Architekturwettbewerb um Blankeneser Markthaus entschieden

Schlichte Eleganz und hohe Funktionalität
Der Wettbewerb um die Gestaltung des Markthäuschens auf dem Blankeneser Marktplatz ist entschieden: Die Jury kürte den Entwurf von BUB Architekten in Othmarschen zum Sieger. 2020 soll gebaut werden. Auch die Öffentlichkeit wurde an dem Wettbewerb beteiligt. Bericht von Markus Krohn, Dorfstadt.de

Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Film zu den Potentialen des Wasserstoffs von der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V.
In drei Minuten die Einsatzpotentiale des Wasserstoffs als Energieträger der Zukunft kennenlernen.

„Die Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e. V. hat sich die Aufgabe gestellt, die Einführung der umweltfreundlichen Wasserstoff-Energie in die Energiewirtschaft zu fördern. Sie wirbt in der Öffentlichkeit für den Wasserstoff, initiiert Projekte und verbreitet in Schulen, Universitäten oder anderen Ausbildungsstätten die Kenntnis des Wasserstoffes als Energieträger der Zukunft.“

allgemein

Lösungen für einen nachhaltigen Lebensstil und eine zukunftsfähige Stadtplanung sind bekannt. Doch es braucht Menschen, die für ihren Stadtteil Verantwortung übernehmen, die lernen und handeln wollen und können. Nach dieser Erkenntnis startete 2010 durch Initiative der örtlichen Kirchengemeinde eine Gruppe engagierter Bürger, aus der seit dem 30. Sept. 2014 ein gemeinnütziger, aktiv handelnder Verein geworden ist. Die Mitgestaltung des Ortskerns, Fragen der Verkehrsplanung und Mobilität im Ort sowie Energieverbrauch und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen in Blankenese sind zunächst die vorrangigen Themen. Zentral steht dabei die Herausforderung, wie ein Stadtteil sich anpassen kann, welche Schritte er einleiten kann, dass der Ort auch für kommende Generationen lebendig, lebens- und liebenswert ist.
Wollen Sie die Ziele und die Arbeitsweise des Zukunftsforums kennen lernen?  Hier finden Sie unsere Programmatik, ein kompaktes informatives Dokument über unsere Aktivitäten.

Radweg und die Elbchaussee

Liebe Mitglieder und Interessenten das Blankeneser Zukunftsforums,

der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) stellt derzeit auf seiner Website verschiedene Planungsvarianten zur Elbchaussee vor. Im Sinne der nachhaltigen Mobilität liegt uns als Zukunftsforum Blankenese viel daran, die Elbchaussee endlich auch für den Radverkehr nutzbarer und sicherer zu gestalten. Dies ist um so wichtiger, weil für den Fahrradverkehr sowohl stadtauswärts, wie auch stadteinwärts, ein Schließen des Elbradweges leider blockiert wurde.

Wir möchten Ihnen nachfolgend, unten  einen kleinen Überblick verschaffen und Ihnen darlegen, welche Varianten aus unserer Sicht zu bevorzugen sind, mit der Bitte auf der Website des LSBG, die Varianten dem entsprechend zu bewerten.

Außerdem bietet der LSBG am 16. November ab 18:30 Uhr einen Planungsworkshop in der Rudolf-Steiner-Schule (Elbchaussee 366) an. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich: http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_elbchaussee2/node/120

Begrifflichkeiten wie Radfahrstreifen und Schutzstreifen werden im unteren Teil dieser Mail kurz erklärt.

Wir bedanken uns für Ihr Mitmachen und freuen uns sehr, wenn Sie diese E-Mail an all jene weiterleiten, die Helfen möchten unsere Mobilität etwas nachhaltiger zu gestalten! Für die es noch nicht sind: Werden Sie Mitglied im Zukunftsforum Blankenese

Mit freundlichen Grüßen
Harris Tiddens, Zukunftsforum Blankenese e.V.

 

Unsere Bewertungs-Empfehlung zur aktuellen Elbchaussee-Bürgerbeteiligung: Sie finden die entsprechende Adresse im Internet immer am Abschluss jeder „Abschnitt“

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Abschnitt West:

Von uns wird die Variante 2 favorisiert: „Radfahrstreifen stadtauswärts auf nördlicher Seite, Radverkehrsführung stadteinwärts über den Elbe-Radweg, ggf. Freigabe des Gehweges für Radfahrer (Service-Lösung)“. Diese Variante ist von allen vorgestellten Lösungen am akzeptabelsten und stellt einen sinnvollen Kompromiss da. Denn diese Lösung ermöglichst zumindest den Richtung Westen bergauf fahrenden Radfahrer*innen einen Schutzraum in Form des Radfahrstreifens. 

