Das könnte euch schmecken

07.03.2019 | 18:09

Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr im Müll – von der Erzeugung und Verarbeitung bis hin zu Handel und Privathaushalten. Die Strategie von Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat, soll die Lebensmittelabfälle pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene um die Hälfte senken. Damit folgt die Bundesregierung nur einer Agenda, die die Vereinten Nationen seit dem Jahr 2015 zum Thema Nachhaltigkeit erstellt hat.


Mit dem Thema hat sich auch der Gesundheitsausschuss in der Hamburgischen Bürgerschaft befasst. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hatte bereits 2015 einen Runden Tisch initiiert, um mit vielen Akteuren daran zu arbeiten, die Lebensmittelverschwendung in Hamburg zu reduzieren. 


Die Erwartung, dass Essen immer und überall in großer Auswahl zur Verfügung steht, führt zur Überproduktion,“ sagt Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Hamburger Westen. „Von dieser Annahme müssen sich Einzelhandel, Gastronomie sowie Verbraucherinnen und Verbraucher verabschieden.“ Die rissener Umweltpolitikerin Anne Krischok betont daher: „Am besten ist es, Lebensmitteln gezielt einzukaufen und zu verbrauchen, so dass sie nicht in der Mülltonne landen. Dies gilt für Privathaushalte, Gastronomie und Einzelhandel.

Quelle: Dorfstadt.de

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