Fest für alle Ehrenamtlichen im Kirchenkreis

07.11.2018

Altona. Am Tag des Ehrenamtes, am Mittwoch 5. Dezember, von 19 bis 21.30 Uhr, lädt der Kirchenkreis Ehrenamtliche, die sich im Kirchenkreis engagieren, in die Fabrik, Barnerstraße 36, ein. Die Pröpste und viele andere Mitarbeitende wollen ihnen für ihr Engagement danken. Der Schauspieler Peter Franke liest Texte (auch weihnachtliche) von Erich Kästner. Und es gibt Zeit für Begegnungen, Gespräche und einen Imbiss.  - Anmeldungen bis 30. November an ulrike.dorner@kirchenkreis-hhsh.de, Tel. (040) 589 50 253

Bitte um Spenden für Parents Circle

27.10.2018

Die Unruhen in Israel und Palästina haben wieder beängstigend zugenommen. Umso dringender ist unsere Bitte, auch in diesem Herbst für das Parents Circle Families Forum (PCFF) zu spenden. Weiterhin benötigen jene israelischen und palästinensischen Familien, die jeweils engste Verwandte in dem Konflikt verloren haben und sich gerade deshalb gemeinsam für eine Verständigung von Herzen einsetzen, dringend unsere Hilfe. Bitte helfen Sie, diesen engagierten und mutigen Menschen das geplante Jugendprojekt für 2019 zu finanzieren!

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Jubiläumsgottesdienst: 10 Jahre Bugenhagenschule im Hessepark

27.10.2018

Kinder, Eltern, Lehrer, wie die Zeit vergeht! Zehn Jahre ist die Bugenhagenschule in Blankenese nun schon aktiv – Grund zu einem festlichen Gottesdienst in der Kirche am Markt, dort wo alles begann. Ende September kamen Schülerinnen und Schüler, Eltern, das Kollegium und Gemeindemitglieder zusammen, um gemeinsam mit Pastor Thomas Warnke, zugleich auch Schulpastor, und Schulleiter Hayo Janssen das Ereignis zu feiern und Rückschau zu halten auf bewegte, spannende und erfolgreiche Jahre.

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Blankeneser Adventskalender: Wiehnachtsavend

27.10.2018

Unter der Schirmherrschaft unserer Gemeinde hat der Förderverein der Bugenhagenschule am Hessepark zum fünften Mal den Blankeneser Adventskalender auf den Weg gebracht. An der Gestaltung sind Mädchen und Jungen aus acht umliegenden Schulen beteiligt. Sie haben bei einem eigens initiierten Malwettbewerb mitgemacht.

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Kirchenkaten

Ein würdiges Zuhause auf Zeit für zwei wohnungslose Menschen im Schutz unserer Kirchengemeinde.

Obdachlose Menschen erhalten hier die Gelegenheit, auf dem Hintergrund einer festen Adresse ihr Leben neu zu ordnen. Durch unterstützende Beratung gelingt häufig der Wechsel von der Kate in die eigene Wohnung. Das Miteinander zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Kirchengemeinde wird durch beratende Gespräche angeregt, geht manchmal in praktische Mitarbeit in der Gemeinde über, gelingt aber nicht immer. Nach 4-jähriger Erfahrung wird die Nachbarschaft zwischen Kirchenkatenbewohnern und der Gemeinde positiv und als Lernprozess auf beiden Seiten erlebt.

Viele von Ihnen werden sich erinnern, unser damaliger Kirchenvorstand unter dem Vorsitz von Dr. W.-D. Hauenschild beschloss im Oktober 1998  zwei Kirchenkaten für Obdachlose zu bauen. Eine Idee von Prälat Dr. Stefan Reimers wurde in die Tat umgesetzt, mit Hilfe von privaten Spendern , wie u. a. eine Großspende der Familie Hermann Haltermann, Blankeneser Handwerkern, dem  Spendenparlament und vielen Blankenesern. Es folgten die Bauphase und unsere Feste: Spatenstich, Richtfest, schließlich die Einweihung im Oktober 1999. Unsere ersten Bewohner waren Rüdiger Jerwitz und Norbert Runge, unsere Hinz + Kuntz-Verkäufer.

Seitdem hatten wir kontinuierlich 17 Bewohner. Durch die unterschiedlichen Erfahrungen haben wir über die Jahre gelernt, dass wir in den meisten Fällen nicht von einem „normalen“ Mietverhältnis ausgehen können. „Menschen, die auf der Straße gelebt haben, sind nicht nur äußerlich obdachlos“ und wir müssen  ihren Anspruch auf Unabhängigkeit und  Individualität respektieren. Einige Bewohner haben es mit Hilfe dieser neuen Kirchenkaten- Adresse geschafft,  wieder einen Weg in die Normalität zu finden – mit eigener Wohnung und Arbeitsplatz, andere nicht, sie sind wieder abgetaucht oder  in einer betreuten Unterkunft oder wie Rudi und Norbert verstorben. Für einen gewissen Zeitraum wieder ein Zuhause zu haben, hat in ihrem Leben bedeutet, dass sie sich auch wieder ein Stückchen soziales Umfeld und Kontakte aufbauen konnten und damit hatten sie im letzten Teil ihres Lebens ein bisschen Lebensqualität, die vorher nicht selbstverständlich war.

Ihre Margot Sontag + Friederike Laar

Kontakt: Margot Sontag
Klaus-Georg Poehls - 866250-25