Bitte bewerten Sie die Variante 2 mit: „Der Entwurf gefällt mir gut“.

Und fügen sie bitte folgende Kritikpunkte zu:

  • Der zu schmale Radfahrstreifen (lediglich 1,85m statt des Regelmaßes von 2,25m). Diese Breite wäre nur mit einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30km/h tolerierbar.
  • Der derzeitige Zustand des Elberadweges: Dieser ist von Blankenese bis Teufelsbrück nicht komplett ausgebaut und beleuchtet. Dies muss behoben werden, wenn der Radverkehr Richtung Osten hier entlang geleitet werden soll.

Zur Bewertung: http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_elbchaussee2/node/135

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Abschnitt Mitte:

Klar zu bevorzugen ist für diesen Abschnitt Variante 3: „Baulicher Radweg („Kopenhagener Lösung“)“. Diese Lösungsvariante bietet allen Verkehrsteilnehmern die bestmögliche Sicherheit. Der Radweg nach Kopenhagener Vorbild hat das größte Potential auch unerfahrene Radfahrer*innen zum Radfahren zu ermutigen und somit dem Erreichen der Verkehrs- und Klimaziele näher zu kommen.

Bitte bewerten Sie Variante 3 mit „Der Entwurf gefällt mir sehr gut“

Zur Bewertung: http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_elbchaussee2/node/150

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Abschnitt Ost:

In diesem, besonders breiten Abschnitt kommt es derzeit durch die überbreiten Fahrspuren immer wieder zu Konflikten. Der Straßenquerschnitt suggeriert eine Zweispurigkeit in jede Fahrtrichtung, ist jedoch etwas zu schmal damit Fahrzeuge kontinuierlich nebeneinander Fahren können. Daher kommt es immer wieder zu gefährlichen Überholmanövern und plötzlichen Bremsvorgängen. Dies verursacht im Alltag oft Stau und nicht selten auch Auffahrunfälle. Wir sind der Meinung, dass sich der Verkehr friedlicher mischt und flüssiger läuft, wenn dieser Abschnitt eine klare Fahrspur je Richtung erhält. Der dadurch gewonnene Platz sollte zur Einrichtung eines Radweges, nach Möglichkeit der „Kopenhagener Art“ genutzt werden.

Der LSBG will dort keine Lösung für den Radverkehr schaffen, sondern möchte diesen über Umwege durch das Wohngebiet führen. Dies ist für uns unverständlich und inakzeptabel. Ohne sichere und komfortable Radwege werden die Menschen den Umstieg aufs Fahrrad nicht vornehmen. Dies ist jedoch notwendig um Staus, Abgase und Unfälle zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen.

Da der LSBG auf seiner Website für diesen Abschnitt keine Bewertungsmöglichkeit vorsieht, bleibt nur die Möglichkeit sich per Mail direkt an die Zuständigen zu wenden, worum wir Sie hiermit bitten: info@lsbg.hamburg.de

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Abschnitt Teufelsbrück:

Dieser Bereich ist sowohl sehr schmal als auch unübersichtlich. Keine der Varianten ist aus unserer Sicht ideal. Unter den vorgestellten Plänen bevorzugen wir Variante 2: „Rad- und Fußverkehr queren die Elbchaussee gemeinsam“. Sie ermöglicht den bergauf fahrenden Radfahrer*innen einen Radfahrstreifen als Sicherheitszone, die diese dringend benötigen. Leider reicht der Platz nicht um auch den stadtauswärts fahrenden Radverkehr adäquat zu schützen. Die Wegebeziehungen für den Radverkehr sind in dieser Variante etwas klarer. 

Bitte bewerten Sie Variante 2 mit: „Dieser Entwurf ist ok“. 

