Blankenese im Gespräch

Kommt Aldi in die Auguste-Baur-Strasse?

Die geplante Bebauung der brachliegenden Fläche zwischen Blankeneser Bahnhofstrasse und Auguste-Baur-Straße sorgt für heftige Diskussionen im Ort. Nach Anwohnerinformationen plant der Grundeigentümer Oliver Quint einen ALDI-Markt mit darüberliegenden Wohnungen für Senioren. Stimmt das Gerücht? blankenese.de hat nachgefragt

Auf dieser Brachfläche soll ein ALDI-Markt mit darüberliegenden Wohnungen entstehen © blankenese.de

„Eine Million Autos mehr in Blankenese!“ – das ist das Schreckensszenario, das sich die Anwohner der Auguste-Baur-Straße ausmalen. Nach ihrem Kenntnisstand soll auf der Fläche neben der Parkplatzausfahrt des EDEKA Marktes ein ALDI-Markt mit einer Tiefgarage und darüberliegenden Wohnungen entstehen. Pläne, die mit dem Bebauungsplan für den Blankeneser Ortskern von 1992 nicht in allen Punkten korrespondieren und für die zahlreiche baurechtliche Befreiungen nötig wären. „Wir haben nichts gegen einen Supermarkt, fürchten aber eine immense Zunahme des Durchgangsverkehrs, den unsere kleine Straße nicht verkraften kann“, sagt Ekhard Popp, der mit seiner Familie fast vis-a-vis des Baugrundstückes lebt. „Vor allem wehren wir uns dagegen, dass der Altonaer Bauausschuss die Planungen bei der nächsten Sitzung einfach so durchwinken will.“

„Seniorenwohnungen als Feigenblatt für die geplante Großansiedlung“

Ekhard Popp, Anwohner –

Nach seinen Informationen ist laut Bauvorantrag konkret der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit drei Vollgeschossen, Dachgeschoss, Souterrain sowie einer Tiefgarage mit 38 Stellplätzen geplant. Die Gebäudegrundfläche soll sich oberirdisch auf 870 m² belaufen, unterirdisch soll laut Ekhard Popp ein ALDI-Markt mit einer Gesamtfläche von ca. 1.100 m² entstehen, wobei die Verkaufsfläche mit rund 800 m² geplant ist. Das Erdgeschoss mit zwei Obergeschossen und Dachgeschoss soll dem zentralen Wohnen für ältere Menschen dienen. „Die geplanten Seniorenwohnungen sehen wir nur als Feigenblatt für die geplante Großansiedlung einer Einzelhandelsfläche, die in den Bebauungsplänen des Stadtteils eigentlich ausgeschlossen ist“, sagt Anwohner Ekhard Popp.

Gegen diesen Vorwurf wehrt sich Gesche Boehlich, die seit Jahrzehnten für die Grünen im Altonaer Bauausschuss sitzt und selbst in Blankenese lebt, heftig. „Am 13. Juli tagt der Ausschuss wieder, dann haben wir die geplante Bebauung auch auf der Tagesordnung und werden über die Möglichkeit der Befreiung einiger Abweichungen vom B-Plan diskutieren“, sagt die Politikerin und verweist darauf, dass Bauanträge zum Schutz der Antragssteller nicht öffentlich sind und sie auch nicht über schwebende Verfahren im Bauausschuss sprechen darf. „Derzeit gibt es für die Bebauung des Grundstückes eine Bauvoranfrage, ein Bauantrag liegt also noch nicht vor.“

„Die Straßenseite ist ein Mischkerngebiet und darf gewerblich genutzt werden“

Gesche Boehlich, Die Grünen. Bauausschuss Altona –

Die routinierte Politikerin, die ihr Amt ehrenamtlich ausübt, verweist auf die schwierige Lage in der Auguste-Baur-Straße. „Die rechte Straßenseite ist zur Hälfte ein sogenanntes Mischkerngebiet, darf also auch rein gewerblich genutzt werden“, erklärt Gesche Boehlich, die auch noch keine Detailplanung des Bauvorhabens kennt. „Natürlich würden wir uns freuen, wenn das Areal auch für Wohnungen genutzt wird, es darf aber nach geltendem Recht auch teilweise rein gewerblich genutzt werden.“

