Die letzte Reise: Tod und Leben

14.09.2018

Flottbek. Die Jugendkirche bietet vom 13. bis 30. November 2018 wieder „Die letzte Reise“ an. Mit Phantasiereise, Hörspiel und in Diskussionen können sich Jugendliche fragen „Was kommt nach dem Tod?“ Sie überlegen, was sie mit auf eine letzte Reise nehmen würden, sie können sich mit dem Jenseits und ihren Fragen, Hoffnungen und Sehnsüchten beschäftigen – und sie können erfahren, was die Bibel dazu sagt.
Dauer: ca. 90 Minuten | Gruppengröße: 12 bis 30  | Kosten 1 Euro pro Person
Anmeldung: Tel. (040) 89 80 77 24 oder pastor@die-jugendkirche.de (für Kirchengemeinden) und jachomowski@die-jugendkirche.de (für Schulen)  - Quelle: Newsletter des Kirchenkreises

 

Nacht der Kirchen

14.09.2018

127 Kirchen in Hamburg und Umgebung laden am Samstag, 15. September 2018, von 19 Uhr bis Mitternacht zum gemeinsamen Kulturfest ein. Unter dem Motto „einfach himmlisch“ erwartet die Besucher/innen ein Programm mit rund 685 Veranstaltungen. Die 15. Nacht der Kirchen auf der NDR-Bühne in der Spitaler Straße wird eröffnet mit Bischöfin Kirsten Fehrs, Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Pröpstin Dr. Ulrike Murmann und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hamburg Pastor Uwe Onnen. Das Programm: www.ndkh.de  - Quelle: Newsletter des Kirchenkreises

Europaweites Glockenläuten für den Frieden

14.09.2018

Europa. Im „Europäischen Kulturerbejahr 2018“ möchte die EU-Kommission ein größeres Bewusstsein für den Wert des materiellen und immateriellen Kulturerbes in Europa schaffen, für seine grenzüberschreitenden, verbindenden Dimensionen. Zum ersten Mal in der Geschichte sollen dafür am 21. September 2018, dem Internationalen Friedenstag, von 18 bis 18.15 Uhr europaweit kirchliche und säkulare Glocken gemeinsam läuten und ein starkes Zeichen des Friedens senden. Quelle: Kirchenkreis Newsletter

Nordkirchensynode wählt Landesbischof oder Landesbischöfin

14.09.2018

Nordkirche. Vom 27. bis 29. September 2018 tagt die Synode der Nordkirche und wählt eine neue Landesbischöfin oder einen neuen Landesbischof. Es kandidieren Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer (60) aus unserem Kirchenkreis und Pröpstin Kristina Kühnbaum-Schmidt (53) aus Meiningen. Beide haben sich Ende August und Anfang September mit Gottesdiensten, in Gottesdienstnachgesprächen und mit Vorträgen öffentlich vorgestellt. Quelle: Newsletter des Kirchenkreises

Kirchenkaten

Ein würdiges Zuhause auf Zeit für zwei wohnungslose Menschen im Schutz unserer Kirchengemeinde.

Obdachlose Menschen erhalten hier die Gelegenheit, auf dem Hintergrund einer festen Adresse ihr Leben neu zu ordnen. Durch unterstützende Beratung gelingt häufig der Wechsel von der Kate in die eigene Wohnung. Das Miteinander zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Kirchengemeinde wird durch beratende Gespräche angeregt, geht manchmal in praktische Mitarbeit in der Gemeinde über, gelingt aber nicht immer. Nach 4-jähriger Erfahrung wird die Nachbarschaft zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Gemeinde positiv und als Lernprozess auf beiden Seiten erlebt.

Viele von Ihnen werden sich erinnern, unser damaliger Kirchenvorstand unter dem Vorsitz von Dr. W.-D. Hauenschild beschloss im Oktober 1998  zwei Kirchenkaten für Obdachlose zu bauen. Eine Idee von Prälat Dr. Stefan Reimers wurde in die Tat umgesetzt, mit Hilfe von privaten Spendern , wie u. a. eine Großspende der Familie Hermann Haltermann, Blankeneser Handwerkern, dem  Spendenparlament und vielen Blankenesern. Es folgten die Bauphase und unsere Feste: Spatenstich, Richtfest, schließlich die Einweihung im Oktober 1999. Unsere ersten Bewohner waren Rüdiger Jerwitz und Norbert Runge, unsere Hinz + Kuntz-Verkäufer.

Seitdem hatten wir kontinuierlich 17 Bewohner. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen haben wir über die Jahre gelernt, dass wir in den meisten Fällen nicht von einem „normalen“ Mietverhältnis ausgehen können. „Menschen, die auf der Straße gelebt haben, sind nicht nur äußerlich obdachlos“ und wir müssen  ihren Anspruch auf Unabhängigkeit und  Individualität respektieren. Einige Bewohner haben es mit Hilfe dieser neuen Kirchenkaten- Adresse geschafft,  wieder einen Weg in die Normalität zu finden – mit eigener Wohnung und Arbeitsplatz, andere nicht, sie sind wieder abgetaucht oder  in einer betreuten Unterkunft oder wie Rudi und Norbert verstorben. Für einen gewissen Zeitraum wieder ein Zuhause zu haben, hat in ihrem Leben bedeutet, dass sie sich auch wieder ein Stückchen soziales Umfeld und Kontakte aufbauen konnten und damit hatten sie im letzten Teil ihres Lebens ein bisschen Lebensqualität, die vorher nicht selbstverständlich war.

Ihre Margot Sontag + Friederike Laar

Kontakt: Margot Sontag
Klaus-Georg Poehls - 866250-25