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	<title>Inklusion Archive - blankenese.de</title>
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	<description>Aktuelles aus Blankenese</description>
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	<title>Inklusion Archive - blankenese.de</title>
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	<item>
		<title>DUOday 2026</title>
		<link>https://blankenese.de/event/duoday-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 01:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DUOday]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Arbeitsassistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist der DUOday und wie kann ich als Unternehmen teilnehmen? Die Mitarbeiterin der Hamburger Arbeitsassistenz Iris Kastens schreibt: Inklusion fängt immer mit der Begegnung von zwei Menschen an. Gleichzeitig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2">Was ist der DUOday und wie kann ich als Unternehmen teilnehmen?</p>
<p class="p2">Die Mitarbeiterin der Hamburger Arbeitsassistenz Iris Kastens schreibt:</p>
<p>Inklusion fängt immer mit der Begegnung von zwei Menschen an.<br />
Gleichzeitig ist es für Arbeitgeber:innen und ihre Mitarbeiter:innen eine Gelegenheit, sich interessierten Personen vorzustellen und Kontakte direkt vor Ort zu knüpfen.<br />
Hierfür bilden Sie ein DUO: Sie verbringen einen Arbeitstag gemeinsam und lernen einander kennen. Im besten Falle führt diese Begegnung vielleicht zu einem Praktikum oder Beschäftigung. Der Tag verpflichtet jedoch nicht zu einer weiteren Zusammenarbeit.<br />
Im Anhang finden Sie eine Formularvorlage, das kurz zusammenfassen soll, welche Arbeitsbereiche Sie zum Schnuppern anbieten möchten. Füllen Sie die Vorlage gern aus und senden es an uns zurück.<br />
Wir gleichen jedes „Schnupperprofil“ mit den Interessen unserer Teilnehmenden ab und melden uns bei Ihnen mit einem DUO-Vorschlag.<br />
Den genauen Ablauf des Tages können wir dann gemeinsam überlegen.<br />
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen DUOday 2026 und spannende Erfahrungen.</p>
<p class="p2">Iris Kastens<br />
Februar 2026<br />
Ansprechpartnerin für den DUOday:<br />
<a href="http://Iris Kastens kastens@hamburger-arbeitsassistenz.de" target="_blank" rel="noopener">Iris Kastens kastens@hamburger-arbeitsassistenz.de</a></p>
<h2><strong><a href="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2026/04/DUOday-2026-Unternehmens-Profil-.pdf" target="_blank" rel="noopener">DUOday 2026 Unternehmens-Profil</a></strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Inklusion: Es braucht gute personelle Ressourcen</title>
		<link>https://blankenese.de/inklusion-es-braucht-gute-personelle-ressourcen-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 20:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Bugenhagenschule]]></category>
		<category><![CDATA[heilpädagogische Lernbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Lange Rode Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Mühlenhardt]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr wird die Lange Rode Stiftung die Bugenhagenschule in Blankenese weiter unterstützen. So kann das vor einem Jahr gestartete Projekt „heilpädagogische Lernbegleitung für Schülerinnen und Schüler mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-elements-bdbf533f38731a4ae71ff5d789f54244"></p><p class="has-fl-accent-color has-text-color has-link-color">Auch in diesem Jahr wird die <a href="https://www.lange-rode-stiftung.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lange Rode Stiftung </a>die <a href="https://blankenese.bugenhagen-schulen.de/">Bugenhagenschule</a> in Blankenese weiter unterstützen. So kann das vor einem Jahr gestartete Projekt „heilpädagogische Lernbegleitung für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“ weiter umgesetzt werden.<br>Die Lernbegleiterin Sarah Mühlenhardt hat mit uns über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse gesprochen:&nbsp;</p>



<p><strong>Frau Mühlenhardt, wo sehen Sie Erfolge Ihrer Arbeit als Lernbegleiterin?</strong></p>



<p>Durch die individuelle und persönliche Begleitung und durch meine enge Zusammenarbeit mit den Klassenteams und Fachlehrkräften, können die Schüler*innen mit kognitiven Einschränkungen gezielter gefördert werden und wichtige Lern- und Arbeitserfahrungen im Klassenverband machen.</p>



<p>Meine Arbeit als pädagogische Begleiterin für diese besondere Zielgruppe trägt dazu bei, dass wir das inklusive Profil der Bugenhagenschule noch besser umsetzen können. Dies wird besonders in Fächern mit spezifischen Herausforderungen wie z.B. Physik, Chemie oder auch dem praktischen Lernen deutlich, wo es auch um die Umsetzung von praktischen Versuchen geht und eine Einzelbegleitung unbedingt notwendig ist, um eine angemessene Teilhabe zu ermöglichen. Aber auch in den Hauptfächern wie Mathe, Deutsch und Englisch kann durch die individuelle Beglehtitung in den Bereichen Soziales und Lernen ganz anders unterstützt und gefördert werden.<br>Kleine und größere Erfolge sind z.B. dann da, wenn die Schüler*innen trotz ihrer kognitiven Unterstützungsbedarfe Klassenarbeiten mitschreiben können oder wenn sie es schaffen eine kleine Präsentation vor der Klasse zu halten. Das kostet viele Schüler*innen Überwindung, wird aber besonders dann zur Mutprobe, wenn einem Dinge schwerer fallen oder man in der Umsetzung viel mehr Zeit benötigt. Es ist schön zu sehen, wie stolz und glücklich die Schüler*innen sind, wenn sie so eine Aufgabe bewältigt haben.</p>