Dieser Auffassung widerspricht Ekhard Popp entschieden: „Im B-Plan Blankenese 6 steht klar, dass es sich um sogenanntes Allgemeines Wohngebiet handelt. Nur die Grundstücke an der Blankeneser Bahnhofstraße sind Kerngebiet. Die Grundstücke in der Auguste-Baur-Straße sind rechts allgemeines Wohngebiet und hier gibt es klare Regeln, was an Gewerbe erlaubt ist und was nicht; links ist es ein reines Wohngebiet und deshalb geht auch die Erschließung über die Auguste-Baur-Straße nicht.“ Ergänzend fügt er an, dass nach seinen Recherchen nur ein Viertel des derzeit unbebauten Areals im Mischkerngebiet liegt, die übrigen Dreiviertel seien als Allgemeines Wohngebiet ausgewiesen.

In einem Allgemeinen Wohngebiet ist die gewerbliche Nutzung mit einem Einzelhandelsgeschäft allerdings zulässig. An wen der Eigentümer einer Immobilie die Gewerbefläche vermietet, ist allein seine Entscheidung, Anwohner haben kein Mitspracherecht. Doch es ist bekannt, dass bereits Gespräche mit ALDI als Ankermieter der Einzelhandelsfläche geführt werden. „Unser Hauptproblem bei der Bebauung der Fläche mit einem entsprechenden Gewerbe ist vor allem die sinnvolle Leitung des Verkehrs“, sagt Gesche Boehlich. „Die von den Anwohnern genannte Zahl von einer Million zusätzlichen Autos halte ich für falsch, wir müssen aber für eine sinnvolle Zu- und Abfahrt der Autos sorgen.“

Die Zufahrt zu der geplanten Seniorenwohnanlage mit ALDI-Markt im Untergeschoss soll über die Blankeneser Bahnhofstraße erfolgen © blankenese.de

Das Grundstück, das ebenfalls über die Blankeneser Bahnhofstraße 13 erschlossen ist, bietet die Möglichkeit, die Einfahrt auf diese Straße zu legen und die Ausfahrt auf die Auguste-Baur-Straße. „Das Gelände hat ein Gefälle von 3,50 Metern, so dass ein Versorger im Erdgeschoss optisch in der Erde verschwindet“, sagt Gesche Boehlich. „Uns ist es wichtig, dass an der Stelle kein Versorger als Solitär entsteht, sondern auf der Fläche auch Wohnungen gebaut werden.“

„Um wirtschaftlich bauen zu können, sollte Gewerbe integriert werden“

Oliver Quint, Bauherr –

Eigentümer Oliver Quint möchte das brachliegende Grundstück, das sich aus mehreren Flurstücken zusammensetzt, nach 20 Jahren endlich bebauen. „Viele erinnern sich gar nicht mehr an die verschiedenen Baukörper, die auf der Fläche standen und die nach und nach abgerissen wurden“, sagt er. „Um wirtschaftlich bauen zu können, ist es aber unerlässlich, dass Gewerbe mit in das Konzept integriert wird, der Bau von Mietwohnungen rentiert sich nicht für den Bauherren. Anders sieht es aus, wenn man die Wohnungen als Eigentumswohnungen veräußert.“

Der gebürtige Blankeneser, dem mehrere Häuser in der Bahnhofstraße gehören, erläutert, dass er im Vorfeld der Planungen mit den fünf umliegenden, direkt angrenzenden Eigentümern gesprochen und von deren Seite keine Widerstände zu erwarten hat. Die Pläne, die er von dem geplanten Neubau hat, zeigen einen L-förmigen, hell gestrichenen Gebäudekörper mit Sprossenfenstern und französischen Balkonen und einem Supermarkt im Untergeschoss, dessen Eingangsbereich auf der Nordseite liegt. Die Firsthöhe liegt aufgrund des Niveauunterschieds der Bahnhofstraße zur Auguste-Baur-Straße unter denen der Häuser der Haupteinkaufsstraße Blankeneses.

