins Geschäft seiner Frau einzusteigen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">&#8222;Nebenbei&#8220; noch siebenfache Mutter</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen war das junge Paar mit reicher Kinderschar gesegnet, die die tüchtige Paula fast nebenbei großzog: Hermann (1924- 1944), Oskar (1925), Gustav (1928 – 1975), Christel (1930 – 1979), Martha (1937 – 1937), Hans-Jürgen (1939) und Peter (1943 – 2002).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz ihres Einsatzes als Geschäftsfrau, Hausfrau und Mutter machte Paula 1937 mit 40 Jahren als erste Frau Deutschlands ihre Blumenbindemeister-Prüfung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine einsame Leistung!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im gleichen Jahr gebar sie die kleine Martha, die sieben Monate später verstarb. In dieser Zeit höchster Belastungen half ihre Mutter Susanne bei der Kinderbetreuung. Großmutter Susanne war bei der Jungmannschaft äußerst beliebt, weil sie die Kleinen verwöhnte und verzog, wo es nur ging. Meist gegen den Willen der Eltern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende der 1930er Jahre, die Wirtschaft wie auch Rahloffs Blumengeschäft prosperierten, wurde der Laden auf eine Größe erweitert, die für ein Blumengeschäft der damaligen Zeit überdimensioniert war. Doch das gut gehende Unternehmen gab das her.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nicht ganz dicht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Großmutter Susanne genoss nach wie vor ihre abendlichen Besuche im „Sängerheim“ (Dormienstraße) bei Bier mit Köm. Jedes Mal brachte sie ihrer Freundin Anna, der Frau des Sängerheim-Wirts, kleine Blumensträuße mit. Im Ärmel geschmuggelt, damit es Paula nicht sah. Im Gegenzug erhielt Susanne das Gedeck gratis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines Abends tagte im Sängerheim ein SA-Sturm als „Geschlossene Gesellschaft“. Susanne registrierte, dass für diesen Abend auch ihr Platz&nbsp; vergeben war, deshalb schimpfte sie lauthals: „Diese verdammte Nazi-Scheiße!“ und wollte gehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die aufgebrachten SA-Männer wussten das zu verhindern. Einsperren würde man sie. Sofort. Ins KZ wohlmöglich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war die Stunde des „schönen Willy“, der mit seiner Wirts-Autorität beschwichtigend in den Raum warf: „Die Frau ist nicht ganz dicht im Schädel!“ Um die braune Gesellschaft noch weiter zu beruhigen gab er eine Runde Bier aus. Das wirkte.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Blumen-Transporte per Viehwagen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als dann der Zweite Weltkrieg ausbrach, entstanden die schon einmal erlebten geschäftlichen Schwierigkeiten neu. Zuerst war es das dürftiger werdende Blumenangebot auf dem Großmarkt. Hinzu kam, dass die Betriebsautos für den Kriegseinsatz beschlagnahmt und Mitarbeiter zur Wehrmacht und in die Kriegswirtschaft eingezogen wurden. Ware musste mit der S-Bahn nach Blankenese geholt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Friedhöfen befördert werden. Doch die Reichsbahn wollte nicht zulassen, dass Vorortszüge zum Warentransport genutzt wurden. Sie waren doch einzig zur Personen-Beförderung da. Es entstanden heftige Konflikte. Schließlich durften Gewerbetreibende ihre Waren weiter mit der S-Bahn transportieren – aber nur im „Viehwagen“, wie das Abteil für sperrige Güter im Volksmund hieß.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der schwierigen Blumenbeschaffung halfen Paula abermals „gute Drähte“ zu benachbarten Dockenhudener Gärtnereien, aber auch zu hohen Vertretern der Behörde und der Partei. Außerdem tauschte sie abermals Blumen gegen Zigaretten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luftalarme in den westlichen Gauen des Reichs nahmen zu. Im März 1943 heulten einmal wieder die Sirenen. „Hamburg ist wieder dran!“ dachte Paula mitfühlend, als sie mit Kind und Kegel in den Luftschutzkeller stürzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die RAF-Piloten warfen ihre todbringende Last auf Wedel, Rissen und Blankenese. Eine schwere Luftmine, so groß wie eine Litfaßsäule,&nbsp; zerstörte das Standesamt (heute Martiniblock) in der Bahnhofstraße, die alte Post, sowie eine Reihe umliegender Wohnhäuser. Es gab Tote und Verletzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Luftdruck der Mine war so groß, dass das Dach des Rahloffschen Hauses auf der gegenüber liegenden Straßenseite weggefegt, alle Fenster und Türen herausgedrückt, quer zur Druckwelle stehende Innenwände umgeworfen wurden. Natürlich waren Mobiliar und der gesamte Hausrat zerstört. Vom Blumengeschäft ganz zu schweigen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paula stand allein vor diesen gigantischen Problemen, denn ihr Mann, wie auch ihr Ältester, Hermann, waren längst zur Wehrmacht eingezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofort nach dem Bombenschaden sorgte sie dafür, dass die Fenster eines halbwegs intakten Raums mit Brettern zugenagelt wurden und die kinderreiche Familie in diesem dunklen Verlies Unterschlupf fand. (Es war März und deshalb noch empfindlich kalt.