Blankenese miteinander

Ökumenischer Kirchentag 2021 in Frankfurt

Am 26. Oktober wurde es beschlossen: Das Leitwort des ÖKT lautet „schaut hin“. Es präsentieren (v.l.) Volker Jung, Thomas Sternberg, Bettina Limperg und Georg Bätzing. (Foto: ÖKT)

In der Mitteilung zum Kirchentag heißt es (hier leicht gekürzt – der volle Text unter https://www.oekt.de/ueber-uns/allgemeines):

„Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) laden gemeinsam mit dem Bistum Limburg und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ein, diese Verbundenheit vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt am Main sichtbar werden zu lassen.

Ökumenische Kirchentage sind herausragende Orte des gemeinsamen christlichen Zeugnisses in unserem Land. Sie zeigen, dass über alle Konfessionsgrenzen hinweg das Gemeinsame im Glauben stärker und bedeutender ist als das Trennende.

Während der Ökumenischen Kirchentage 2003 in Berlin und 2010 in München wurden in der gemeinsamen Ausrichtung auf die Taufe und das Engagement in der Welt wichtige und gute Erfahrungen gemacht. Beim 3. Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main soll erneut Mut gezeigt und Mut gemacht werden für ökumenische Fortschritte – Schritte aufeinander zu.

Zu diesem Gemeinsamen gehört auch die Überzeugung, dass Christinnen und Christen den Auftrag haben, mit unseren Werten und Überzeugungen die Welt mitzugestalten. Das christliche Gottesbekenntnis führt zur unbedingten Achtung der Würde aller Menschen und zum Einstehen für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben. Dies gilt über alle Grenzen und jeden Nationalismus hinaus im Einsatz für ein solidarisches Europa und für globale Gerechtigkeit.

Wir sehnen uns danach, gemeinsam Abendmahl / Eucharistie feiern zu können.

Aus dem Grundlagenpapier des 3. Ökumenischen Kirchentages

Gemeinsam ist da bemühen um Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung. Es geht darum, die Schöpfung nachhaltig zu bewahren und entschlossen Partei zu nehmen für die Menschen am Rande der Gesellschaft, denn Christinnen und Christen sind eine gesellschaftliche Kraft, die die Welt entscheidend mitgestalten kann. Es geht um die Verantwortung in Staat und Politik, für die Gestaltung einer gerechteren Wirtschafts- und Sozialordnung, in Wissenschaft und Technik, Kultur und Medien. Das soll mit anderen und für andere getan werden, gleich welchen Glaubens, gleich welcher Herkunft.

Ökumenische Kirchentage sind Räume, in denen Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen, Angehörige anderer Religionen und Menschen anderer Überzeugungen, aus ihren jeweiligen Traditionen in ihrer Besonderheit und Vielfalt sich begegnen, sensibler füreinander werden und verstehen können. Unterschiede innerhalb und zwischen den Konfessionen in Formen der Frömmigkeit und Liturgie, aber auch in der konkreten Gestaltung des Alltags und des persönlichen Lebens dürfen erkennbar bleiben und zugleich als wechselseitige Bereicherung erfahrbar werden.

Blick auf die Bühne beim Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel zum Ende des eintägigen Ökumenischen Festes in Bochum im September 2017
Open-Air-Abschlussgottesdienst beim Ökumenischen Fest in Bochum zum Ende des Reformationsjubiläums im September 2017 (Foto: Nadine Malzkorn)

Das bedingungslose Ja Gottes zu uns Menschen, das Liebesgebot Jesu Christi, der Glaube an die Vergebung von Schuld und Sünde, die Rechtfertigung allein aus Glauben und die Sendung in die Welt bestimmen die inhaltliche Ausrichtung der Ökumenischen Kirchentage. Beim 3. Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main soll gemeinsam gelebt und gefeier werden, was an gemeinsamen Gottesdiensten, liturgischen Feiern und geistlichen Erfahrungen möglich ist.

Seien Sie dabei beim 3. Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt am Main!“

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