Jüdische Bürger im Hamburger Westen

Das Buch zur Rundfahrt

Zahlreiche Veranstaltungen über "Jüdische Bürger in Hamburg" wiesen immer wieder auf konkrete Straßen und Häuser hin, die für unser Thema wichtig waren. Es entstand die Idee, diese Orte in einer Rundfahrt am 1. Oktober 1998 anzufahren. Das Interesse war so groß, dass wir die Bufahrt 14mal wiederholt haben. An sechs Standorten wurden von Fachleuten ehrenamtlich Vorträge über die Lokalgeschichte gehalten.

Zahlreiche Informationen, historische Fotos und Briefe wurden gesammelt. Für die Teilnehmer der Stadtteilfahrt haben wir sie in einer Broschüre zusammengestellt. Propst Herwig Schmidtpott, Gründungsmitglied der Blankeneser Gespräche, hat darin unsere Intention formuliert:

"Uns wurde deutlich, dass die Geschichte vieler jüdischer Mitbürger, die im Westen Hamburgs gelebt und auch gelitten haben, unbedingt festgehalten werden und der Vergangenheit entrissen werden sollte. Noch leben nicht wenige Zeitzeugen und viele sind auch bereit, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Nicht, dass wir dann unfassbare Begebenheiten verstehen könnten, aber wir können daraus lernen - und wir können die Opfer ehren. Solches Lernen muss konkret sein. Deshalb hat ein Arbeitskreis der Senioren-Akademie der Elbgemeinden / "Blankeneser Gespräche" Informationen gesammelt, um über die Lokalgeschichte im Hamburger Westen vor und während der NS-Diktatur zu informieren und zusammenzutragen, was die Menschen im Westen Hamburgs in jener Zeit erlebt haben, wer hier wohnte und was aus diesen Menschen wurde."

Weitere Information

Kirche setzt sich für Gütesiegel „Grüner Knopf“ ein

12.09.2019

Verbraucher können jetzt sozial- und umweltverträglich produzierte Kleidung am staatlichen Gütesiegel „Grüner Knopf“ erkennen. Der Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, lobte das Siegel bei dessen Vorstellung in Berlin als „sehr konkreten Schritt in die richtige Richtung“.
epd

"Guter Spirit" beim Treffen der Neuzugezogenen

11.09.2019

„Man merkt, dass Sie hier einen guten Spirit haben“

So oder so ähnlich fiel das Fazit der meisten Gäste aus, beim Treffen der Neuzugezogenen im Gemeindehaus. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche traf man sich in gemütlicher Runde, um die Gemeinde vorzustellen und kennenzulernen. Mit dabei auch Menschen die gar keine Kirchenmitglieder sind.

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Nacht der Kirchen

04.09.2019

Hamburg und Umgebung. Am Samstag, 14. September 2019, ab 19 Uhr, öffnen rund 100 christliche Kirchen ihre Türen zur Nacht der Kirchen. Unter dem Motto „Herz auf laut“, angelehnt an „Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund“ (Mt 12,34), laden sie ein zum Entdecken von Spiritualität, Glaubenskraft und Geborgenheit, Musik und Tanz. Aus dem Kirchenkreis sind 19 evangelische Kirchen dabei, aber auch katholische und freikirchliche Pfarreien oder Gemeinden. mr
Die Nacht der Kirchen auf Facebook: ndkh.de, auf Twitter und Instagram: #kirchennacht  #ndkh19  #herzauflaut
Das Programm: ndkh.de/kirchen  - Quelle: Kirchenkreis Newsletter

Militärdekan von Schubert wird verabschiedet

04.09.2019

Am Montag, 30. September, 11 Uhr wird der Militärdekan Dr. Hartwig von Schubert in der Führungsakademie der Bundeswehr im Rahmen eines Gottesdienstes verabschiedet. Der 65-Jährige ist seit 2004 in dieser Position. Seine berufliche Vita war vielfältig: zwei Jahre in der Evangelischen Akademie Nordelbien, davor zehn Jahre im Vorstand des Diakonischen Werks Hamburg, davor fünf Jahre in Heidelberg an der Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft und davor ebenfalls fünf Jahre Gemeindepastor in Hamburg St. Georg. Was er seiner Kirche mitgeben möchte? „Mehr Mut und Realismus in Fragen der politischen Ethik.“ -  Ort: Manteuffelstraße 20, 22587 Hamburg  - Quelle: Kirchenkreis Newsletter