<p>Ich arbeite zum Beispiel mit einem Schüler, der eine richtige Freude an der englischen Sprache entwickelt hat und sich inzwischen aktiv mit mündlichen Beiträgen am Englischunterricht beteiligen kann. Hier erhält er immer wieder Lob, was auch seinem Selbstbewusstsein gut tut. Solche stärkenden Erfahrungen sehe ich als das Wichtigste, was wir Kindern und Jugendlichen mitgeben können.</p>



<p>In sozialen und emotionalen Belangen kann ich die Schüler*innen zum Beispiel bei Missverständnissen, Unsicherheiten oder Konflikten beratend und regulierend unterstützen.<br>Manchmal erscheint mir meine Arbeit mit fünf Schüler*innen und vier bis fünf Stunden pro Jugendlichen in der Woche wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich erlebe aber, wie viel auch schon in diesen Stunden angestoßen werden kann, Teilhabe durch Unterstützung gelingt und in den begleitenden Fächern Lernerfolge deutlich werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/Bugenhagenschule2023.webp" alt="" class="wp-image-24072"/></figure>



<p><strong>Wie genau unterstützen Sie?</strong></p>



<p>Ich begleite seit diesem Schuljahr fünf Schüler*innen der Mittelstufe, also in den Klassen von acht bis zehn. In allen drei Jahrgängen unterstütze ich stark fachlich durch 1:1 Arbeit oder auch in Kleingruppen zum Beispiel in Mathe, Englisch und Deutsch, aber auch im Praktischem Lernen und in Chemie. Dabei versuche ich zum einen, Themen vereinfacht näher zu bringen, differenzierte Aufgaben ganz praktisch gemeinsam zu bearbeiten und auch Möglichkeiten der Teilhabe in der Klasse zu initiieren und zu begleiten. Außerdem unterstütze ich bei sozialen, emotionalen Themen, die für das Kind in der Schule anfallen, indem ich bei Gesprächen Hilfestellung gebe, bei Elterngesprächen beratend hinzugezogen werde oder alternative Handlungsmöglichkeiten bei Konflikten aufzeige.</p>



<p>In der Mittelstufe wird auch das Thema Verselbständigung und Übergänge ins Berufsleben zunehmend wichtig. Es werden erste berufliche Erfahrungen in Praktika gesammelt.<br>In diesem Jahr konnte ich durch meine besondere Stelle eine Schülerin bei ihrem Praktikum bei Budnikowski in Blankenese unterstützend begleiten. Das war großartig, da aufgrund knapper personeller Ressourcen in vielen Praktikumsbetrieben ein mehrwöchiges Praktikum sonst oftmals schwer umsetzbar ist. Ich denke, das war eine tolle und inklusive Erfahrung für alle – die Schülerin, das Unternehmen und auch mich.</p>



<p>In Klasse 10, wenn sich die anderen Schüler*innen auf ihre Abschlüsse vorbereiten, geht es neben der Begleitung im Unterricht auch verstärkt um einen Übergang ins Berufsleben, sofern die Jugendlichen nicht an unserem Campus-Projekt teilnehmen. Themen wie berufliche Orientierung, das Kennenlernen von verschiedenen beruflichen Bildungseinrichtungen und ggf. die Kontaktaufnahme mit der Agentur für Arbeit sind in diesem Schuljahr auch Teil meiner Tätigkeit geworden.</p>



<p><strong>Ihr persönliches Fazit nach diesem ersten Jahr als Lernbegleiterin?</strong></p>



<p>Es macht mir große Freunde diese besondere Stelle der pädagogischen Lernbegleitung ausfüllen zu dürfen. Die Aufgaben sind vielfältig, schon deswegen, weil ich es mit ganz unterschiedlichen Kindern bzw. Jugendlichen zu tun habe, die ihre eigenen Fähigkeiten, Schwierigkeiten und Wünsche mitbringen. Jeder Tag ist anders und stellt mich auch manchmal vor ganz unerwartete und neue Herausforderrungen im Schulalltag, die es zu lösen gilt. Das ist spannend und auch manchmal im positiven Sinne herausfordernd.</p>