„Ich werde keinen Schuhkarton mit Fenstern errichten“

Oliver Quint, Bauherr –

Oliver Quint ist es wichtig klarzustellen, dass es ihm bei allen seinen Bauvorhaben immer auch um den besonderen Charakter von Blankenese geht. „Ich werde keinen Schuhkarton mit Fenstern errichten, nur weil das gerade modern ist. Ich baue nichts, wo ich nicht dahinterstehe“, verdeutlicht er und verweist darauf, dass der geplante Gebäudekörper deutlich kleiner als das Ensemble vom EDEKA-Markt und der ehemaligen Postbank-Filiale ist. „Gerade deshalb habe ich bei den Planungen immer früh das Gespräch mit den Politikern gesucht, um auszuloten, was machbar ist. Den nun für den Bauvorbescheid eingereichten Plänen gehen viele Gespräche und Diskussionen in den letzten anderthalb Jahren voraus.“

„ALDI ist ein Frequenzbringer mit cross-selling Potenzial“

Sven Hielscher, CDU, Bauausschuss Altona –

Auch der CDU-Vertreter im Altonaer Bauausschuss Sven Hielscher bemüht sich, zur Deeskalation der aufgeheizten Stimmung zwischen Grundeigentümer Quint und Anwohnern der Auguste-Baur-Straße beizutragen. Der erfahrene Politiker, der selbst in der Bauwirtschaft tätig ist, verweist darauf, dass eine Steigerung der Attraktivität des Blankeneser Ortskerns durch einen weiteren Supermarkt politisch gewollt ist. „Durch die Neubebauung des Bahnhofsgeländes ist die Kundenfrequenz in der Bahnhofstraße und rund um den Marktplatz deutlich zurückgegangen. Mit einem attraktiven Frequenzbringer wie einem ALDI-Markt werden cross-selling Möglichkeiten geschaffen, die den Einzelhändlern im südlichen Teil des Ortes helfen.“

Auf diese Beschwichtigungen möchten sich die Anwohner nicht verlassen, sie haben nun eine auf Baurecht spezialisierte Kanzlei beauftragt, ihre Interessen zu vertreten und insbesondere den aus ihrer Sicht drohenden Verkehrsinfarkt von der Straße abzuwenden. „Sowohl durch die Post als auch durch den Lieferverkehr für den EDEKA Markt herrscht in der Straße schon jetzt ein hohes Verkehrsaufkommen, zudem nutzen viele die Straße als Verbindungsstrecke von der Oesterleystraße zur Elbchaussee“, betont Ekhard Popp. „Die Auguste-Baur-Straße ist mit ihrer Zulieferfunktion an die Elbchaussee und das Blankeneser Treppenviertel und den Strand nicht in der Lage, den zusätzlichen Verkehr aufzunehmen. So steht es auch im B-Plan-Blankenese 6.“

Aus Sicht der Anwohner ist die Auguste-Baur-Straße eine kleine Anliegerstraße, die lediglich aufgrund der Verkehrsführung als Einbahnstraße an der Blankeneser Bahnhofstraße bis zur Ecke Auguste-Baur-Straße diese Erschließungsfunktion seit langem wahrnehmen muss. „ALDI selbst rechnet mit ca. 100 Kunden pro Stunde und Kasse“, erläutert Ekhard Popp. „Selbst bei einer vorsichtigen Schätzung bedeutet dies, dass bis zu 2.000 Autos täglich zusätzlich durch die Straße rollen. Das sind 700.000 zusätzliche Autofahrten im Jahr.“

Anwohner der ohnehin schon engen Auguste-Baur-Straße befürchten durch die Errichtung eines Supermarktes eine Zunahme von bis zu 2.000 Autos täglich @ blankenese.de

