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Vom FSJler zum Trainer

Vom FSJler zum Trainer

Vom FSJler zum Trainer

3. Juni 2026: (Ballsport auch nach dem WM-Aus…!)
Vor drei Jahren bin ich zur Spielvereinigung Blankenese gekommen. Erst als FSJler, heute als Auszubildender in der Geschäftsstelle. Was damals für mich vor allem ein neuer Lebensabschnitt war, ist inzwischen viel mehr geworden: Blankenese fühlt sich für mich wie ein Stück Zuhause an.

Vor zwei Monaten bin ich sogar von Osdorf nach Blankenese gezogen. Damit ist die Verbindung zu diesem besonderen Stadtteil noch einmal deutlich gewachsen. Was lange mein Arbeitsplatz und der Ort meines Ehrenamts war, ist nun auch mein Zuhause geworden. Und ich merke jeden Tag, wie wohl ich mich hier fühle.

Wenn ich durch den Stadtteil gehe, fällt mir immer wieder auf, wie freundlich die Menschen hier miteinander umgehen. Ob beim Einkaufen, auf dem Weg zum Sportplatz oder bei einem Spaziergang durch die Straßen, oft wird man mit einem Lächeln von allen Menschen begrüßt. Das mag für viele eine Kleinigkeit sein, aber genau diese kleinen Gesten machen für mich den Unterschied. Sie schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt, man merkt einfach, wie lebensfroh die Menschen hier sind.

Besonders spüre ich das in meiner Rolle als Trainer. Im Ehrenamt erlebe ich jeden Tag, wie eng die Menschen hier miteinander verbunden sind. Oft habe ich das Gefühl, dass in Blankenese jeder jeden kennt. Man trifft sich auf dem Sportplatz, beim Bäcker oder bei Veranstaltungen im Stadtteil. Und genau dadurch entsteht etwas Besonderes: Blankenese fühlt sich manchmal wie eine große Familie an.

Als Jugendtrainer darf ich Kinder und Jugendliche auf ihrem sportlichen Weg begleiten. Dabei geht es längst nicht nur um Fußball. Es geht um Freundschaften, Vertrauen, Verantwortung und gemeinsame Erlebnisse. Zu sehen, wie Kinder sich entwickeln, selbstbewusster werden und mit Freude auf den Platz kommen, ist für mich jedes Mal etwas Besonderes.

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Auch persönlich habe ich hier viel gelernt.
Ich habe mich bewusst für den Weg im Verein entschieden, meine DFB-C-Lizenz erworben, Feriencamps geleitet und viele Stunden auf und neben dem Platz verbracht.
Dabei habe ich vor allem eines verstanden:
Ein Verein besteht nicht aus Gebäuden oder Sportplätzen.
Ein Verein besteht aus Menschen.

Und genau diese Menschen machen Blankenese für mich so besonders.
Sie haben dazu beigetragen, dass aus einem Arbeitsplatz, einem Sportverein und einem Stadtteil ein echtes Zuhause geworden ist.

Dafür bin ich wirklich sehr dankbar!

Kyei Bonsu

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