Fügen Sie dann folgende Kritikpunkten zu:

  • Die Aufstellflächen für Radfahrer*innen in den Abbiegetaschen sind viel zu klein. Ein Fahrrad mit Kinderanhänger würde diese bereits komplett ausfüllen.
  • Die Einrichtung einer Ampel könnte eine deutliche Verschlechterung für den Fußverkehr darstellen. Wir bevorzugen daher einen Zebrastreifen (Fußgängerüberweg). Um die Sicherheit zu erhöhen sollte dieser aufgepflastert werden und durch sog. „Heifischzähne“ (dreieckige Markierungen) angekündigt werden. Diese Maßnahme würde deutlich Geschwindigkeit aus diesem Bereich nehmen.
  • Die Unübersichtlichkeit und Enge dieses Bereits machen aus unserer Sicht eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 für den Bereich zwischen Teufelsbrück bis zum Ende des Chinesischen Konsulates notwendig

Zur Bewertung: http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_elbchaussee2/node/137

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Abschnitt „Auf Höhe Strandperle“:

Klar favorisieren wir hier Variante 1 „Radfahrstreifen auf beiden Seiten“. Diese Variante ermöglicht als einzige für beide Fahrtrichtungen eine Infrastruktur guter Qualität. So attraktiv es auch klingt, einen Radweg Kopenhagener Art auf der Südseite zu schaffen, so sehr haben die Radfahrer*innen auf der Nordseite (stadtauswärts) dann das Nachsehen mit der schlechtesten denkbaren Infrastruktur, nämlich einem Schutzstreifen. Dies könnte dazu führen, dass gerade unsichere Radfahrende regelwidrig auf der falschen Straßenseite fahren (sog. „Geisterradeln“).

Positiv hervorzuheben sind:

  • Die Einrichtung einer Bushaltestelle für die Besucher der Strandperle und des Elbstrandes Övelgönne
  • Die Erhaltung aller Bäume: Als einzige der Varianten in diesem Bereich müssen hier keine Bäume gefällt werden.
  • Der Radverkehr wird in dieser Variante nicht durch die sog. „Dooring-Zone“ geleitet. Dies ist der Bereich in denen Autotüren geöffnet werden. „Dooring“ zählt zu den häufigsten Ursachen von Unfällen bei denen Radfahrer*innen verletzt oder gar getötet werden.

Bitte bewerten Sie Variante 1 mit: „Dieser Entwurf gefällt mir gut“

Zu kritisieren wäre jedoch:

  • Die zu schmalen Radfahrstreifen (1,85m statt der Regelbreite von 2,25m)

Zur Bewertung: http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_elbchaussee2/node/138

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Einige Begriffe kurz erklärt:

„Schutzstreifen“ sind durch eine gestrichelte Linie markierte Bereiche, die verdeutlichen Sollen, dass der Radverkehr auf der Fahrbahn fährt. Diese Streifen bieten, entgegen der Bezeichnung, für die Radfahrer*innen am wenigsten Schutz, da der Autoverkehr diese Streifen überfahren und bis zu drei Minuten auf ihnen halten darf. Wie man bereits an anderen Straßen beobachten konnte, führen Schutzstreifen häufig zu gefährlich engen Überholmanövern. Der Streifen suggeriert den Autofahrer*innen, sie könnten bis an die gestrichelte Line fahren. Da der Schutzstreifen jedoch ein Teil der Fahrbahn ist, muss der vorgeschriebene Mindestüberholabstand von zwei Metern eingehalten werden. Für die Elbchaussee bedeutet dies in den meisten Fällen, dass zum Überholen die komplette Gegenfahrbahn genutzt werden muss.

„Radfahrstreifen“ ist ein Fahrstreifen für Radfahrende auf der Fahrbahn. Der Radfahrstreifen wird durch eine durchgezogene breite Linie von den Fahrstreifen des motorisierten Verkehrs getrennt. Autos dürfen auf dem Radfahrstreifen weder fahren noch halten oder parken. Sie stellen also im Gegensatz zu Schutzstreifen eine echte „Schutzzone“ für die Radfahrer*innen da.

Die „Kopenhagener Lösung“ ist ein möglichst breiter, asphaltierter Radweg. Dieser wird durch Borde mit geringer Höhe von der Fahrbahn und dem Gehweg getrennt. Die Kopenhagener Lösung bietet den Radfahrer*innen nicht nur objektive Sicherheit, sondern vermittelt auch das Gefühl von Sicherheit (subjektive Sicherheit). Dies ist wichtig um auch unerfahrene Radfahrer*innen an zu sprechen z.B. Senioren, Kinder usw. 

Eine „Service Lösung“ meint einen Gehweg, der durch das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ für Radfahrer*innen freigegeben ist. Der Radverkehr darf den Gehweg befahren, allerdings nur mit Schrittgeschwindigkeit. Fußgänger*innen dürfen nicht behindert werden. Radfahrende dürfen in diesem Fall allerdings auch auf der Fahrbahn fahren.