Die Verkehrsproblematik durch die Errichtung eines weiteren Supermarktes im Ort muss auch nach Meinung von Sven Hielscher abgefedert werden. „Da brauchen wir ein optimales Konzept“, verdeutlicht er und verweist auf den neu errichten ALDI-City Markt in der Winterhude, der ebenfalls ohne Kundenparkplätze auskommt. „Die Stellplätze in der Tiefgarage sollen nicht für Kunden, sondern für die Mitarbeiter und Bewohner des Hauses genutzt werden. Dann würde sich die von den besorgten Anwohnern skizzierte Zahl der täglichen Fahrbewegungen auf vier bis fünf Autos pro Stunde reduzieren.“

Nach der Hamburger Stellplatzverordnung müssen zwar beim Neubau einer Gewerbeimmobilie mit Kundenverkehr, berechnet an der Verkaufsfläche, Stellplätze geschaffen werden, es ist aber nicht vorgeschrieben, dass diese auch von den Kunden des Geschäftes genutzt werden müssen. „Die Geschäfte in der Bahnhofstraße halten auch keine Partkplätze für ihre Kunden vor“, verdeutlich Sven Hielscher. „Entscheidend ist, dass die Fahrbewegungen in der Auguste-Baur-Straße auf ein Minimum reduziert werden, das gelingt aber auch, wenn Dauerparker die neu entstehenden Stellplätze nutzen.“ Zudem verweist er darauf, dass der Lieferverkehr von ALDI, dessen Filialen von eigenen Fahrzeugen zentral beliefert werden, deutlich geringer ist als bei Inhabergeführten Supermärkten großer Einkaufsgemeinschaften, die von verschiedenen Herstellern beliefert werden.

„Ohne Kundenparkplätze wird die Straße zugeparkt“

Ekhard Popp, Anwohner –

Die Anlieger der Auguste-Baur-Straße bezweifeln, dass die im Ort vorhandenen Parkplätze für die künftigen ALDI-Kunden ausreichen und fordern nun eine öffentliche Diskussion über die Bebauungspläne, eine Anhörung ihrer Bedenken durch den Bauausschuss und eine Planung für die brachliegende Fläche, die in den Stadtteil passt. „Wir begrüßen moderne Wohnangebote für Menschen jeder Altersgruppe“, verdeutlicht Ekhard Popp. „Es kann aber nicht sein, dass sämtliche Bebauungspläne ignoriert und Gesetze über den Haufen geworfen werden, damit der Investor einen potenten Ankermieter anlocken kann. Und wenn es bei ALDI keine Kundenparkplätze gibt, wird die kleine Auguste-Baur-Straße noch weiter zugeparkt.“

Er fügt an, dass bei ihm und den betroffenen Anwohnern zunehmend der Eindruck entsteht, dass der Bauausschuss vor allem die finanziellen Interessen des Bauherren vertritt und die Verkehrsproblematik mit dem Verweis auf e-Lasten-Fahrräder zu entkräften versuchen. Dem widerspricht Bauherr Oliver Quint energisch: „In einem solchen Bauvorhaben geht es immer darum, die Politik früh ins Boot zu holen, um auszuloten, was geht und was nicht geht. Und dass wir an dieser sensiblen Stelle vor allem ein schlüssiges Verkehrskonzept und ein entsprechendes Lärmschutzgutachten haben müssen, ist klar.“

Unabhängig vom nun geplanten Standort befürworten zahlreiche Blankeneser die Planungen, wieder einen günstigen Supermarkt im Ort zu haben. Wer sich noch erinnern kann: Auf der Fläche des jetzigen Rewe-Marktes an der Elbchaussee war in den 80er Jahren ein ALDI-Markt untergebracht, danach änderte der Konzern seine Strategie und setzte auf neugebaute Supermarktmodule mit großen Parkplatzflächen an den Hauptverkehrsstraßen. Um dem „Flächenfraß“ in der wachsenden Stadt entgegenzuwirken, entstehen in den letzten Jahr im innerstädtischen Bereich wieder Discounter, bei denen im Obergeschoss Wohnungen untergebracht sind. Derzeit baut ALDI bereits an zwölf verschiedenen Standorten Läden mit darüberliegenden Wohnungen. Ob allerdings tatsächlich ein ALDI-Markt nach Blankenese kommt, ist derzeit noch genauso unsicher wie das geplante Bauvorhaben. „Zusammen mit meinem Architekten haben wir mit Vertretern von ALDI gesprochen und erfragt, welche Anforderungen sie für einen Discounter stellen“, sagt Oliver Quint. „Unterschrieben ist aber noch gar nichts.“

