Eine Vikarin für Blankenese

15.03.2019

Pastor Michael Watzlawik vom Predigerseminar in Ratzeburg hatte zum so genannten „Speed-Dating“ eingeladen. Angehende Vikarinnen und Vikare sollten "ihre" Gemeinde finden. Christiane Melchiors war für Blankenese mit dabei. Denn ab 1. April, dem Beginn des Vikariatskurses 2019/21, darf unsere Gemeinde mit Lisa Fischer eine Vikarin willkommen heißen.

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Bevor es mich zerreißt – Pastoren am Limit

01.03.2019

Unter der ARD-Sendereihe "Echtes Leben" heißt es zu dem Film: "Eine Kirche, ein Pfarrer. Diese Gleichung geht für den katholischen Pfarrer Thomas Berkefeld nicht mehr auf. Seit Herbst 2017 ist er zuständig für zehn Kirchen in Hannover. Kann der Beruf da noch Berufung sein?  Auch in der evangelischen Kirche wachsen die Aufgaben von Pastoren und Pastorinnen durch Sparmaßnahmen und Strukturveränderungen. Kann der Beruf da noch Berufung sein?

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Die ersten Anmeldungen zum Elbtauffest sind da

27.02.2019

Insgesamt 68 Kirchengemeinden aus Hamburg und Umgebung nehmen am Elbtauffest teil, das am 8. Juni am Rissener Strand gefeiert wird. Mitte Februar gingen insgesamt 17.200 Einladungsbriefe raus an Familien mit ungetauften Kindern im Alter von null bis zwölf Jahren, die Mitglieder dieser Gemeinden sind. Jetzt kommen die ersten Anmeldungen, die Rückmeldungen sind positiv. Es bleibt spannend, wie viele Familien sich für eine Taufe an und in der Elbe entscheiden werden. Anmeldeschluss ist der 25. März. Das Elbtauffest wird gemeinsam von den beiden Hamburger Kirchenkreisen organisiert. 
Infos auf: www.elbtauffest.de | Quelle: Kirchenkreis-Newsletter

Lucia von Treuenfels bleibt in Sülldorf-Iserbrook

27.02.2019

Iserbrook.

Lucia von Treuenfels ist seit gut einem Jahr Vertretungspastorin in der Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook. Jetzt wird sie bleiben.
„Wie durch ein Wunder passt alles wunderbar“, so die 57-Jährige.

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Kirchenkaten

Ein würdiges Zuhause auf Zeit für zwei wohnungslose Menschen im Schutz unserer Kirchengemeinde.

Obdachlose Menschen erhalten hier die Gelegenheit, auf dem Hintergrund einer festen Adresse ihr Leben neu zu ordnen. Durch unterstützende Beratung gelingt häufig der Wechsel von der Kate in die eigene Wohnung. Das Miteinander zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Kirchengemeinde wird durch beratende Gespräche angeregt, geht manchmal in praktische Mitarbeit in der Gemeinde über, gelingt aber nicht immer. Nach 4-jähriger Erfahrung wird die Nachbarschaft zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Gemeinde positiv und als Lernprozess auf beiden Seiten erlebt.

Viele von Ihnen werden sich erinnern, unser damaliger Kirchenvorstand unter dem Vorsitz von Dr. W.-D. Hauenschild beschloss im Oktober 1998  zwei Kirchenkaten für Obdachlose zu bauen. Eine Idee von Prälat Dr. Stefan Reimers wurde in die Tat umgesetzt, mit Hilfe von privaten Spendern , wie u. a. eine Großspende der Familie Hermann Haltermann, Blankeneser Handwerkern, dem  Spendenparlament und vielen Blankenesern. Es folgten die Bauphase und unsere Feste: Spatenstich, Richtfest, schließlich die Einweihung im Oktober 1999. Unsere ersten Bewohner waren Rüdiger Jerwitz und Norbert Runge, unsere Hinz + Kuntz-Verkäufer.

Seitdem hatten wir kontinuierlich 17 Bewohner. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen haben wir über die Jahre gelernt, dass wir in den meisten Fällen nicht von einem „normalen“ Mietverhältnis ausgehen können. „Menschen, die auf der Straße gelebt haben, sind nicht nur äußerlich obdachlos“ und wir müssen  ihren Anspruch auf Unabhängigkeit und  Individualität respektieren. Einige Bewohner haben es mit Hilfe dieser neuen Kirchenkaten- Adresse geschafft,  wieder einen Weg in die Normalität zu finden – mit eigener Wohnung und Arbeitsplatz, andere nicht, sie sind wieder abgetaucht oder  in einer betreuten Unterkunft oder wie Rudi und Norbert verstorben. Für einen gewissen Zeitraum wieder ein Zuhause zu haben, hat in ihrem Leben bedeutet, dass sie sich auch wieder ein Stückchen soziales Umfeld und Kontakte aufbauen konnten und damit hatten sie im letzten Teil ihres Lebens ein bisschen Lebensqualität, die vorher nicht selbstverständlich war.

Ihre Margot Sontag + Friederike Laar

Kontakt: Margot Sontag
Klaus-Georg Poehls - 866250-25