Weitere Erklärungen zur Verkehrsplanung finden Sie hier:https://lsbg.hamburg.de/contentblob/11505032/775383f88d5f27098bdb1cf750272df8/data/glossar-verkehrsplanung-begriffserlaeuterungen-3-auflage.pdf

 

Ortskern

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offene Briefe

11.9.2017: Offener Brief von Wolf-Dieter Hauenschild

Wolf-Dieter Hauenschild schreibt an Monika Lühmann, nachdem die Gruppe um Monika Lühmann ihr "Bürgerbegehren" beantragt hat.

Liebe Monika, Ich schreibe diesen offenen Brief an Dich als Vertrauensperson für das neue Bürgerbegehren der IG Marktplatz. Du hast Dich in mehreren Fällen in vorbildlicher Weise für die Interessen Blankeneses eingesetzt und bist zu einer Art demokratischer Ikone geworden. Bei dieser neuen Initiative bist Du aber nach meiner festen Überzeugung auf dem falschen Dampfer. Hier wird ein demokratisches Instrument mißbraucht zum Schaden für unser Dorf.

Mindestens seit den 90ger Jahren des vorigen Jahrhunderts diskutieren wir darüber, wie das Gelände zwischen der Bahnhofstraße, der Propst-Paulsenstrasse und dem Mühlenberger Weg mit dem Kirchenvorplatz zu einer echten Ortsmitte für Blankenese umgestaltet werden kann, die zugleich auch ein Bindeglied wird zwischen der Bebauung am Bahnhofsplatz und dem südlichen Teil der Bahnhofstraße mit dem Treppenviertel. Anlässlich der 700-Jahre-Feier haben wir einen studentischen Wettbewerb hierfür durchgeführt. 41 Studenten haben Vorschläge eingereicht. Bekannte blankeneser Architekten, der Leiter der Stadtplanung und andere im Ort bekannte Personen haben sich als Preisrichter beteiligt Und das Ergebnis dem Bezirk zugeleitet. Einige Jahre später wurde der Vorschlag, unter dem Platz eine Tiefgarage zu errichten, in einer öffentlichen Versammlung in der Luft zerrissen. Seit 2008 beschäftigt sich das Zukunftsforum mit dem Thema. Endlich wurden Haushaltsmittel für diesen Zweck bewilligt. 2012 fand eine große öffentliche Versammlung in der Gorch-Fock-Schule statt, in der bis auf wenige Einzelstimmen alle der Meinung waren, dass eine solche Ortsmitte geschaffen werden sollte. Es wurde ein Arbeitskreis gegründet, an dem außer der Politik und dem Amt 12 blankeneser Institutionen sich beteiligt haben. 5 öffentliche Werkstattgespräche wurden geführt und das Ergebnis 2015 öffentlich vorgestellt. Von etwa 250 Teilnehmern haben nur 3 gegen den Vorschlag gestimmt. Danach wurde weiter geplant, sind  die Ergebnisse veröffentlicht worden, z.B. im September 2016. Ein erster Bauabschnitt, der die Kreuzung und die Propst-Paulsenstrasse umfasst, wurde beschlossen und soll am 25. dieses Monats begonnen werden.

Eure Initiative wird dazu führen, dass dies verhindert und für mindestens 6 Monate ausgesetzt wird. Solltet Ihr bis dahin die 6000 Unterschriften gesammelt haben, ist das Ende der Ausbremsung unabsehbar, nicht nur in zeitlicher Hinsicht, sondern auch hinsichtlich der Frage, ob die Sache dann überhaupt noch politisch gewollt ist.

Was steht auf dem Spiel? Der Kirchenvorplatz, die Dreieckswiese mit dem Denkmal, der Marktplatz und der Bereich vor dem Martiniblock sollen einheitlich gestaltet werden. Das ist die Meinung derjenigen, die sich an dem Planungprozess beteiligt haben. Dies ist eine gewollte Veränderung der gegenwärtigen Situation. Denn anders, als Du meinst, hat der jetzige Marktplatz gar keine Seele, die man ihm rauben könnte. Wie es nach dem ersten Bauabschnitt weiter geht, ist noch nicht entschieden. Auch Eure Initiative ist eingeladen, sich an den weiteren Planungen und Entscheidungen zu beteiligen. 