<p>Insbesondere Schulen haben die Aufgabe, Kinder und Jugendliche mit einem Förderbedarf auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben innerhalb einer inklusiven Gesellschaft vorzubereiten. Dies kann nur gelingen, wenn positive Lernerfahrungen kontinuierlich gesammelt werden können und eine ausreichende Begleitung sichergestellt ist.</p>



<p>Die Bereitstellung von personellen Ressourcen ist immer eine große finanzielle Herausforderung, sollte aber auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil inklusiver Arbeit an Schulen sein. Damit legen wir ein wichtiges Fundament für ein inklusives Miteinander in einer offenen Gesellschaft.</p>



<p><em>Sabine Müntze, 3.2025</em><em></em></p>

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		<item>
		<title>Benefiz-Fußballspiel: Mehr als nur Tore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 18:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Lange Rode Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Zippel]]></category>
		<category><![CDATA[Mukoviszidose]]></category>
		<category><![CDATA[Nordostseeauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Spielvereinigung Blankenese]]></category>
		<category><![CDATA[Suurheid]]></category>
		<category><![CDATA[SVB]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 17. Mai, 15 Uhr, trifft die Ü32-Auswahl der Spielvereinigung Blankenese e.V. (SVB) auf die Nordostseeauswahl – mit ehemaligen Fußballgrößen und anderen Prominenten. Doch für Fußballfans ist klar: Dieses Spiel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>
<p><em>Am 17. Mai, 15 Uhr, trifft die Ü32-Auswahl der <a href="https://sv-blankenese.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spielvereinigung Blankenese e.V.</a> (SVB) auf die <a href="https://www.nord-ostsee-auswahl.de/startseite.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nordostseeauswahl</a> – mit ehemaligen Fußballgrößen und anderen Prominenten. Doch für Fußballfans ist klar: Dieses Spiel ist weit mehr als nur ein sportlicher Wettkampf. Es steht im Zeichen des guten Zwecks – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.</em></p>



<p>Marc Zippel, Fußballabteilungsleiter der Spielvereinigung Blankenese, hatte die gute Idee, die Nordostseeauswahl einzuladen: Die Kicker spielen ausschließlich für den guten Zweck, nämlich zur Unterstützung von an Mukoviszidose erkrankter Menschen. Das weiß er aus eigener Erfahrung, denn auch er war jahrelang Teil der Mannschaft. Alle Einnahmen werden zu 100 Prozent gespendet. Und auch der Verein, in dem er sich heute engagiert, tut viel Gutes:  „Unser Verein macht sich nicht nur für den Sport, sondern auch für soziale Projekte stark“, erklärt der fußballbegeisterte Zippel. 25 Jahre lang hat er diverse Herren- und Nachwuchsspieler trainiert, bevor er jetzt – neben seinem Job beim NDR – die Abteilungsleitung für die Fußballsparte übernommen hat.</p>



<p><strong>Integration und Inklusion durch Sport</strong></p>



<p>Eine gute Idee, die sich aber noch toppen lässt: Warum nicht das attraktive Duell als Begegnungsplattform nutzen? „Wir haben fußballbegeisterte Geflüchtete, die derzeit in der Folgeunterkunft Suurheid in Rissen leben, eingeladen. Sie können sich über die Spielvereinigung Blankenese e.V. von 1903 informieren und natürlich das Spiel genießen – bei freiem Eintritt und kostenloser Verpflegung. Unser Ziel ist es, ihnen eine kostenreduzierte Mitgliedschaft anzubieten. Dank der Unterstützung der <a href="https://www.lange-rode-stiftung.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lange Rode Stiftung </a>können wir zudem bei der nötigen Sportausrüstung helfen.“</p>



<p>Doch das ist noch nicht alles: Über die <a href="https://www.lebenshilfe.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebenshilfe e.V. </a>wurden ebenfalls Menschen mit Behinderung und ihre Betreuungspersonen eingeladen. „Sollte Interesse bestehen, würden wir in Zukunft gerne inklusive Sportangebote aufbauen“, so der fußballbegeisterte Zippel. „Im Verein sind wir sehr offen für Integration und Inklusion!“</p>



<p>Daher: Safe the Date! Allen Sportbegeisterten wird ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt!</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/Marc-Zippel.webp" alt="" class="wp-image-24343 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>SVB-Fußballabteilungsleiter Marc Zippel, 57, <br>engagiert sich oft und viel für soziale Projekte. <br><br>Jetzt im Fokus: Integration und Inklusion über Sportangebote.</p>
</div></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Benefizspiel am 17.05.2025</strong>, <strong>15 Uhr, </strong>Waldesruh, Sülldorfer Kirchenweg 122</p>



<p><strong>Kicken für den guten Zweck:</strong> Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 hat die <a href="http://www.nordostseeauswahl.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nordostseeauswahl</a> – ein Team aus ehemaligen Größen des Sports, der Musik und der Unterhaltung – bereits über eine Million Euro für Mukoviszidose-Betroffene erspielt. Beim Benefizspiel am 17. Mai 2025 in Blankenese kommen nun weitere 1.000 Euro hinzu.</p>



