Blankenese im Gespräch

Blankenese immer im blick

Auf dem Regattaponton im Mühlenberger Loch sind vier Webcams installiert, die uns Tag und Nacht einen Blick auf unser hügeliges Elbdorf, Richtung Este und elbaufwärts ermöglich. Möglich macht diesen Service Rene Grassau mit seiner auf IT-Lösungen spezialisierten gleichnamigen Firma

Blick auf Blankenese
Blick auf Blankenese bei Ebbe

Am besten erreicht man die vier auf dem Regattaponton positionierten Kameras über die Homepage des Blankeneser Segel-Club. Hier kann man bequem auswählen, welche Kamera und damit welchen Blickwinkel man haben möchte. Regattaaktivität auf dem Mühlenberger Loch? Dann empfiehlt sich der Blick Richtung Este, mit Chance kann man dann sogar den Zieleinlauf verfolgen.

Oder doch lieber einen Blick auf die vielen schmucken Häuser am Elbhang mit den vielen Flaggen werfen? Dann schnell auf eine andere Kamera wechseln. Beim Rundumschwenk wird das ganze Elbpanorama deutlich – je nach Tide mit faszinierenden neuen Einblicken. Wo bei Hochwasser Segler ihr Bahn ziehen, ist bei Niedrigwasser nur noch Schlick zu sehen. Und mit Chance ein Seehund, der sich auf „Sherry Island“ gemütlich sonnt.

Blick Richtung Este

„Die von uns installierten vier Webcams werden über zwei Solarfelder betrieben, die zwei LKW-Batterien mit Strom speisen“, erläutert Rene Grassau. „Wir haben berechnet, dass die Kameras auch bei Hamburger Schmuddelwetter ohne direkte Sonneneinstrahlung mindestens eine halbe Woche autark arbeiten können.“

Eine besondere Schwierigkeit bei der Installation der Kameras und der Ausrichtung des Blickwinkels war die ständige Bewegung des Regattapontons. Durch die Tide ändert sich seine Höhe zweimal täglich um rund drei Meter, Wind und Wellen führen zu einer Drehbewegung der Plattform.

„Auf unserer Seite zeigen wir den Blickwinkel von 32 verschiedenen Webcams im gesamten Hamburger Stadtgebiet, die kostenlos auf verschiedenen Seiten eingebunden werden können“, sagt Rene Grassau. „Mit den Kameras auf dem Regattaponton im Mühlenberger Loch bieten wir nun nicht nur den Blick von Hamburg aufs Wasser, sondern auch vom Wasser auf diese schöne Stadt.“

Einziger Wehmutstropfen: Im Winterhalbjahr ist der Ponton nicht auf dem Mühlenberger Loch verankert, so dass auch die Kameras Winterpause machen müssen.

Blick elbaufwärts bei Ebbe. Leider nicht im Bild: ein Seehund

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