Liebe Monika, wir haben es hier nicht wie bei unserem Kampf um den Süllberg mit einem Baulöwen zu tun, der Profit auf Kosten unseres Dorfes machen will, sondern um einen demokratischen Prozess. Da muss man sich beteiligen, sich einbringen, äußern, notfalls Kompromisse schließen oder sich selbst auch einmal zurücknehmen. Es ist falsch, wenn gesagt wird, die Bürger seien nicht ausreichend informiert worden. Vieles wurde öffentlich gezeigt und diskutiert. Wer mehr wissen wollte, konnte sich an die Abgeordneten oder die Vertreter der 12 blankeneser Institutionen wenden, die an der Planung beteiligt waren. Hier hat man als Bürger gewissermaßen eine Holschuld.    

Alles oder nichts ist bei einem Sachverhalt wie dem vorliegenden zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein guter demokratischer Stil. Ich appelliere an Dich und Deine Mitstreiter: Zieht Euren Antrag zurück und beteiligt Euch an der Planung der weiteren Bauabschnitte. 

Trotz allem -- in alter Verbundenheit und mit große Hoffnung, dass diese Zeilen etwas bewirken können,
Dein alter Kampfgefährte Wolf-Dieter Hauenschild

Wolf-Dieter Hauenschild, Blankeneser Rechtsanwalt

11.9.2017: Offener Brief von Monika Lühmann

Monika Lühmann, Vertrauensperson des Bürgerbegehrens gegen die Umgestaltung des Blankeneser Marktplatzes, antwortet auf den Brief von Wolf-Dieter Hauenschild: 

Lieber Wolf-Dieter! Es ist für mich nicht verständlich, dass die Wahrnehmung eines demokratischen Instruments ein Missbrauch sein soll. Genau wie ich nicht verstehen kann, dass sogar die Verwaltung behauptet, ein Bürgerbegehren koste den Staat € 250.000,--.

Beides ist schlicht falsch.
Im Gegenteil, ein Missbrauch in unserem Fall ist, dass die politischen Parteien - allen voran die SPD - auf meiner Meinung nach ungesetzliche Weise versuchen, das Begehren zu behindern, ja zu verhindern, indem sie auf einem Flugblatt öffentlich dazu aufrufen, nicht zu unterschreiben und uns nicht zu unterstützen. Das ist ein Skandal!

Skandalös ist auch die Verdrehung von Tatsachen in Bezug auf die angeblich große Bürgerzustimmung. Mein lieber Mann Uwe ist sogar in Deine Sozietät gekommen, um mit rechtlicher Hilfe mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung des Ortskernes zu erkämpfen. Ihr habt ihm die Hilfe verweigert, weil seine Meinung nicht der Euren entsprach und entspricht. Das ist legitim.

Ebenfalls legitim ist, dass Du als ehemaliger Kirchenvorstand von einem großen, freien, modernen Platz träumst, der auch den Kirchplatz mit einschließt. Verzeih, dass ich anderer Meinung bin.

Für mich ist dieser Kirchplatz, so wie er ist, schön und passend und muss nicht - genau wie der Marktplatz selbst - mit erheblichen Geldern im wahrsten Sinne des Wortes platt gemacht werden.

Als Kirchenmitglied und auch als Mitglied des kirchlichen Fördervereins finde ich eine solche Maßnahme in der heutigen Zeit unverantwortlich. Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass die kirchlichen Institutionen sich derart vehement dafür einsetzen - angeblich um Veranstaltungen auf den Mühlenberger Weg und den Markt ausdehnen zu können.

Brot und Spiele für das Volk möglich zu machen, ist offensichtlich ein wesentlicher Bestandteil Eurer Planung. Seid Ihr sicher, dass die Blankeneser das in diesem Rahmen auch wollen? Wir nicht.

Wir möchten den dörflichen Charakter unseres Ortes erhalten und machen deshalb eine Umfrage in Form eines Bürgerbegehrens gegen den Widerstand von Verwaltung, Parteien, Kirche und einigen Blankeneser Vereinsvorsitzenden, die ihre Mitglieder nicht gefragt haben.

Lieber Wolf-Dieter, unsere Freundschaft wird diesen Konflikt überstehen und Du hast Recht: der Dialog muss weiter gehen. Nicht wir haben ihn abgebrochen sondern die Verwaltung meinte das in der Hitze des Gefechts tun zu müssen.

Schade.

