Nanu – wie sehen die denn aus? Das werden sich viele gedacht haben, die im Treppenviertel oder in der Panzerstraße die neuen Laternen entdeckt haben. Statt der bekannten geschwungenen Bogenlampen stehen dort nun schlichte Leuchten mit einer eher technisch-funktionalen Optik.
Der Austausch hat jedoch einen wichtigen Hintergrund: Die neuen, mit LED-Technik ausgestatteten Lampen sind deutlich insektenfreundlicher und verbrauchen gleichzeitig weniger Strom als ihre Vorgänger. Außerdem strahlen sie ihr Licht gezielt nach unten ab. Dadurch werden Insekten und auch Vögel weniger irritiert.
Ein weiterer Vorteil: Die neuen Leuchten haben einen geringeren Blauanteil und tragen so dazu bei, die nächtliche Lichtverschmutzung zu reduzieren. Für Insekten bedeutet das konkret, dass sie weniger stark von den künstlichen Lichtquellen angezogen werden. So wird verhindert, dass sie erschöpft um die Lampen kreisen oder ins Innere gelangen und dort verenden.
Wie man mit sparsamer Beleuchtung im Garten für aktiven Naturschutz im Garten sorgen kann, ist in diesem Text vom BUND zusammengefasst.
Sandra-Valeska Bruhns


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