Blankenese im Gespräch

4. Advent

Mit dem vierten Advent beginnt für viele der Endspurt aufs Weihnachtsfest. Doch dieses Jahr ist alles ein wenig ruhiger, entspannter, weniger hektisch. Für blankenese.de stellte Beate Rasmussen das Gedicht „Dezember“ von Elisabeth Borchers vor

Nun brennen vier Kerzen am Adventskranz, Heiligabend naht ©SD

Dezember

Es kommt eine Zeit, da wird es still. Da gehen die Lichter auf, da kommt der Wind, ruft nach dem Fährmann.

Der träumt den Traum vom goldnen Schiff. Das Schiff hat eine große Fahrt bei Nacht.

Es geht von Haus zu Haus.Es fährt die Straßen auf und ab.

Es kommt durch alle Länder.Es kommt durch alle Stuben.

Da bleibt ein goldner Schein zurück.

Elisabeth Borchers

Blankenese ist in der Adventszeit festlich geschmückt. Lichter leuchten den Weg durch die dunkle Jahreszeit. Lichter bedeuten Hoffnung. Wir hoffen auf eine Zukunft, die unbeschwerter sein möge. Diese Zeit wird wiederkommen, in der Schulkinder nicht mehr in Kohorten eingeteilt werden und junge Menschen nach ihrem Schulabschluss die Welt erobern können. Wo Seniorenheime wieder ihre Türen öffnen werden und wir die Wahl haben, uns zwischen einem Besuch im Theater, Kino oder dem Konzert zu entscheiden.

Ich blicke in diesem Jahr zurück auf Freunde und Bekannte, die Außerordentliches geleistet haben. Familien mit schwerbehinderten Kindern, die wochenlang kaum Unterstützung erhielten und nie klagten. Ich denke an die Älteren, die mit Besonnenheit und dem notwendigen Schutz sich nicht von dieser Pandemie haben unterkriegen lassen. An die Blankeneser Einzelhändler und die Gastronomie, die mit Umsicht und Kreativität für uns da gewesen sind. An Musiker, Künstler und Autoren, die uns heitere und bezaubernde Momente schenkten.

Besonders ihnen wünsche ich eine lichte Adventszeit und ein leichteres neues Jahr.

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