Die Trauer war groß, als die Stammkunden vor zwei Jahren plötzlich vor den verschlossenen Türen des alteingesessenen Lokals im Falkensteiner Wald standen. Man ging gern zu Fred. Doch der beliebte Inhaber war verstorben und das Lokal verfiel in einen tiefen Schlaf.
Sadegh Homayouni, der bereits das „Boca“ in Rissen betreibt, hat die einsame Lage im Tal des Falkensteiner Waldes nicht abgeschreckt. Im Gegenteil, neben den vielen Spaziergängern, die das elbnahe Restaurant regelmäßig besuchen, bietet ihm sein zweites Lokal endlich die Möglichkeit, größere geschlossene Veranstaltungen zu organisieren.

Mit der Karte ist er seinem Vorbesitzer treu geblieben. Gediegene deutsche Küche von der Currywurst über Forelle bis zum Roastbeef. Auch die Atmosphäre fordert von den Stammkunden keine große Umstellung. Gemütlich rustikal geht es auch beim neuen Besitzer weiter. Und wenn erst die Terrasse geöffnet wird, klingt es ganz nach Kurzurlaub.
Seit Weihnachten bietet die Waldperle deutsche Hausmannskost täglich von 12 bis 22 Uhr. Nur Montag bleibt das Licht aus und die Küche kalt.


0 Kommentare