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11.02.2019 | 09:21

"Ever Given" rammt eine Hadag-Fähre

kurz vor der Kollision

Der starke Wind aus Südwest der Stufe acht soll am Sonnabendmorgen dafür gesorgt haben, dass der 400 Meter lange Containerfrachter „Ever Given“ eine Hadag-Fähre gerammt hat, die am Anleger in Blankenese festgemacht war. Die Fähre ist Schrott und der Anleger ist stark beschädigt. Nun stellt sich die Frage, wieso die nautische Zentrale das Schiff bei den nicht überraschenden Winden hat auslaufen lassen. Zudem hätte die Möglichkeit bestanden, den langen Frachter mit zusätzlichen Schleppern zu sichern. Der einzige Bugsier am Heck hatte den Unfall nicht verhindern können, der bei belebten Betrieb auf dem Anleger und der Fähre zu einer Katastrophe hätte führen können. So erlitten nur die drei unverletzten Besatzungsmitglieder einen Schock.
mopo.de, ndr.de

Das ist wie Glatteis beim Autofahren.
So beschreibt ein Kenner die Situation von starkem Wind, viel Angriffsfläche und niedriger Geschwindigkeit. Aber es war bekannt, dass „Glatteis“ herrscht und es wurde kein Fahrverbot angeordnet und die verantwortlichen Lotsen versäumten es, „Schneeketten“ durch Schlepper aufziehen zu lassen.
mopo.de

Quelle: Hamburger Tagesjournal

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