<p><strong>Spendenkonto</strong><br>Nord-Ostsee-Auswahl für Mukoviszidose e.V. | Eckernförder Bank e.G.<br>SWIFT/BIC: GENODEF1EFO<br>IBAN: DE49 2109 2023 0011 9307 40</p>



<p>Spielvereinigung Blankenese e.V.<br>Eichengrund 25, 22589 Hamburg, 040-86 56 25</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-spielvereinigung-blankenese wp-block-embed-spielvereinigung-blankenese"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="52HLRGyi8K"><a href="https://sv-2025.blankenese.de/">Startseite</a></blockquote>
</div></figure>



<p>Die Spielvereinigung Blankenese von 1903 e.V. ist mit über 2.500 Mitgliedern einer der größten Vereine im Hamburger Westen. Im Blankeneser Traditionsverein mit vielen Familien aus Blankenese und Umgebung können neun Sportarten leistungs- und spaßorientiert trainiert werden.</p>



<p><em>Sabine Müntze</em>, 3.2025</p>
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		<item>
		<title>Aktionstag gegen Fakenews und Rassismus</title>
		<link>https://blankenese.de/aktionstag-gegen-fakenews-und-rassismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Valentino Wilimzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 14:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[André Schünke]]></category>
		<category><![CDATA[Bugenhagenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Fakenews]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Freitag, den 14.02.2025 hat die Bugenhagenschule Blankenese mit der gesamten Schulgemeinschaft ein klares Zeichen für Inklusion, Toleranz  und Gemeinschaft gesetzt. Die Schüler*innen und Pädagog*innen haben eine Menschenkette um das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>
<p>Am Freitag, den 14.02.2025 hat die <a href="https://blankenese.bugenhagen-schulen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bugenhagenschule Blankenese </a>mit der gesamten Schulgemeinschaft ein klares Zeichen für Inklusion, Toleranz  und Gemeinschaft gesetzt. Die Schüler*innen und Pädagog*innen haben eine Menschenkette um das Hessehaus gebildet – gemeinsam mit dem Referenten an diesem Tag, dem Tagesschausprecher André Schünke. <br>Er hatte mit  Schüler*innen der Unterstufe zum Thema Fake News und der Notwendigkeit, Informationen kritisch zu hinterfragen, gearbeitet. <br>Gerade im Hinblick auf die immer stärker werdenden individualistischen Positionen in der Gesellschaft war es der Schulgemeinschaft wichtig, für die an der Schule gelebten Werte ein klares Zeichen zu setzen, nämlich für Toleranz, Wertschätzung, Selbstbestimmung und besonders für die Inklusion. </p>



<p>Mit André Schünke einen Tagesschau-Sprecher als Gastredner zum Thema Fake News an der Schule zu haben, bot eine gute Gelegenheit, Schüler*innen praxisnah über die Bedeutung von faktenbasierter Berichterstattung und den Umgang mit Desinformation aufzuklären. Als Vertreter einer der renommiertesten Nachrichtensendungen Deutschlands steht der Sprecher für journalistische Integrität und methodische Quellenprüfung. Sein Fachwissen und seine Erfahrung im Bereich seriöser Nachrichtenarbeit vermittelten den Schüler*innen wertvolle Einblicke. Insbesondere ging es darum, Fake News zu erkennen und kritisch zu hinterfragen. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Desinformation ist ein solcher Beitrag essenziell, um Medienkompetenz nachhaltig zu fördern. In den Lerngruppen hatten sich die Schüler*innen im Vorfeld der Veranstaltung mit diesem Thema intensiv beschäftigt und dazu gearbeitet, so dass sie gut vorbereitet und mit vielen Fragen auf Herrn Schünke zugingen. </p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a116a64a71a2&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a116a64a71a2" class="wp-block-image aligncenter size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/Schuenke.jpg" alt="" class="wp-image-23599"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption"><em><em><em>Moderator André Schünke mit Stefanie Hintze und Juliane Krohn von der Bugenhagenschule</em></em></em>&#8211;</figcaption></figure>



<p>Die Schüler*innen aller Blankeneser Schulen stehen heutzutage vor der wachsenden Herausforderung, achtsam mit sozialen Medien und den eigenen Daten umzugehen. Sie müssen ebenfalls an neue Methoden und digitale Programme herangeführt und dabei begleitet werden. Neben der Einführung in die klassischen Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme und deren sinnvolle Nutzung für den Unterricht stellt besonders die Nutzung und Einbindung von künstlicher Intelligenz wie z.B. bei ChatGPT die Schulen vor neue, große Herausforderungen.&nbsp;</p>



