Blankenese im Gespräch

Tschüss, Leuchtturm im Baurs Park

Die Arbeiten am Rückbau des charakteristischen Leuchtturms auf dem Kanonenberg haben begonnen. Stück für Stück werden einzelne Betonsegmente zerkleinert und über eine Schuttrutsche abtransportiert. Nach dem kompletten Abriss soll die Fläche gepflastert und dann wieder der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden

Der Leuchttum im Baurs Park wird nun abgerissen ©blankenese.de
Stück für Stück wird der ausgediente Leuchtturm nun abgerissen ©blankenese.de

Das plötzliche Rauschen von Schutt durch eine Plastikrutsche lässt aufmerksame Spaziergänger in den letzten Tagen immer wieder Inne halten, wenn sie von der Aussicht auf dem Kanonenberg ihre Runde durch den frühlingshaften Baurs Park drehen. In fast schwindelerregender Höhe sind Arbeiter damit beschäftigt, Stück für Stück die Betonringe des Leuchtturm zu zerkleinern.

Wie blankense.de berichtete, machte die Elbvertiefung und Verbreiterung der Fahrrinne der Elbe zwischen Mühlenberger Loch und Lühekurve den Neubau von zwei neuen, höheren Richtfeuern nötig. Um Kapitäne und Lotsen nicht zu verwirren, müssen die ausgedienten Leuchttürme abgerissen werden.

Anstelle des Leuchtturms soll die Fläche nun gepflastert werden und den Park um ein weiteres Ausflugsziel bereichern. Damit sind übrigens sicher nicht (nur) Gruppen von Feiernden gemeint, die nach Ende der Party leere Getränkeflaschen und Dosen, benutzte Einweg-Grills und Müll zurücklassen.

Eine Informationstafel der HPA am Bauzaun klärt über den Rückbau des Oberfeuers Blankenese auf ©blankenese.de

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