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zwischenzeit besorgte sie Mobiliar und Hausrat. (Die NSDAP hatte aus den besetzten Gebieten tausende von Güterzügen mit geraubten Einrichtungsgegenständen herschaffen lassen, die ausgebombten „Volksgenossen“ zu Spottpreisen verkauft wurden.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem ließ Paula wieder einmal ihre Drähte zu hohen und höchsten Parteistellen spielen. So schaffte sie es, dass nur Tage später Reparaturtrupps anrückten und das Haus auf Staatskosten instand setzten, wenn auch nicht immer ganz professionell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paula baute parallel zum Wohnbereich Geschäft und Binderei, die Existenzgrundlage der Familie, wieder auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Monate später, nach der Gomorrha-Katastrophe vom Juli ´43, wurden Bombenschäden nicht mehr auf Staatskosten repariert. Es gab auch gar keine Handwerker, die das hätten machen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Blumenhandel war durch die immer bedrückender werdende  Kriegslage beinahe zum Erliegen gekommen, doch die deutsche Administration funktionierte nach wie vor:<br>Am 27. Juli 1944 erhielten alle Hamburger Blumenhändler ein Schreiben mit folgendem Inhalt:<br>Blumengeschäfte müssen werktäglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet sein, dürfen jedoch erst ab 11 Uhr verkaufen.<br>Die für den Verkauf bestimmte Ware muss mindesten ½ Stunde vor Verkaufsbeginn, nach Art und Sorten aufbereitet, sichtbar ausgestellt und mit Preisschildern versehen sein.<br>Bestellungen von Schnittblumen und Topfpflanzen sind in einem Bestellbuch mit Adresse der Käufer festzuhalten und dürfen 50% des Tagesumsatzes nicht überschreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese und weitere Vorschriften machten es Gewerbetreibenden in Zeiten höchster Warenknappheit und fehlenden Personals zusätzlich schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kam bei den Rahloffs, dass die zwei verbliebenen Binderinnen peinlich genau auf Einhaltung aller behördlichen Anweisungen achteten und immer wieder drohten, Fehlverhalten anzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Wochen erreichte Paula Rahloff eine traurige Nachricht: Ihr ältester Sohn Hermann wurde in Rumänien vermisst. Hermann, der immer ein sehr guter Schüler gewesen war, wurde nach dem Abitur Organist an der Blankeneser Kirche anstelle des zum Militär eingezogenen Herrn Jückstock. 1942 erhielt er sogar einen Studienplatz an der Musikhochschule Leipzig. Einer seiner Lehrer war der berühmte Thomas-Kantor Prof. Straube. Doch im Herbst 1942 wurde auch er eingezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oskar, der zweite Sohn, kam zur Marine und tat bei einer Minensuchflotille in Brest Dienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paula zog die verbliebene Kinderschar allein auf, betrieb das Geschäft so gut es ging und hoffte, dass alle Lieben heil aus diesem furchtbaren Krieg zurückkehrten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="645" data-id="50833" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloff_091509.jpg" alt="BF.Rahloff_091509" class="wp-image-50833"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="796" height="1024" data-id="50832" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloff.Paula091557-796x1024.jpg" alt="BF.Rahloff.Paula091557" class="wp-image-50832"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="692" data-id="50834" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.1958-Rahloff.Paula-im-Laden.jpg" alt="BF.1958 Rahloff.Paula im Laden" class="wp-image-50834"/><figcaption class="wp-element-caption">Paula Rahloff im Laden</figcaption></figure>
</figure>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nachkriegszeit</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Frühjahr 1945 &#8211; noch vor der Kapitulation &#8211; wurde die Commerz- und Privatbank, deren Gebäude heute noch an der Ecke Godeffroystr. /Bahnhofstraße steht, von der NSDAP aus ihren Räumen gewiesen und in Rahloffs Blumenladen einquartiert. Dreieinhalb Jahre mussten sich Blumengeschäft und Bank den Verkaufsraum teilen. Das war in der Schlussphase des Krieges und der Nachkriegszeit nichts Ungewöhnliches.