<p><em>Valentino Wilimzig</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Inklusive Kinder-Segelkurse auf der Alster</title>
		<link>https://blankenese.de/inklusive-kinder-segelkurs-hamburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 12:42:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Alster]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Kroschke Kinderstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[NRV]]></category>
		<category><![CDATA[Segelkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Segelprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Wir sind wir]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemeinsam lernen: Inklusive Segelprojekte für Kinder und Jugendliche auf der Alster Segeln zählt zu den inklusivsten Sportarten überhaupt. Deshalb fördert die Kroschke Kinderstiftung in Kooperation mit Wir sind wir – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p><p><strong>Gemeinsam lernen: Inklusive Segelprojekte für Kinder und Jugendliche auf der Alster</strong></p>



<p><strong>Segeln zählt zu den inklusivsten Sportarten überhaupt. Deshalb fördert die <a href="https://www.kinderstiftung.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kroschke Kinderstiftung </a>in Kooperation mit <a href="https://www.wir-sind-wir.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wir sind wir – Inclusion in Sailing e.V.</a> , dem <a href="https://www.werner-otto-institut.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Werner-Otto-Institut</a> sowie dem <a href="https://hamburger-segel-club.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamburger Segel-Club </a>und dem <a href="https://www.nrv.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Norddeutschen Regatta Verein </a>Segelkurse für Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung. „Gemeinsam Segel setzen für die Inklusion im Sport“ lautet das Motto des Gemeinschaftsprojekts, bei dem im wahrsten Sinne des Wortes alle – mit oder ohne Handicap – in einem Boot sitzen.</strong></p>



<p>&nbsp;Die Alster in Hamburg wird immer inklusiver: Gleich vier inklusive Segelkurse für verschiedene Zielgruppen laufen dort über die gesamte Segelsaison 2024. Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen – ob geistig, körperlich oder motorisch – können mitmachen. Ziel ist das gemeinsame Erlernen des Segelns und das Vermitteln neuer, inklusiver Erlebnisse. Außerdem sollen die Teilnehmenden möglichst auch langfristig für den Segelsport begeistert werden.</p>



<p>Die Kurse richten sich an Kinder des Campus Uhlenhorst, der Hamburger Schule Elfenwiese und des in Hamburg ansässigen Werner-Otto-Instituts, bei dem Bewegungsangebote zur Therapie gehören. Bislang wurden oft nur Aktivitäten exklusiv für Kinder mit Einschränkungen angeboten. Mit dem Segelprojekt ist ein inklusives Angebot dazugekommen, bei dem junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in einem Boot sitzen. Das bedeutet echte gelebte Inklusion, wodurch die Behinderung in den Hintergrund tritt.</p>



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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a116a64a8764&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a116a64a8764" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="15152" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2024/05/Segeln032024-1280x856.png" alt="" class="wp-image-15152"/><button
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<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a116a64a8b6a&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a116a64a8b6a" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" data-id="15151" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2024/05/Segeln022024-1280x802.png" alt="" class="wp-image-15151"/><button
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<p>In den Kursen segeln jeweils acht Kinder ab acht Jahren – teils mit und teils ohne Einschränkung – gemeinsam auf der Alster. Organisiert werden die inklusiven Segelkurse von „Wir sind Wir – Inclusion in Sailing e.V.“ in Kooperation mit dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Hamburger Segel-Club, wobei die Segelvereine die Boote und ihr Gelände zur Verfügung stellen. Bei dem von der Kroschke Kinderstiftung unterstützen Projekt geht es nicht darum, dass die Teilnehmenden lediglich mitsegeln, sondern sie aktiv das Segeln erlernen und mit anpacken. So überwinden sie Hürden, machen neue Erfahrungen und wachsen über sich hinaus, indem sie die eigenen Grenzen des Machbaren verschieben und ihren Horizont erweitern. &#8222;Das beschreibt ein zentrales Ziel unserer Stiftungsarbeit. Und wir erreichen es nur gemeinsam mit Partnern wie Wir sind Wir Inclusion in Sailing oder dem Werner-Otto-Institut.&#8220;, sagt Nadine Weber-Kroschke, Vorständin der Kroschke Kinderstiftung.</p>



<p>Die Kinder segeln auf Kielbooten, die ein großes Maß an Stabilität und somit Sicherheit bieten. Die Betreuung übernehmen professionelle Segeltrainerinnen und -trainer. „Miteinander eine neue Sportart erlernen“ lautet die Devise bei den inklusiven Segelkursen. Erste Segeleinheiten mit begeisterten, strahlenden Kindern haben bereits gezeigt, wie gut das Gemeinschaftsprojekt beim Nachwuchs ankommt.</p>



<p>Als Highlight für alle Beteiligten – Kinder, Eltern und Vertreter der Kooperationspartner – ist nach der Segelsaison, am <strong>15. November</strong>, ein <strong>großes Winterfest </strong>geplant. Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Kennenlernen und Netzwerken stehen dabei im Mittelpunkt. Angedacht ist es, die Segelkurse nachhaltig zu etablieren und auch 2025 anzubieten.</p>