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3 Kommentare

  • Antworten
    Stephan Kootz
    4. Juli 2021 at 16:30

    Endlich einmal aus Fehlern lernen ! Der größte Fehler in der Bauvorschriften-Vergangenheit war, dass der Stellplatz-Nachweis für Neubauten heruntergeschraubt wurde; bei nachweislich steigenden Zulassungszahlen von Kraftfahrzeugen. Jetzt werden die Kfz aus Hamburg zu Gunsten von Fahrrädern verbannt. Ganz bestimmt kommen die Kunden der Großfamilien- und Rentner-Haushalte mit dem Lastenfahrrad zum Supermarkt. Selbstverständlich muss ein Supermarkt / Gewerbebetrieb für Kunden und Mitarbeiter ausreichend Stellplätze auf eigenem oder angemietetem Grund in der Nachbarschaft nachweisen. Ansonsten ist das Chaos in der Auguste-Baur-Straße vorprogrammiert. 🙂

  • Antworten
    N. Garrels
    4. Juli 2021 at 19:57

    Also mal ehrlich, das Argument, dass Aldi den Blankeneser Kern wiederbeleben wird, ist doch völlig an den Haaren herbeigeholt! Erst baut man den Blankeneser Bahnhof dicht und wundert sich, dass keiner mehr in den Blanke-Kern geht und dann soll man glauben, dass ein Aldi-Geschäft das ändert?! Was ist das für eine Politik? Da sind doch angeblich Stadtplaner am Werk gewesen!? Außerdem glaube ich auch nicht, dass Aldi sich mit 800 m2 Verkaufsfläche wirklich zufrieden geben wird. Bei Rewe im Bahnhof sind es auch ca. 1600 m2 Verkaufsfläche. Da hat auch keiner etwas dagegen gesagt, obwohl der BP hier etwas anderes sagt! Die Politiker betreiben hier eine sehr lässige Auslegung der Vorschriften und das einst besonders geschützte Wohngebiet Blankenese ist nicht einmal ein reines Wohngebiet mehr.

  • Antworten
    Hans-Peter Seiffert
    9. Juli 2021 at 19:30

    Eine Million Autos mehr???
    Das ist ja schon eine veritable Hysterie!
    Der Ausspruch „Ohne Kundenparkplätze wird die Straße zugeparkt.“ lässt mich wirklich schmunzeln, denn das ist doch bereits der Ist-Zustand der Auguste-Baur-Straße, dafür braucht es keinen zusätzlichen Aldi-Kunden, der orientierungslos mit seinem SUV herumkurvt.
    Wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen, oder?

    Die Leute werden recht schnell merken, dass man in der Auguste-Baur-Strasse nur sehr selten einen Parkplatz findet und man schon zu Fuß anrücken muss. Der Lerneffekt dürfte recht schnell eintreten. Wer allerdings nicht ohne Auto einkaufen will/kann, der muss dann halt bei Kröger oder REWE am Bahnhof einkaufen; die haben Stellplätze.
    Und wer unbedingt mit dem Auto bei Aldi einkaufen will, der kann dann ja über den bis dahin perfekt sanierten Sülldorfer Kirchenweg zu Aldi Sülldorf fahren. Das liegt auch in Aktionsradius eines Elektromobils.
    Zudem besteht ja noch die Möglichkeit für die ganz faulen, die Waren beim Edeka- bzw. REWE-Lieferservice zu bestellen. Das ist zwar etwas teurer, aber wenn es der innere Schweinehund nicht anders will….

    Was den Bebauungsplan angeht, da sollte es aber schon mit rechten Dingen zugehen.
    Ansonsten wäre da ja noch die ehemalige Esso-Tankstelle. Da würde ein Aldi auch gut hinpassen. Die andere Brachfläche auf der (die älteren unter uns erinnern sich bestimmt) früher mal Feinkost Geick war, ist für Aldi natürlich zu klein.

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