Blankeneser Gespräche feiern Jubiläum

17.06.2014 | 14:20

Blankeneser Gespräche feiern Jubiläum

20 Jahre aktuelle Diskussionen von Bürgern für Bürger

Die "Blankeneser Gespräche" werden 20 Jahre alt. Dies will das Forum für aktuelle Gespräche über Gesellschaft, Kultur und Politik in Blankenese feiern: Am Mittwoch, 18. Juni 2014, 17:30 bis 20:30, im Gemeindehaus Blankenese. Zehn ehemalige Referenten werden in Vier-Minuten-Vorträgen die Thesen ihrer ehemaligen Referate vortragen oder aber heute verwerfen. Für eine kurzweilige Moderation sorgen Hauptpastor em. Helge Adolphsen und der Journalist Dr. Siegfried von Kortzfleisch, für heitere Live-Musik am Piano die Swing- und Jazzmeister Prof. Gottfried Böttger und Prof. Dr. Hermann Rauhe.

Im Juni 1994 begannen die "Blankeneser Gespräche" als seinerzeit ungewöhnliches monatliches Gesprächsforum. Bis heute wird es getragen von einem weitgehend ehrenamtlichen Kreis. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte der Propst von Blankenese, Herwig Schmidtpott. Erhofft hatte sich die Initiative eine Durchhaltekraft von vielleicht zwei Jahren. Daraus sind 20 Jahre mit vielen Akteuren geworden.

Die Themen reichen von der Theologie bis zur Polizei, vom Hamburger Theater bis zu weltweiter Friedenssicherung. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war im Jahr 2003 die Diskussion zur ersten Wehrmachtsausstellung in Hamburg. Es debattierten fair, offen und erstmals um eine spannende Stunde verlängert ehemalige Soldaten mit unter Nazi-Druck Inhaftierten, ein Vertreter der FÜhrungs-Akademie mit dem Historiker und Ausstellungsleiter Hannes Heer.

Zum Spezialthema der "Blankeneser Gespräche" wurde die lokale Geschichte jüdischer Bürger im Hamburger Westen. In Archiven erforschten Ehrenamtliche Lebenswege jüdischer Bürger zwischen Dockenhuden, Blankenese und Wedel in den 20er bis 40er Jahren. Daraus entstand eine Stadtteilrundfahrt, an der knapp 1.000 Hamburger auf insgesamt 15 Touren teilnahmen.

Schwerpunkt der diesjährigen Themenreihe ist der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Drei Veranstaltungen sind ehemaligen Kriegsgegnern gewidmet. Nach einem französisch-deutschen Chanson-Abend mit französischen Friedensliedern aus dem Schützengraben, die französische Soldaten im Ersten Weltkrieg für Soldaten gesungen haben, folgen am 12. September "Blankeneser Gespräche" mit Vertretern aus Hamburg und Russland, am 10. Oktober aus Hamburg und Polen.

Zu den Persönlichkeiten, die mit ihrem Vortrag die Blankeneser Gespräche unterstützt haben, gehören Bundesaußenminister a.D. Volker Rühe, der Ministerpräsident a.D. von Sachsen-Anhalt Dr. Reinhard Höppner, der Hamburger Hafenkapitän Jörg Pollmann, Bischof i. R. Karl Ludwig Kohlwaage (Lübeck), Dr. Michael Studemund-Halévy vom Institut für die Geschichte der Deutschen Juden (Hamburg) und die Synodenpräsidentin a. D. der Nordelbischen Kirche, Elisabeth Lingner.

Die "Blankeneser Gespräche" finanzieren sich durch Eintritte. Zum Jubiläum ist der Eintritt frei, Spenden sind erwünscht.

Ort: Ev. Gemeindehaus Blankenese, Mühlenberger Weg 84 a, 22587 Hamburg

Kontakt: cornelia.strauss@kirchenkreis-hhsh.de

Zurück

United4Rescue – Gemeinsam Retten

31.01.2020

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat gemeinsam mit anderen Anfang Dezember angesichts des anhaltenden Sterbens auf dem Mittelmeer und auf dem Landweg davor das Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten“ ins Leben gerufen.

weiter...

Workshop: Zukunft der Kirchengemeinden

31.01.2020

Niendorf. Am zweiten Workshop (22.1.) zur kollegialen Beratung innerhalb des Prozesses Zukunft der Kirchengemeinden nahmen rund 60 Delegierte der beteiligten Gemeinden teil. In Gesprächsrunden wurden Fragen der Teilnehmenden vertieft, etwa „Wie können wir herausbekommen, was die Menschen im Quartier / Stadtteil/Dorf von ihrer Kirchengemeinde halten/brauchen/wünschen?“

weiter...

Vorzeigekinder

18.01.2020

Hat ein Fisch unter der Dusche mehr Nebenwirkungen als eine Kuh in der Sauna? Und war früher wirklich alles besser? Hatten die Beatles schönere Haare als Tokio Hotel? Wer soll unsere Kinder erziehen, Eltern oder die Supernanny? Und können Supernannys besser backen als die eigene Mama?

 

   

weiter...

Organspende - EKD begrüßt Entscheidung im Bundestag

17.01.2020

Berlin/Bonn (epd). Die katholische und evangelische Kirche begrüßen die Neuregelung zur Organspende. Die EKD ist der Überzeugung, dass das neue Gesetz geeignet ist, die erfreulich große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung praktikabel und nachhaltig in eine individuelle Bereitschaft zur Organspende zu überführen. 

weiter...