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vermisste Sohn Hermann kam nicht wieder. Vater Hermann Fritz war als Major nach abenteuerlicher Flucht vom Balkan in amerikanische Gefangenschaft geraten. Als er dort an Typhus erkrankte, wurde er vorzeitig entlassen. Erst nach längerem Aufenthalt im Blankeneser Tabea-Krankenhaus konnte er als geheilt entlassen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1948 kam Sohn Oskar aus französischer Gefangenschaft. Doch der Tag seiner Heimkehr sollte kein Freudentag werden, denn die Wirtschaftsbehörde hatte den Rahloffschen Verkaufsraum-Anteil einer jüdischen Familie vermittelt, die die Shoa überlebt hatte. Sie kam mit Zollstock und Papier, um die Räumlichkeiten für ihre Zwecke auszumessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paula war in heller Aufregung und rief ihren Mann im Tabea-Krankenhaus an. Trotz seiner Erkrankung solle er sofort in die Oesterleystraße kommen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Gelungener Generationswechsel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oskar, der kaum seinen Rucksack abgestellt hatte, wollte den Familien-Besitz mit bloßen Fäusten verteidigen. Doch Paula schob sich vor ihren Sohn und siegte mit kühler Vernunft: Sie beschwerte sich zunächst bei der (deutschen) Wirtschaftsbehörde. Später ging sie zur übergeordneten Schiedsstelle der britischen Administration. Dort hatte sie Erfolg. Wegen ihrer drei noch schulpflichtigen Kinder und&nbsp; ihres schwerkranken Mannes durfte sie ihren Ladenteil behalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oskar wuchs in den nächsten Jahren in den Betrieb. Ein wichtiges Standbein wurde für das Unternehmen der internationale Blumenversand „Fleurop“, zu deren frühesten Geschäftspartnern sich Rahloff in Blankenese entwickelte. Langsam konnten sich Paula und Hermann Fritz, der von 1934 bis 1945 auch Vorsitzender des BSC war, ins Privatleben zurückziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ehepaar Rahloff legte ihr Geschäft in geschickte Hände, denn Oskar wurde nicht nur erfolgreicher Geschäftsmann, sondern ab 1958 für 12 Jahre Europa-Präsident der&nbsp; „Fleurop“ und für weitere 6 Jahre deren Weltpräsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gustav hatte einen Herzfehler und verstarb bald nach dem Krieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christel studierte Höheres Lehramt, um Lehrerin am Gymnasium Willhöden zu werden. Leider wurde auch sie schwer krank, musste vorzeitig pensioniert werden und verstarb. Während ihrer letzten Lebensphase wohnte sie im „Bückelgang“, zwischen Hauptstraße und Pilippstrom, im Haus ihrer Urgroßmutter Catharina Kröger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paula Rahloff geborene Schroeter verstarb am 19. Oktober 1980 nach einem erfüllten Leben mit 83 Jahren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-3aca40ce630b9d2e2063cb33fe53003d wp-block-paragraph"><strong>Quellenangabe</strong>:</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1766bd0ff7cc815f9b8e60ad3650a8b wp-block-paragraph">Interview mit Oskar Rahloff<br>Maike und Ronald Holst „Anno Tobak“; Klaus-Schümann-Verlag, 2007,</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/paula-rahloff-geb-schroeter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloff.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/BF.Rahloff.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Wilde Vielfalt im Treppenviertel &#124; Langer Tag der StadtNatur</title>
		<link>https://blankenese.de/wilde-vielfalt-im-treppenviertel-langer-tag-der-stadtnatur/</link>
					<comments>https://blankenese.de/wilde-vielfalt-im-treppenviertel-langer-tag-der-stadtnatur/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50791</guid>

					<description><![CDATA[14. Juni: Fischerhaus]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Einladung des <a href="https://zukunftsforum-blankenese.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zukunftsforum Blankenese</a>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir laden Sie herzlich am <strong>14. Juni 2026 </strong>ins Fischerhaus (Elbterrasse 4–6) ein, um mit uns über das Thema „Wilde Vielfalt im Treppenviertel Blankenese” zu sprechen. Wir werden die Habitate „Bauerngarten” und „Elbe” in den Fokus nehmen. Begleitet werden wir dabei von einer Naturpädagogin, einer Gärtnerin und einem Tierfotografen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir treffen uns um&nbsp;<strong>15 Uhr</strong>&nbsp;im Bauerngarten des Fischerhauses. Nach einer kleinen Führung durch den Garten geht es an den Elbstrand, wo wir uns dem Thema „Fließgewässer“ widmen. Zurück im Fischerhaus können Sie nach Herzenslust spielen – mit Treepoly und Naturmemory – und malen. Oder Sie genießen einfach die grandiose Aussicht auf die Weiten der Elbe. Es gibt kleine Snacks und Getränke sowie genügend Zeit für Gespräche, Ideen und den Austausch darüber, wie wir alle zusammen Kleinode in der Stadtnatur schützen können. Die Veranstaltung dauert insgesamt 1,5 bis 2 Stunden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonderheiten:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei zugänglich (wegen der Treppen) und daher für Menschen mit eingeschränkter Mobilität möglicherweise schwer erreichbar.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://zukunftsforum-blankenese.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zukunftsforum Blankenese e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/wilde-vielfalt-im-treppenviertel-langer-tag-der-stadtnatur/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Stadtnatur.jpeg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Stadtnatur.jpeg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>18. Juni, 19 Uhr &#8211; im GymBla</title>