<p>Wer die Kurse vor Ort erleben möchte, hat am <strong>20. Juni 2024</strong> <strong>ab 16 Uhr</strong> beim <strong>„Tag der offenen Tür“</strong> Gelegenheit dazu. Dann stehen beim Hamburger Segel-Club (An der Alster 47a, Hamburg) die Beteiligten eines Kinderkurses und das Trainerteam zum Gespräch zur Verfügung.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a116a64a9147&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a116a64a9147" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2024/05/Segeln012024-1280x853.png" alt="" class="wp-image-15150"/><button
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<p><em>Text: Katrin Heidemann</em></p>
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		<item>
		<title>Inklusion &#8211; einfach teilhaben in Blankenese?</title>
		<link>https://blankenese.de/inklusion-einfach-teilhaben-in-blankenese/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Helmut Plank]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 15:24:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Behindert]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Bugenhagenschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Raphaelschule]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blankenese.entwurfsphase.de/?p=1981</guid>

					<description><![CDATA[Inklusion – ein großes Wort. Kann sie gelingen? Wenn ja, wo und wie? Und wo sind der Inklusion und somit den Betroffenen Grenzen gesetzt? Aus dem Leben der Kirchengemeinde Blankenese [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Inklusion – ein großes Wort. Kann sie gelingen? Wenn ja, wo und wie? Und wo sind der Inklusion und somit den Betroffenen Grenzen gesetzt? </p>



<p>Aus dem Leben der Kirchengemeinde Blankenese hat sich vor Jahren eine <a href="https://www.blankeneser-kirche.de/page/97/dumittendrin">Gruppe „Du! mittendrin“ </a>zusammengefunden. Die Fäden laufen bei <a href="isod.boetzel@blankenese.de">Isod </a><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="isod.boetzel@blankenese.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bötzel</a><a href="isod.boetzel@blankenese.de"> </a>zusammen. Ihr Sohn Johannes, heute 20, hat mit seiner Familie viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In einem Interview berichtet seine Mutter von Möglichkeiten und auch von Problemen. Alles inklusiv in Blankenese?</p>



<p><strong><em>Blankenese.de: </em></strong><em>Was war der Anstoß zur Gründung dieser Gruppe &#8222;<a href="https://www.blankeneser-kirche.de/page/97/dumittendrin">Du! mittendrin</a>&#8222;?</em></p>



<p><strong>Isod Bötzel:</strong> Schon seit langer Zeit hatte ich darüber nachgedacht, wie es möglich wäre, die Familien mit besonderen Kindern in Blankenese zu vernetzen. Unser Sohn Johannes war durch seine Geschwister und deren Freunde glücklicherweise immer „mittendrin“, auch in schwierigen Phasen, aber wir wünschten uns für ihn, dass auch unsere Gemeinde zu „seinem“ Ort werden könnte. Ein Ort, an dem Menschen mit Förderbedarf selbstverständlich ihren Platz haben und Angebote finden, die ihr Leben, d.h. Lernen, Freizeit, Arbeiten und idealerweise auch Wohnen gestalten und prägen. In der Gruppe du! mittendrin fanden sich Familien mit betroffenen Kindern und den gleichen Interessen zusammen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/Johannes01.jpg" alt="" class="wp-image-24082"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Johannes – schon immer eine Vorliebe für Rohre</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Blankenese.de:</em></strong><em> Ohne das Bemühen um „Selbstverständlichkeit“ unter uns klein zu reden: Es soll ja so ein Ort werden, die Kinder sollen Angebote finden. Können Sie die Defizite, den Bedarf ein wenig näher beschreiben, z.B. in Sachen Lernen, Freizeit, Arbeit und idealerweise auch Wohnen?</em></p>



<p><strong>Isod Bötzel:</strong> Das ist eine sehr komplexe Frage bzw. ein Zusammenspiel vieler Fragen und somit auch Antworten.<br><br>Für uns war damals die Wahl der Schule einfach. Es war klar, dass unser Sohn keine Regelschule besuchen konnte, und wir hatten das große Glück, einen Platz in der <a href="https://www.raphael-schule-hamburg.de">Raphaelschule in Nienstedten</a> zu bekommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2020/08/Tanz10.4.2011.jpg" alt="" class="wp-image-1985"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Theaterprojekt in der Raphaelschule</em></figcaption></figure>



<p>Heute ist die Auswahl viel schwieriger. Natürlich ist die Inklusion auch an Schulen eine sehr positive Entwicklung, aber ich bin davon überzeugt, dass es für manche Kinder besser ist, in einem geschützten Rahmen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Sonderschulen gibt es nicht mehr und auch selbst eine Einrichtung wie die <a href="https://bugenhagen-schulen.de/blankenese/">Bugenhagenschule</a>, wo die Inklusion wirklich gut klappt, kann nicht jedem Kind gerecht werden.</p>



