Was hat ein Doughnut mit gutem Leben zu tun?

Was hat ein Doughnut mit gutem Leben zu tun?

Das frittierte Zuckergebäck in Ringform ist ein anschauliches Symbol für den Raum, in dem wir Menschen sicher und gut leben können. Im Loch des Doughnut-Kringels sind unsere sozialen Grundbedürfnisse für ein gutes, würdevolles Leben nicht erfüllt. Mit einer Lebensweise außerhalb des Doughnuts hingegen schießen wir über sichere Grenzen hinaus. Jenseits des Ringes belasten wir unseren Planeten zu sehr und zerstören unsere Lebensgrundlagen wie auch die nachfolgender Generationen. Es geht bei der Doughnut Ökonomie also um eine Form des Wirtschaftens, die weder unseren Planeten zunichtemacht noch die gesellschaftliche Spaltung vorantreibt. Es geht nicht um Wachstum, sondern um Gedeihen und Gerechtigkeit. 

Die Oxford-Ökonomin Kate Raworth hat das Konzept 2012 erstmals vorgestellt, 2017 publizierte sie ein Buch zur Doughnut Ökonomie. Darin beschreibt sie sieben Wege, wie Ökonomen des 21. Jahrhunderts denken sollten. In Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen, Barcelona findet das Modell bereits Anwendung.

Hanna Hoffmann, Mitglied der Doughnut Coalition Hamburg, stellt die Grundprinzipien der Doughnut Ökonomie und praktische städtische Anwendungsfälle vor.  

In Kooperation mit dem Zukunftsforum Blankenese | https://www.doughnut.hamburg/

Mittwoch, 1. Februar 2023, 19:30 – 21:30 Uhr

Gemeindehaus, Mühlenberger Weg 64A, 22587 Hamburg –
Eine Veranstaltung der GemeindeAkademie

Eintritt: 5 €

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