Blankenese erleben

Kunstmeile: Ende mit Ausnahmen

Zum zweiten Mal stand Blankenese im April ganz im Zeichen der Kunst. Nun ist die Kunstmeile 2021 offiziell beendet. Aber dort, wo es für Geschäfte und Künstler passte, sind einzelne Ausstellungen individuell verlängert worden. Ein Grund mehr, in der nächsten Zeit durch den Ort zu schlendern.

Das Fazit der Kunstmeile fällt positiv aus: Zeitungen, Radio- und Fernsehsender haben ausgiebig über die Open-Air-Galerie berichtet und viele Interessierte machen einen Kultur-Abstecher nach Blankenese. Das kam auch den Geschäften zugute. Harald Jensen von Blickfang Augenoptik: „Wir sind mit vielen Besuchern ins Gespräch gekommen, die sich nach der Schöpferin der interessanten Terracotta-Figuren in unserem Fenster erkundigen wollten.“ Die kleinen Persönlichkeiten, die mit jedem Detail – vom Feinripp-Unterhemd bis zur neckisch-verschämten Modell-Pose – Geschichten erzählen, wurden von der Künstlerin Johanna Beil geschaffen.

Für die insgesamt 50 Künstlerinnen und Künstler war es eine lang entbehrte Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren – und zu verkaufen. Bei 35 Ausstellungsstücken gelang das bereits, sieben wurden vorbestellt. Und vielleicht kommen noch weitere dazu, denn einige Geschäfte haben in Absprache mit den Künstlern ihre Ausstellung verlängert.

So sind zum Beispiel in der Volksbank-Filiale im Bahnhofsquartier auch im Mai noch die rund 40 farbenfrohen Bilder von Dmitrij Surkov zu sehen. Der ursprünglich aus dem bergigen Kirgisistan stammende Künstler ist fasziniert von deutschen Flüssen und Häfen. Die Volksbank hat die Ausstellung mit einer Charity-Los-Aktion für das Blankeneser Hospiz verbunden verbunden.

Bei Coco-Mat in der Dockenhudener Straße sind die eindringlichen, teilweise großformatigen Porträts von Kathrin Bick-Müller noch bis Mitte Mai zu sehen.

Ganz offiziell verlängert wurde wegen der großen Beteiligung die Kunstmeile KIDS: Die Kinderkunstwerke hängen im Schaufenster der Deutschen Bank in der Blankeneser Bahnhofstraße.

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