		<link>https://blankenese.de/volker-kutscher-kat-menschik-westend/</link>
					<comments>https://blankenese.de/volker-kutscher-kat-menschik-westend/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50781</guid>

					<description><![CDATA[Der allerletzte "Rath"!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der allerletzte „Rath“!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Volker Kutschers fabelhafte Krimireihe, die als Vorlage für die Fernsehserie „Babylon Berlin“ diente, endet mit einer weiteren Kooperation mit der Buchgestalterin Kat Menschik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ehemalige Kommissar Rath befindet sich inzwischen in einem Altersheim und wird von einem Historiker befragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein finales Bravourstück!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-3afb77b6396d31f180dbba377aa77562 wp-block-paragraph">18. Juni 2026, 19 Uhr<br>im Gymnasium Blankenese, Osterleystraße 27, 22587<br>Eintritt: 20 Euro</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-aaf4c475be74aae015f1aba559dd3967 wp-block-paragraph">Veranstaltung der Buchhandlung Wassermann</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/volker-kutscher-kat-menschik-westend/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/04/Banner_Menschik_Kutscher-359534a6.webp" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/04/Banner_Menschik_Kutscher-359534a6.webp" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Vermeidung von Unfällen an der Elbe &#8211; Weitere Strandläufer gesucht!</title>
		<link>https://blankenese.de/vermeidung-von-unfaellen-an-der-elbe-weitere-strandlaeufer-gesucht/</link>
					<comments>https://blankenese.de/vermeidung-von-unfaellen-an-der-elbe-weitere-strandlaeufer-gesucht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50801</guid>

					<description><![CDATA[Falkensteiner Ufer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr kommt es am Elbstrand, häufig in Blankenese bei den Wracks, zu tragischen Unfällen und Beinahe-Unfällen. Leider gab es dabei immer wieder auch ertrunkene Jugendliche. Sie kamen oft aus anderen Hamburger Stadtteilen und waren sich der Gefahren überhaupt nicht bewusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gefahrenschwerpunkt ist die unter Wasser unsichtbare Steilkante zur Fahrrinne, die bei Niedrigwasser direkt hinter der Wasserkante liegt. Wer dort hineingerät, gerät sofort in eine sehr starke Strömung. Dies ist nicht nur für Badende gefährlich, sondern auch für Spaziergänger, Ballspieler oder Picknicker mit Kindern am Ufer, die sich “nur einmal abkühlen” wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahren dieser Abbruchkante sind den meisten Menschen nicht bekannt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Uwe liegt auf der Abbruchkante und ist fast 20 Meter lang.</li>



<li>Die Abbruchkante ist doppelt so steil wie der Waseberg und schlammig. Wer dort ins Rutschen gerät, wird sofort in den Strom gezogen.</li>



<li>Der Strom kann je nach Tiedelage sehr schnell sein, sodass man nicht gegen ihn ankommen kann. Zudem reißen gefährliche Strudel einen in die Tiefe.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/dlrg-team-klaert-ueber-gefahren-beim-baden-an-der-elbe-auf/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS84ZDkxZDAwMC01OTZhLTQzOWItOWVhNC0zZGY3NTg4M2UwMzM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Hamburg-Journal hat einen Film zu den Gefahren am Falkensteiner Ufe</a></strong>r</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://youtube.com/watch?v=tI-ySrf79a4%3Ffeature%3Doembed" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Film auf Youtube</a> – vom NDR gedreht – weist ebenfalls auf die Gefahren am Elbstrand hin</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der neuen Schilder und Flyer kann man beobachten, wie Menschen ihre Kinder am Strand bei Niedrigwasser neben „Uwe“ direkt unter den neu angebrachten Schildern baden lassen! Mehr Information darüber ist<a href="https://www.ndr.de/ratgeber/Warum-ist-Baden-in-der-Elbe-so-gefaehrlich,elbegefahr102.html">&nbsp;hier</a>&nbsp;zu finden:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="881" height="424" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Strandlaeufer.jpg" alt="Strandlaeufer" class="wp-image-50805"/><figcaption class="wp-element-caption">Strandlaeufer</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lust zu helfen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der DLGR suchen wir dringend Freiwillige (Strandläufer), die bei schönem Wetter kurz vor Niedrigwasser am Elbstrand Flyer verteilen, um die Menschen vor den Gefahren zu warnen. Mehr dazu&nbsp;<a href="https://blankenese.de/dlrg-altona-strandlaeufer-retten-leben/">hier.