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Nora Gomringer: Literaturgottesdienst

Nora Gomringers vorletztes Buch hieß Die Gottesanbieterin. Darin verhandelte sie die Gottesfrage und verschiedene weitere Glaubensfragen in unterschiedlichen literarischen Anläufen.
Ihr letztes Buch Am Meerschein übt das Kind den Tod handelte vom Tod ihrer Mutter.
Auch hier ist der Fluchtpunkt Gomringers wieder die Beschäftigung mit letzten Fragen.
Im bewährten und sehr beliebten Format des Literaturgottesdienst werden die Texte der ausdrucksstarken Dichterin mit den klassischen liturgischen Formen in einen Dialog treten, sich gegenseitig kommentieren, ergänzen und kontrastieren.
Den Gottesdienst gestaltet Pastor Frank Engelbrecht.
In der Ankündigung der Kirchengemeinde heißt es:
Der Literaturgottesdienst zur Herbstlese 2026 geht ins Zusammenspiel mit Lesungen der Lyrikerin, Filmemacherin und Performerin Nora Gomringer.
Nora Gomringer bezieht in vielen ihrer Texte Stellung zum Glauben mit Fragen und Freude am Poetischen als Sprache des Gebets.
Im Zentrum des Gottesdienstes steht ihr Gedicht über die sieben Tage der Schöpfung.
Nora Gomringers Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Selbst stammt sie aus einer Familie mit sieben Brüdern, die sich zwischen Bolivien, den USA, Holland und Oberfranken erstreckt.
2025 erschien ihr Mutter-Memoir „Am Meerschein übt das Kind den Tod“, welches sie auflagenstark durch ganz Europa auf Lesereise und tief in Gespräche über Trauer, Verlust, Familie und Vermisstes führte.
Die Autorin lebt in Bamberg, wo sie die Direktorin des Künstlerhauses Villa Concordia und Gastgeberin zahlreicher Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten ist.
