Blankenese genießen

TaxiReinigung mit Ozon


Nach der Desinfektion: Taxifahrer Dave Plewe gibt das Ozon-Gerät an sein Kollegin Dörte Vöhrs weiter

Um alle Kunden – und besonders Menschen, die wegen Krebs oder anderen Krankheiten auf Taxifahrten angewiesen sind – noch besser zu schützen, setzten die Blankeneser Taxen jetzt auf eine zusätzliche Desinfektion mit Ozon – eine Technik, mit der zum Beispiel auch in Arztpraxen oder bei Gebrauchtwagen Keime und Gerüche beseitigt werden.

Auch das Taxi-Geschäft leidet stark unter den Corona-Einschränkungen: Es gibt rund zwei Drittel Fahrten weniger als zuvor. Dörte Vöhrs, Taxenanruf Blankenese: „Unser Hauptgeschäft sind zurzeit Einkaufsfahrten für gefährdete Menschen sowie Kranken- und Therapietransporte.“

Vergangene Woche nutzte das Fahrer-Team die Zeit, um ein Ozon-Reinigungsgerät zu testen: Der kleine Metallkasten erzeugt 15 Minuten lang Ozon im Innenraum des leeren Taxis. Ein stechender Geruch ist selbst draußen wahrzunehmen, gesundheitsschädlich ist das Gas aber nicht. Anschließend wird die Lüftung auf Umluft gestellt, um auch dort Keime zu beseitigen. Dann heißt es: Fenster und Türen auf, gut durchlüften. Es bleiben nach der Behandlung keine Rückstände im Wagen. Und das Gerät kann an den nächsten Taxi-Fahrer weitergereicht werden.

Die neue Frische überzeugt das Team. Dörte Vöhrs: „Das Reinigungsgerät bleibt in der Blankeneser Taxenzentrale und kann künftig gegen eine geringe Gebühr von den Fahrern genutzt werden.“ Und wenn ein anderer Blankeneser seinen Wagen desinfizieren möchte? Dörte Vöhrs: „Wir bieten die Desinfektion auch Privatpersonen an. Dauer circa 50 Minuten,, die Kosten liegen bei 27,50 Euro. Einfach beim Taxenanruf Blankenese einen Termin vereinbaren.“

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