19. März

18. März

... auch bei Hochwasser sind Plätze frei

Dreierlei ist wichtig im Leben:

Erstens: Toleranz.

Zweitens: Toleranz.

Und drittens: Toleranz.

 

Henry James

 

17. März

es braucht Öffnungen

ein Wort zum Sonntag...:

Manche Leute wollen Gott mit den Augen ansehen, mit denen sie eine Kuh ansehen, und wollen Gott lieben, wie sie eine Kuh lieben. Die liebst Du wegen der Milch und des Käses und Deines eigenen Nutzens. So halten’s alle jene Leute, die Gott um äußeren Reichtums oder inneren Trostes willen lieben. Die aber lieben Gott nicht recht, sondern sie lieben ihren Eigennutz.

Meister Eckhard

16. März

... oder auch Zunder

Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemütes.
Es ist ein Zunder in uns, der Funken will.

Johann Gottfried von Herder

 

 

15. März

im Wellengang

Der Sieg bringt Haß hervor.
Besiegt zu werden bringt Leid.
Der Weise verlangt weder nach Sieg noch nach Niederlage.

Buddha

14. März

heim ... leuchtend

So, wie wir sind,
sind wir Teile von jedem anderen.
Wir alle.
Alles.
Der Unterschied besteht nicht darin,
wer ein Mitglied ist und wer nicht,
sondern darin,
wer es weiß und wer nicht. 

Wendell Berry

13. März

eine Richtung finden

Fridays for Future
12.000 Forscher stellen sich hinter die Bewegung der Schülerinnen und Schüler. 

„Also ganz ehrlich, Piloten oder Lokführer streiken doch auch nicht in ihrer Freizeit!“

Eckart von Hirschhausen

Am Freitag findet der bisher wohl größte Streik in 170 Städten in Deutschland und insgesamt in 80 Ländern der Welt statt.

12. März

Wir haben den scheinbar Nichtbehinderten klarzumachen,
dass ihre Unfähigkeit, Behinderte als Gleiche zu begreifen,
ihre eigene Behinderung ist.

Ernst Klee

11. März

nichts zu tun...

Den Gehalt findet nur der, 
der etwas hinzuzutun hat. 

Johann Wolfgang von Goethe

10. März

... Denn wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, hat schon in ihre Selbstzerstörung eingewilligt....

Dorothee Sölle

9. März

Wenn du mich kennen willst, frag nicht, wo ich lebe; oder was ich gern esse; oder wie ich mein Haar kämme;
sondern frag mich, wofür ich lebe, genau im einzelnen,
und frag mich, was nach meiner Meinung mich davon abhält, völlig für die Sache zu leben, für die ich leben will.

Thomas Merton

8. März

7. März

Brückenbauer

Die Menschen bauen zu viele Mauern
und nicht genügend Brücken.

Dominique Georges Pire

6. März

es steht geschrieben

Der Staatsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde (verstorben am 24.2.2019) sah "die Aufgabe des Staates darin, Frieden durch Kompromisse zu schaffen. Er begriff den Staat als »freiheitliche Friedensordnung«, wie es die Politologinnen Tine Stein und Mirjam Künkler formulieren, getragen durch die Wertvorstellungen »einer selbstbewussten Bürgerschaft«, beruhend auf der »ethischen Urteilskraft« einer jeden und eines jeden."

aus einem Artikel der ZEIT - 20.2.2019 - von Elisabeth von Thadden

5. März

In Kröpkes Garten mir gegenüber sitzt ein Gast bei einem halbgeleerten Glas Bier. Er ruft den Kellner, bezahlt und geht dann, um ein Gespräch zu führen, in die Telefonzelle. Der Kellner räumt sein Glas ab. An den Platz setzt sich ein neuer Gast, der gleichfalls ein Bier bestellt. Er scheint in Eile, denn er bricht auf, nachdem er hastig die Hälfte getrunken hat. Inzwischen hat der erste sein Gespräch beendet und kommt in den Garten zurück. Ich sehe ihn seinen Platz aufsuchen und behaglich die Neige leeren, dann geht er gemächlich fort.
Ich sah hier im Modell die blinde Zuversicht des Menschen, der einen Zustand fortlebt, nicht wissend, dass er sich inzwischen von Grund auf geändert hat. Das ist eine der großen menschlichen Lagen; ich sah mit den Augen des Wissenden... Wie hier bei dem Glas Bier das Eigentum sich unsichtbar vertauscht, so wechseln vielleicht auch die metaphysischen Gehalte unseres Lebens; aber wir führen es mechanisch fort.

Ernst Jünger

4. März

Licht und Dunkelheit

Es ist Licht genug vorhanden
für die, die glauben wollen,
und Dunkelheit genug
für die, die nicht glauben wollen.

Blaise Pascal

3. März

Die Gottesfrage verbindet die Menschen aller Religionen und Kulturen.

Franz Kardinal König

2. März

beim Maler

Schon ein wenig Optimismus zaubert Schwarzmalern neue Farben auf die Palette

KarlHeinz Karius

 

1. März

Es war einmal eine Tankstelle

Niemand kennt seinen wahren Charakter,
bevor er einmal etwas auf Abzahlung gekauft,
ein Kind großgezogen
oder mit leerem Tank auf einer einsamen Landstraße gestanden hat.

Unbekannt

Ilsabe H.