Graffiti am Bahnhof beschädigt

Der Klönschnack schreibt: Das Graffiti-Werk einer Kunstklasse aus Blankenese sollte den Bahnhof verschönern. Ganze drei Wochen dauerte es nur, bis das Wandgemälde beschädigt wurde. Nun versucht man, zu retten, was geht. 

Das Graffiti wurde großflächig beschädigt. Der schwarze Schriftzug reicht fast über die gesamte Breite des Bildes.

Foto: Carita Bularczyk

Es war ein Schock: An diesem Morgen sah das erst kürzlich fertiggestellt Graffiti so aus. Ein langer schwarzes Schriftzug zog sich über weite Bildteile. // Foto: Carita Bularczyk

Anfang September stellte die 10d der Stadtteilschule Blankenese ihr Graffiti am Bahnhof Blankenese fertig. Die Kunstprofil-Klasse hatte viel Zeit und Energie in das Projekt investiert. Heraus kam ein Werk, das schnell viele Fans fand. Doch wie bereits beim Werk einer anderen Kunstklasse der Stadtteilschule, dauert es nicht lange, bis es übersprüht wurde. Die Klassenlehrerin der 10d, Carita Bularczyk berichtet, dass die Beschmierung über das ganze Wandbild reichte.

Mittlerweile hat die Klasse versucht, alles so gut wie möglich wiederherzustellen. Das war sehr aufwändig, wegen der vielen Details. Die wurden vorsichtig abgeklebt. Schon am frühen scheint Nachmittag das Gröbste bereinigt zu sein. Carita Bularczyk ist aufgewühlt, als sie sagt: „Für meine Schülerinnen und Schüler bedeutet es nochmal, ein bis zwei Tage in die Reparatur zu stecken.“ Neben ihr sitzen die jungen Künstler und ruhen sich aus. Auch sie wirken angefasst.

Das Kunstwerk der 10b ist ein großes Graffiti, das auch das Thema Reise aufnimmt. Die Beschädigung reichte über die ganze Breite des Bildes. Ein paar abgeklebte Details erinnern noch an die beschädigten Stellen.
Ein paar abgeklebte Details erinnern am Nachmittag noch an die beschädigten Stellen. Mit viel Aufwand versuchten die Schülerinnen und Schüler, so viel vom Originalbild zu erhalten, wie möglich.

Was die Lehrerin besonders beschäftigt, ist die Unsicherheit. Sie sagt: „Wir werden vermutlich morgen fertig. Doch schon heute Nacht könnte es ja wieder passieren.“ Das Kunstwerk war im Auftrag der Eigentümergemeinschaft entstanden, der das Bahnhofsensemble gehört. Vier Tage Arbeit steckte die 10d in das Wandbild. Dabei benutzten die Jugendlichen verschiedene Graffiti-Techniken.

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