Laura Freudenthaler: Iris
Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in unsere Körper eingeschrieben sind, über Generationen und Jahrhunderte hinweg? Wie wirken wir selbst an einer Geschichte mit, in der Gewalt immer weiter fortgeschrieben wird? Und wie entkommen wir ihr? Davon erzählt der neue große Roman von Laura Freudentaler.
Iris ist Schriftstellerin. Sie ist viel auf Reisen, in Europa und darüber hinaus. Wieder zu Hause berichtet sie von diesen Reisen, und Anton hört ihr zu und zeigt Iris seinerseits die Fotos, die er als Künstler mit schadhaften Kameras macht. Sie und Anton teilen vieles, auch die Lust am sexuellen Spiel mit Gewalt und Unterwerfung, bis schließlich ihr Arrangement mit Anton eine tiefe Erschütterung erfährt.