<p>Im Freizeitbereich gibt es für besondere Kinder in Blankenese viel zu wenig Angebote. Natürlich kann jedes Kind alles ausprobieren, das wird den Eltern immer wieder versichert. Aber ein Kind, das z.B. mit 12 Jahren körperlich und/oder geistig z.B. auf dem Stand eines 5jährigen ist, kann nicht mit Gleichaltrigen Fußball spielen oder Musik machen. Wie soll das funktionieren? Das endet für beide Seiten in einem frustrierenden Erlebnis. Hier sind der Inklusion meiner Meinung nach eindeutig Grenzen gesetzt, die man akzeptieren muss und hier muss nach neuen Lösungen gesucht werden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a116a64ab3ce&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a116a64ab3ce" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/Johannes.Sand_.webp" alt="" class="wp-image-24086"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption"><em>Johannes steckt seinen Kopf nicht in den Sand!</em></figcaption></figure>



<p>Arbeit – wenn die Schulzeit für die Kinder zu Ende geht, ist das fast ein Angst-besetzter Begriff. Wo können unsere Kinder hin? Wo werden sie gefördert und gleichzeitig geschützt? Wie finden sie überhaupt heraus, was ihnen Spaß machen könnte und dann – wo gibt es in so einem Bereich auch noch eine möglichst langfristige Arbeitsstelle. In einer Großstadt wie Hamburg gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich kompetente Hilfe zu holen. Leider reicht der Bereich für Praktikumsstellen und Arbeitsplätze nicht bis in den Hamburger Westen, so dass die jungen Menschen oft quer durch die Stadt fahren müssen. Es wäre wunderbar, auch in Blankenese mehr Arbeitsplätze für behinderte Menschen zu schaffen.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a116a64ab7ee&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a116a64ab7ee" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/Johannes2015.webp" alt="" class="wp-image-24084"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption"><em>Praktikum in der Küche des <a href="https://schilling-stift.de/schilling_stift.html">Schilling-Stiftes</a></em></figcaption></figure>



<p>Und da, wo Menschen arbeiten, wollen sie natürlich auch wohnen. Ein Haus mit inklusivem Wohnraum mitten in Blankenese – das wäre ein Traum! So könnten die Kinder mit Förderbedarf vom Kindergarten an über die Schule, die Arbeitsplatzsuche, die Arbeitsstelle und die Wohnmöglichkeit ihren Platz bei uns im „Dorf“ haben. Sie hätten die Möglichkeit, selbständig und doch behütet und beschützt zu leben..</p>



<p><strong><em>Blankenese.de:</em></strong><em> Das sind eine Reihe umfassender Punkte: Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Schule. Müssen sich nun alle Mütter, Väter, allein auf die Suche machen oder gibt es aus Ihrer persönlichen Erfahrung hilfreiche Adressen, die für Sie und Ihre Familie wichtig geworden sind? Oder regelt die Behörde alles?</em></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2020/08/Logo-1-1024x760.jpg" alt="" class="wp-image-1996 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Isod Bötzel: </strong>Ja, das sind umfassende Punkte, aber letztendlich doch die Themenbereiche, die ein Leben ausmachen und zwar unser aller Leben, nicht nur das der „Behinderten“. Für uns bzw. für unsere nicht beeinträchtigten Kinder ergeben sich diese Bereiche irgendwann von selbst. Nach der Schule kommt vielleicht ein Auslandsjahr, dann eine Ausbildung oder ein Studium, verbunden mit einer eigenen Wohnung und dann irgendwann eine im günstigsten Falle sinnbringende und erfüllende Arbeit, die man sich selber aussucht. Natürlich ist das auch nicht immer einfach, aber es besteht eine Wahlmöglichkeit, die Freiheit, selbst und selbstverständlich wählen zu können.</p>
</div></div>



<p>Diese Möglichkeit haben junge Menschen mit Förderbedarf nicht oder nur in eingeschränktem Maße. Viele dieser Jugendlichen haben Interessen, aber es gibt keine Ausbildungs- oder Arbeitsplätze, die ihren eingeschränkten Fähigkeiten gerecht werden. Jeder dieser einzelnen Lebensabschnitte ist mühsam, braucht Vor- und Nachbereitungen. Es ergibt sich nichts „von selbst“, als Eltern müssen und wollen wir uns darum kümmern, was allerdings auch oft mit Sorgen verbunden ist.</p>



<p>Es gibt Beratungsangebote, doch die muss man selber suchen – und es dauert oft sehr lange, bis man die richtigen Adressen findet. Von der „Behörde“ wird nichts geregelt, dafür sind vielleicht auch die Ansprüche zu individuell.</p>