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontakt:&nbsp;<a href="mailto:info@zukunftsforum-blankenese.de">info@zukunftsforum-blankenese.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/vermeidung-von-unfaellen-an-der-elbe-weitere-strandlaeufer-gesucht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/1.Seite_.Uwe_.DLRG_.jpg" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/1.Seite_.Uwe_.DLRG_.jpg" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>20. und 24. Juni: Blankenese feiert bunt</title>
		<link>https://blankenese.de/blankenese-feiert-bunt/</link>
					<comments>https://blankenese.de/blankenese-feiert-bunt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50483</guid>

					<description><![CDATA[Das Bunte Haus im Herzen von Blankenese, vor zehn Jahren vom Runden Tisch gegründet, öffnet seine Türen für Menschen aus aller Welt: Deutsch- und Malkurse, psychologische und juristische Unterstützung, geselliges [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Das Bunte Haus im Herzen von Blankenese, vor zehn Jahren vom Runden Tisch gegründet, öffnet seine Türen für Menschen aus aller Welt:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/07/MalkursBuntenHaus2025.jpg" alt="Buntes Haus" class="wp-image-39551"/><figcaption class="wp-element-caption">Buntes Haus</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-center has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-9af4cca1eabca8bbabbf70f9c7780896 wp-block-paragraph"> Deutsch- und Malkurse, <br>psychologische und juristische Unterstützung, <br>geselliges Miteinander <br>über Grenzen von Sprache und Kultur hinweg. <br><br>Zum Jubiläum eine doppelte Einladung:</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>20. Juni</strong>:<strong> Frühstück mit Musik</strong><br><strong>im Bunten Haus</strong>. Blankeneser Bahnhofsstraße 30</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br><br><strong>24. Juni: JUBILÄUMSFEIER</strong><br><strong> zum Stadtteil- und Gemeindefest findet ein Fest auf dem Kirchenvorplatz statt<br></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1016" height="1024" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2020/06/BuntesHaus-1016x1024.png" alt="BuntesHaus" class="wp-image-41260" style="width:618px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">BuntesHaus</figcaption></figure>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><br></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/blankenese-feiert-bunt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/07/bunt.7.2025.webp" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/07/bunt.7.2025.webp" medium="image" />	</item>
		<item>
		<title>Menschen aus Blankenese: Peter Trück</title>
		<link>https://blankenese.de/menschen-aus-blankenese-peter-trueck/</link>
					<comments>https://blankenese.de/menschen-aus-blankenese-peter-trueck/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 16:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben im Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Trück]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.de/?p=50779</guid>

					<description><![CDATA[11. Juni, 19 Uhr
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Trück arbeitet in der Führungsakademie der Bundeswehr mit Offizieren aus Nicht-Nato-Ländern zusammen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht selten sitzen bei ihm Soldaten aus verfeindeten Nationen zusammen am Tisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Lehrgang endet, scheidet man unter Tränen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Hause werden aus Freunden wieder Feinde&#8230; (?) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über seine besondere Aufgabe sprechen mit Peter Trück Vera Klischan von blankenese.de und Florian Wernicke.</p>



<p class="has-vivid-purple-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e21b99dd52598b35f4bcdd18e71eb226 wp-block-paragraph">11. Juni, 19 Uhr <br>Buchhandlung Wassermann</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blankenese.de/menschen-aus-blankenese-peter-trueck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<media:thumbnail url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Banner_Trueck-20cb423b.webp" /><media:content url="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/06/Banner_Trueck-20cb423b.webp" medium="image" />	</item>
	</channel>
</rss>