Deine Monika

Ortskerngestaltung: Berichte | Stellungnahmen

Berichte | Stellungnahmen "Ortskern"

Stellungnahme von Eberhard Fledel "Bürgerbeteiligung Ortskern Blankenese - Streben und Verpflichtung" 6.2017 im Klönschnack
 
 
 
Umgestaltung des Blankeneser Marktes weiter umsetzen: Alternativantrag der Fraktionen von SPD und CDU zur Drucksache 20-353 - April 2017
 

Pressemitteilung zur geplanten Parkgebührenerhöhung 15.12.2016

Pressemitteilung "Das neue Herz von Blankenese 12.10.2016

Entscheidung der Bezirksversammlung Altona  22.10.2015

Verkehrsausschuss: öffentliche Anhörung .6.7.2015

Ortskern Blankenese: ein Positionspapier

Dokumentation zum Beteiligungsprozeß - 7 -11.2012

Gestaltung des Pflasters - eine Abstimmung im April 2017

Viele Blankeneser werden es eventuell schon gesehen haben: am Martiniblock wurden vom Bezirksamt zwei weitere Musterflächen für die Umgestaltung des Blankeneser Ortskerns verlegt. Vor Beginn des 1. Bau-Abschnitts können die Blankeneser nun über die  f a r b l i c h e  Gestaltung des Markt- und Wegepflasters im Ortszentrum entscheiden.

Vom 15. – 22. April haben die Bewohner und Geschäftsinhaber in Blankenese (PLZ 22587) die Möglichkeit, ihre Präferenz für eine der Flächen abzugeben. Hierfür liegen in den angrenzenden Geschäften im Martini-Block Listen aus und das Bezirksamt lädt Sie herzlich ein, Ihr Votum auf einer der Listen abzugeben.
Hier der Handzettel zu dieser "Gestaltungswahl".

4.2017: Ortskerngestaltung und Falschinformationen

WICHTIG: Ein Brief an alle Mitglieder des Zukunftsforums im Zusammenhang mit der Ortskerngestaltung 

Liebe Mitglieder,
schon lange wird daran gearbeitet, das neue Herz von Blankenese für die Bürger attraktiver und lebendiger zu gestalten. Wir freuen uns sehr, dass jetzt die ersten konkreten Baumaßnahmen starten.

Nach jahrelanger Vorbereitung mit kontinuierlicher Einbindung der Blankeneser Bevölkerung und Institutionen erhielt das Konzept im Juli 2015 in der Stadtteilschule eine überwältigende Zustimmung von über 200 Bürgern. Besonders auch das Zukunftsforum engagiert sich sehr für einen breiten Konsensprozess. 

Wir laden Sie ein, am 8. April um 14:00 Uhr in der Gorch-Fock-Schule an der weiteren Ausgestaltung mitzuwirken.
Mit herzlichen Grüßen
Eberhard Fledel, Vorstand Zukunftsforum |Fachforum Ortskern

Die Pressemitteilung

Nur eine Idee? Straßenlaterne wird Ladepunkt

Kann jede Straßenlaterne zu einem Ladepunkt für E-Fahrzeuge werden?

Bundesweit beleuchten etwa zehn Millionen Lichtmasten unsere Straßen, einige davon Blankenese. Nimmt man an, dass bei einem Prozent eine geeignete Netzanschlusssituation vorliegt, wird das Laden von E-Fahrzeugen (einphasig, Wechselstrom) für Laternenparker bei Tag und Nacht möglich. Muss durch die Kommune sowie auf die energieeffiziente LED-Beleuchtung umgestellt werden, könnten die Lichtmaste mit der nötigen Steuertechnik ausgerüstet werden. 
Wäre das etwas für den Marktplatz und seine Neugestaltung? Das Berliner Unternehmen ubitricity hat dazu eine komplette Mobilstrom Lösung entwickelt.

Mitgliederversammlung

27.3.2017: eine kleine aber "Ordentliche Mitgliederversammlung 2017" - anschließend ein Informationsabend über die Arbeit des Zukunftsforums im Gemeindehaus

Unterstützen Sie uns

mit der herzlichen Einladung, Mitglied des Zukunftsforums zu werden, die Arbeit auch finanziell zu stützen.
Flyer / Mitgliedsformular

Kontakt

Harris Tiddens, Zukunftsforum Blankenese e.V., Mühlenberger Weg 64 A, 22587 Hamburg
Mobil: 0170-8369071 | E-Mail

Der Lornsenplatz ist Thema für die Ortskerngestaltung