<p>Für mich/uns war und ist es vor allem hilfreich, sich mit anderen betroffenen Eltern auszutauschen. Selbst wenn man sich inhaltlich gegenseitig nicht immer weiterhelfen kann, ist es doch schön zu sehen, dass man mit seinen Problemen und Fragen nicht allein ist. Für mich persönlich sind dieser Austausch und das wechselseitige Sich-Halten oft viel wichtiger als fachliche Auskünfte. Aus solchen Problemen ergeben sich immer wieder Ideen und gemeinsame Aktionen – aus genau solchen Gesprächen heraus ist unsere Gruppe ja auch entstanden.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a116a64abd27&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a116a64abd27" class="wp-block-image size-full wp-lightbox-container"><img decoding="async" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://blankenese.de/wp-content/uploads/2025/04/Vorzeigekinder2020.jpg" alt="" class="wp-image-24088"/><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vorzeigekinder“ im Gemeindehaus mit Gruppe „Theater Grünes Sonnenlicht“ &#8211; Regie und Leitung: Coskun Üresin</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Blankenese.de: </em></strong><em>Können Sie uns bei der Zusammenfassung helfen: Was ist und was könnte, müsste geschehen – von Seiten der Behörde, im Ort, von der Gesellschaft – um Teilnahme angemessen mit Leben zu füllen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Aus meiner Erfahrung heraus wäre es am wichtigsten, Berührungsängste, die immer noch viele Menschen gegenüber Behinderten haben, abzubauen und eine Selbstverständlichkeit im Umgang herzustellen.</p>
<cite>Isod Bötzel</cite></blockquote>



<p><strong>Isod Bötzel:</strong> Aus meiner Erfahrung heraus wäre es am wichtigsten, Berührungsängste, die immer noch viele Menschen gegenüber Behinderten haben, abzubauen und eine Selbstverständlichkeit im Umgang herzustellen. Das heißt für mich nicht, dass Menschen mit Förderbedarf als „normal“ angesehen werden müssen, denn das sind sie nicht. Unser Sohn z.B. macht auch mit 20 noch komische Sachen, trägt etwas seinen Teddy überall mit hin (und bestellt sich mit dem Plüschtier im Arm dann ein Bier) oder guckt in alle Rohre und Gullis, weil die ihn ganz besonders interessieren. Natürlich wirkt das auf andere Menschen merkwürdig. Diese Merkwürdigkeit hinzunehmen, sie zu akzeptieren und manchmal auch auszuhalten, das ist für mich ein wesentlicher Bestandteil von Inklusion. Ich halte gar nichts von „Gleichmacherei“, alle Kinder und Jugendlichen sind unterschiedlich, auch alle behinderten Kinder und Jugendlichen. Sie unterscheiden sich untereinander und dann auch noch von der Allgemeinheit, das macht es schwierig.</p>



<p>Daraus ergibt sich auch das Problem, angemessene Freizeitangebote zu finden. Jedes behinderte Kind hat eigene Bedürfnisse, eigene Probleme und auch eigene Wünsche und Vorstellungen. Dem kann man in einer Gruppe oft gar nicht gerecht werden. So haben unsere inklusiven Langzeitangebote wie Fußball oder Musik auch nicht funktioniert. Kurze, überschaubare Projekte, in denen jeder seine Persönlichkeit entfalten konnte, wie z.B. Theater oder Malen wurden hingegen gut angenommen.</p>



<p>Ein neues Projekt unserer du!mittendrin-Gruppe ist die Anstellung eines Menschen mit Förderbedarf in der evangelischen Kirchengemeinde. Eine geeignete Person wird gerade vom <a href="https://www.alsterarbeit.de/betriebsstaetten-und-standorte/isa/">Integrationsservice Arbeit (isa)</a> der <a href="https://www.alsterdorf.de/start.html">Evangelischen Stiftung Alsterdorf </a>gesucht, und unser Hausmeister in der Gemeinde, dem diese Person helfen soll, zeigt sich sehr offen, so ein Modell auszuprobieren.<br>Auch viele Geschäftsleute in Blankenese zeigen die Bereitschaft, Menschen mit Handycap in ihren Betrieb aufzunehmen. Es gibt viele Hilfsangebote, damit so ein Arbeitsplatz erfolgreich sein kann.</p>



<p>Offenheit, Toleranz, vielleicht auch ein großes Herz für Menschen, die es im Leben nicht so einfach haben, das wünsche ich mir im Rahmen der Inklusion. Oft sind diese Eigenschaften wichtiger als Maßgaben und Vorschriften der Behörden. Natürlich braucht es auch die, doch der persönliche Kontakt, das gegenseitige Kennenlernen lässt Berührungsängste und Vorurteile oft schnell vergessen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Du! mittendrin &#8211; <br><em>Kontakt: Isod Bötzel, <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="mailto:isod.boetzel@blankenese.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">isod.boetzel@blankenese.de</a></em></p></blockquote></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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	</channel>
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