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„Weg mit der braunen Scheiße“

„Weg mit der braunen Scheiße“

„Weg mit der braunen Scheiße“

Man zuckt zusammen bei diesem drastischenTitel. Keine Sprache, derer wir uns normalerweise bedienen. Steckt dahinter vielleicht eine Absicht?

Alles fing mit einem kaputten Hundekotbeutel an. Sabrina Altenberend, Assistenz der Geschäftsführung von Nils Seemann, dem bekannten Blankeneser Bestatter, führte ihren Hund aus. Wie vorgeschrieben wollte sie eine größere Hinterlassenschaft des Hundes in einen Beutel verfrachten und packte geradewegs in besagten braunen Unrat, denn der Beutel hatte ein Loch. Sehr nachvollziehbare Wut stieg in ihr hoch, die sich plötzlich auf andere ähnlich ärgerliche Bereiche ausdehnte, die Teile unseres Landes überziehen, die man aber leider nicht so leicht in eine Tüte packen kann. Gemeint sind unübersehbare nationalsozialistische Demos, rechte Hetze, was sich auch in Wahlergebnissen niederschlägt.

Durch den Griff in den braunen Haufen wuchs in Sabrina Altenbernd die Erkenntnis „Wir müssen etwas tun“. Wollen wir tatenlos zusehen, wie längst überstanden geglaubte politische Ideologien wiederbelebt werden? Wie ganze Bundesländer mehrheilich den falschen politischen Kräften geradezu den Steigbügel halten?

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Ein Werbeträger

Nein, es muss etwas geschehen und wenn es nur ein sehr kleines Licht ist, das angezündet wird. Vielleicht wird ein Feuer daraus. 

Sabrina Altenberend nahm Geld in die Hand – ihr eigenes – und ließ braune Hundekotbeutel mit der Aufschrift „Weg mit der braunen Scheiße“ herstellen. Diese Beutel sollen möglichst überall hängen, durch die radikale Sprache aufmerksam machen und aufrufen, nicht mehr wegzusehen, wenn Menschen ausgegrenzt werden oder demokratiefeindliche Sprache gesprochen wird. 

Hundebeutel
Versandfertig…

Die kleinen braunen Beutel sollen möglicht jeden motivieren, braunen Unrat wegzugeräumen, nicht nur die Hundehalter, alle, die Haltung zeigen gegen menschenverachtende Tendenzen und für Vielfalt und ein Miteinander ohne Ausgrenzung. Dazu gibt es noch Aufkleber, die genau wie die Beutel überall sichtbar – allerdings im privaten Raum – platziert werden sollen, um mutige Zeichen gegen rechts zu setzen, für Menschenwürde und Toleranz in unserem Land! 

Nicht nur die leider so wichtig gewordene Botschaft steckt in den Tüten. Ein ganz großartiger Nebeneffekt dieser mutigen Aktion ist die Einbindung von Menschen mit Behinderung der Betriebsstätte Alsterdorf, die engagiert und kompetent beim Verpacken und Versenden der Sticker und Beutel helfen.

So wird aus einer kleinen Flamme ein Feuer!

MACHEN SIE MIT!

Bestellungen ganz einfach mit einem Klick über 

https://www.weg-mit-der-braunen-scheisse.de/bestellen

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